Tennis

Erste Bank Open Saison 2017

Erste Bank Open - Achtelfinale

Wien, Österreich22.10.2018 - 28.10.2018
R. Gasquet
Match beendet
 
D. Thiem
R. Gasquet
D. Thiem
 
 
1. Satz
2. Satz
3. Satz
4
7
6
6
5
1
Centre Court | Achtelfinale
Spielzeit: 02:21 h
Letzte Aktualisierung: 09:50:33
Gasquet
Thiem
Abschied
 
Und damit wollen wir uns dann auch aus Wien verabschieden. Wir hoffen, Sie hatten trotz des ernüchternden Ausgangs ebenso viel Spaß wie wir und würden uns freuen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen - bis dahin sagt Oliver Stein nun aber Tschüss und wünscht allen Lesern eine gute Nacht!
Thiem
 
''Über Statistiken will ich hier nicht reden, keine Ahnung, ob die gut oder schlecht waren. Es ist einfach bitter, bei dieser tollen Stimmung so zu spielen. Aber ich habe in den letzten Wochen die ganze Zeit nicht gut gespielt, da kann man nicht erwarten, dass es von heute auf morgen einfach losgeht'', so Thiem nach dem Match im Interview bei ''Sky''.
Fazit
 
Allerdings muss sich Dominic Thiem auch ankreiden lassen, dabei stark mitgeholfen zu haben. Denn nachdem ihn im zweiten Satz sein Return verließ, waren es im dritten Durchgang dann die Nerven - vielleicht war der Druck des heimischen Publikums doch ein bisschen zu viel für den 24-Jährigen.
Fazit
 
Kompliment an Richard Gasquet, der sich auch von einem Satzrückstand und 15.000 jubelnden Österreichern nicht aus der Ruhe bringen ließ und so seinen ersten Sieg der Saison gegen einen Top10-Spieler feiern kann.
4:6, 7:5, 6:1
Kurz und schmerzlos beendet Gasquet diese Nightsession dann: Mit einem weiteren erzwungenen Fehler muss sich Dominic Thiem aus diesem Turnier verabschieden!
4:6, 7:5, 5:1
 
Und da sind dann auch schon die ersten Matchbälle: Mit der Rückhand cross zwingt Gasquet Thiem zum Fehler und erspielt sich bei 40:15 die ersten beiden Chancen, ins Viertelfinale einzuziehen!
4:6, 7:5, 5:1
 
Aber solche Nichtigkeiten sind Gasquet heute komplett egal. Statt sich zu grämen gibt es einen Servicewinner und einen Vorhandfehler von Thiem - und das 30:15 für den Franzosen!
4:6, 7:5, 5:1
 
Das ist Thiem dann fast schon peinlich: Ein eigentlich ganz einfacher Rückhandvolley springt von der Netzkante ganze 20 Zentimeter weit ab und senkt sich in Gasquets Feld - 0:15.
4:6, 7:5, 5:1
 
Und schon ist auch dieses Aufschlagspiel futsch: Thiem rutscht eine Vorhand komplett ab, segelt hinter die Grundlinie und beschert Richard Gasquet das zweite Break in diesem Satz - 5:1 für den Franzosen!
4:6, 7:5, 4:1
 
Thiem flucht und meckert, aber das hilft ihm alles nichts: Gasquet erspielt sich mit einer schönen Rückhand cross den Vorteil und damit eine weitere Breakchance.
4:6, 7:5, 4:1
 
Woraufhin dann sofort die Kehrseite der Medaille folgt: Nach einem Mondball von Gasquet hämmert Thiem einen Smash von der Grundlinie weit ins Aus - Einstand.
4:6, 7:5, 4:1
 
.. aber Thiem behält die Nerven, greift einen zu kurzen Ball von Gasquet an und punktet mit der langen Vorhand Inside-Out zum 40:30 und einem Spielball.
4:6, 7:5, 4:1
 
Aber auch das kennen Sie schon: Gasquet lässt sich partout nicht abschütteln! Mal wieder kann er Thiem auf dessen Vorhand zum Fehler verleiten und das 30:30 erzwingen ...
4:6, 7:5, 4:1
 
Umso wichtiger, dass der hyper-riskante Stoppversuch von Thiem diesmal passt - 30:15.
4:6, 7:5, 4:1
 
Erstmal gilt es aber sowieso, den eigenen Aufschlag kein zweites Mal zu verlieren. Und der wilde Vorhandschwinger des Österreichers zum 15:15 lässt schon wieder wenig Gutes erahnen ...
4:6, 7:5, 4:1
 
Kein Problem für Gasquet, daraus dann auch den Spielgewinn zum 4:1 zu machen. Und während der Franzose dem Viertelfinale entgegen strebt, wird sich Thiem hier jetzt schnellstens etwas einfallen lassen müssen, um zumindest dieses Break Rückstand wieder wett zu machen ...
4:6, 7:5, 3:1
 
Klare Antwort: Nein. Gasquet dominiert den Ballwechsel und feuert am Ende ein tolle Rückhand longline zum 40:30 ins Eck - das war nun schon der 46. (!) erzwungene Fehler bei Dominic Thiem.
4:6, 7:5, 3:1
 
Dann hat Thiem immerhin mal wieder Glück, dass Gasquet den Ball bei der Vorhand nur mit dem Rahmen trifft. 30:30 - geht da vielleicht doch was in Richtung Re-Break?
4:6, 7:5, 3:1
 
Und der Franzose? Nimmt bei eigenem Aufschlag nach wie vor mindesten zwei leichte Punkte pro Spiel mit. Was auch diesmal wieder zum 30:15 führt ...
4:6, 7:5, 3:1
 
Aber was dem Österreicher fehlt, sind gute Ideen für sein Returnspiel. Nach wie vor kann Thiem bei Aufschlag Gasquet nämlich nur mit entweder Glück oder riesigem Aufwand punkten ... 15:15.
4:6, 7:5, 3:1
 
Thiem hält also doch noch dagegen: Zum ersten Mal heute beendet er ein eigenes Aufschlagspiel zu Null und verkürzt so auf 1:3.
4:6, 7:5, 3:0
 
Während Thiems Beine schwer wirken, macht Gasquet scheinbar immer nur noch mehr Druck und punktet ständig mit dieser extrem steil gespielten Vorhand cross - das 3:0 geht zu diesem Zeitpunkt vollkommen in Ordnung. Und Dominic Thiem muss sich sputen!
4:6, 7:5, 2:0
 
Mit einem guten Kickaufschlag nach außen stellt Gasquet dann schnell auf 40:15 ...
4:6, 7:5, 2:0
 
Der Franzose muss sich dann ebenfalls mit einem 0:15 auseinander setzen, tut das in Form eines Servicewinners aber kräftesparend. Und auch zum 30:15 geht es über einen guten ersten Aufschlag ... wenngleich Thiem da beim Return auch wirklich ein wenig schludert.
4:6, 7:5, 2:0
 
Und tatsächlich: Thiem vergeigt es! Der Österreicher hat alle Optionen, seine Vorhand aus dem Halbfeld zu vergolden - spielt sie aber direkt ins Netz. 2:0 und Break vor für Richard Gasquet!
4:6, 7:5, 1:0
 
Und plötzlich hat Gasquet sogar eine Breakchance, weil Thiem sich schlecht zu einer Rückhand stellt. Vorteil für den Franzosen!
4:6, 7:5, 1:0
 
Und so geht es dann auch weiter: Thiem kann zwar erneut vorlegen und sich einen Spielball herausholen, Gasquet diesen dann aber umgehend wieder abwehren und mit der Vorhand cross auf Einstand zu stellen.
4:6, 7:5, 1:0
 
Oder besser doch nicht? Ein starker Vorhandreturn von Gasquet und ein leichter Rückhandfehler von Thiem sorgen für das nicht wirklich notwendige 30:30 ...
4:6, 7:5, 1:0
 
Aber Thiem kann das tatsächlich auch! Nach einem ganzen Satz, in dem er fast jedes Mal über 0:15 gehen musste, kommt der Lokalmatador nun endlich auch mal wieder zu einem 30:0. Da darf das (fast verstummte) Publikum auch gern wieder aufwachen!
4:6, 7:5, 1:0
 
Acht Minuten hat er am Ende gebraucht, aber das 1:0 geht dennoch an Richard Gasquet - was bei seiner heutigen Aufschlagstärke aber keine große Überraschung sein dürfte.
4:6, 7:5, 0:0
 
Es geht doch! Erst returniert sich Thiem zum 40:30, dann setzt er Gasquet einen Passierball genau vor die Füße - und stellt so auf Einstand!
4:6, 7:5, 0:0
 
Bei 30:0 für Gasquet kann sich Thiem mit einem Passierball mit der Rückhand longline auch mal wieder ins Geschehen einmischen. Aber der Franzose lässt sich hier überhaupt nicht aus der Ruhe bringen, geht das hohe Tempo im Rückhandduell überraschend mühelos mit und punktet dann longline - zum 40:15.
Zwischenfazit
 
Das Geschehen ist eigentlich schnell erklärt: Während Richard Gasquet immer mehr Mut sammeln und Selbstvertrauen tanken konnte, ließ Dominic Thiem immer mehr nach und war vor allem bei Aufschlag Gasquet durchweg chancenlos - bleibt abzuwarten, wer von den Beiden nun besser in den dritten Durchgang kommt.
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4:6, 7:5
Da fällt einem wenig zu ein: Thiem stürmt ungeplant ans Netz, Gasquet guckt sich das ganz genau an und spielt ihm den Passierball dann in die Füße - was zum Break und dem damit verbundenen Satzgewinn ausreicht!
4:6, 6:5
 
Herrje: Thiem drischt eine Vorhand aus dem Halbfeld ins Netz und sieht sich plötzlich Vorteil Gasquet gegenüber - und einem Satzball!
4:6, 6:5
 
Wieder kann Thiem vorlegen, diesmal mit der Vorhand Inside-Out. Vorteil für die Nummer sechs der Welt - aber für den Tiebreak reicht das noch nicht, Thiems Rückhandvolley geht ins Netz, Einstand, die Zweite!
4:6, 6:5
 
WAS für ein Hammer von Richard Gasquet mit der Vorhand cross - Thiem hat nur das Nachsehen und muss über den Einstand gehen. 40:40!
4:6, 6:5
 
Huiiiiii! Bei einem Lob von Gasquet rutscht Thiem aus und stürzt, steht aber schnell wieder auf - und schmettert die Filzkugel hinten links ins Eck. 40:30!
4:6, 6:5
 
Aber wie so oft heute dreht Thiem den Spieß schnell wieder um. Sein fünftes Ass und ein Volleywinner mit der Vorhand bringen dem 24-Jährigen das 30:30.
4:6, 6:5
 
Und es wird schon wieder eng, wenn man es mit Dominic Thiem hält: Eine völlig verzogene Vorhand des Lichtenwörthers beschert Gasquet das 0:30!
4:6, 6:5
 
Da schau her: Plötzlich übernimmt Gasquet mal wieder den aktiven Part und punktet mit viel Topspin und der Vorhand cross zum 0:15.
4:6, 6:5
 
.. und weil Thiem beim Return diesmal die Saite reißt, darf sich Gasquet über den Spielgewinn zum 6:5 freuen. Was Thiem nun natürlich wieder stark unter Druck setzt, sein Service halten zu müssen - sonst ist Satz zwei weg!
4:6, 5:5
 
Gasquet kann also mal wieder mit einem Angriffsball mit der Rückhand cross vorlegen ...
4:6, 5:5
 
Mittlerweile hat Gasquet nun schon fünf Spielbälle vergeben. beziehungsweise Thiem hat sie abgewehrt - an den begehrten Vorteil kommt der Wiener selber aber eben auch nicht. Und schon trifft man sich wieder bei Einstand ...
4:6, 5:5
 
Ei, ei, ei! Auch den zweiten, direkt darauf folgenden Stopp spielt Gasquet ins Netz - und muss zum ersten Mal in diesem Satz bei eigenem Aufschlag über Einstand gehen!
4:6, 5:5
 
Tjaja, da kommt der Gambler mal wieder in Gasquet hoch: Einen unnötigen Stoppversuch vermasselt der Franzose im Halbfeld - 40:30!
4:6, 5:5
 
Ein guter erste Aufschlag bringt dem Franzosen dann das 30:15 ein, aus dem er mit einem humorlosen Smash das 40:15 und zwei Spielbälle machen kann.
4:6, 5:5
 
Oho! Mit einem bärenstarken Angriffsball mit dem Rückhandslice (!) erspielt sich Thiem zum ersten Mal in diesem Satz sein ganz eigenes 0:15. Aber Gasquet kontert zum Leidwesen des Publikums mit einem Aufschlagwinner durch die Mitte - 15:15!
4:6, 5:5
 
Am Ende sind es zwei aufeinander folgende Volleyfehler von Gasquet, die Thiem das 5:5 einbringen. Und der Franzose denkt sicher schon das eine oder andere Mal über die vielen, vielen Einstände nach, die er in diesem Satz schon vorgesetzt bekommen hat ...
4:6, 5:4
 
Und auch diesen dritten Spielball wehrt Gasquet ab, weil er Thiem auf dessen Rückhand zum Fehler zwingt. Und schon ist der Saztuausgleich nur noch zwei Punkte entfernt - Einstand!
4:6, 5:4
 
Hm. Ein Vorhandreturn die Linie entlang bringt Gasquet dann auch noch das 40:30. Bleibt also noch ein Spielball für Dominic Thiem ...
4:6, 5:4
 
Ein weiterer Servicewinner sorgt dann sogar für das 40:0, aber ganz ohne Gasquet'schen Punkt funktioniert so ein Spiel natürlich nicht - 40:15.
4:6, 5:4
 
Die Stimmung ist dementsprechend auch ein bisschen wie im Davis Cup. Was Thiem in diesem Fall auch gleich mal anspornt - denn ein 30:0 gab es bei eigenem Aufschlag auch schon seit einer weile nicht mehr.
4:6, 5:4
 
Mit dem nächsten wunderbaren, ansatzlosen Rückhandstopp punktet Gasquet dann zum Spielgewinn und der 5:4-Führung - in diesem zweiten Satz hat Thiem bei Aufschlag Gasquet erst einen einzigen (!) Punkt gewonnen.
4:6, 4:4
 
Zumal der Franzose anschließend auch gleich wieder locker auf 30:0 stellen und das dann per Ass in ein 40:0 verwandeln kann. So schlägt man souverän auf!
4:6, 4:4
 
Da darf sich Gasquet ruhig mal ärgern: Mit einer leichtfertig ins Netz gefeuerten Vorhand von der T-Linie beschert der Franzose Thiem den entscheidenden Punkt, der dem Österreicher das 4:4 einbringt. Da war mehr drin!
4:6, 4:3
 
Ein Mal tief durchatmen für alle Thiem-Fans: Zwei Servicewinner später hat der Wiener auf 30:30 gestellt. Um anschließend mit einem perfekten Vorhandstopp sogar zum 40:30 und einem Spielball vorzulegen.
4:6, 4:3
 
Korrektur: In dieser Instanz rückt Gasquet sogar mal wieder ans Netz vor und erzwingt den Rückhandfehler bei Thiem - 0:30!
4:6, 4:3
 
Nichts neues bei Aufschlag Thiem: Zum x-ten Mal heute muss der Lokalmatador über 0:15 gehen.
4:6, 4:3
 
Über verlorene Punkte bei Gasquet müssen wir in diesem Moment aber gar nicht reden: Zu Null nimmt der Franzose sein Service mit und legt zum 4:3 vor.
4:6, 3:3
 
Völlig unaufgeregt kommt Gasquet bei eigenem Aufschlag zum 30:0. Tatsächlich gewinnt der Franzose starke 87 Prozent der Punkte, wenn sein erster Aufschlag sitzt - aber nur deren 33, wenn er es nicht tut.
4:6, 3:3
 
Aber diesmal kann Thiem den Einstand vermeiden und mit einer Rückhand longline zum Spielgewinn punkten - bei 3:3 ist weiterhin alles in der Reihe!
4:6, 3:2
 
Auch zum 40:15 geht es für den Wiener problemlos weiter, ein Rahmenreturn von Gasquet (der perfekt landet) sorgt dann aber für das 40:30 ...
4:6, 3:2
 
Irgendwie ist das heute Abend der Standard: Thiem muss bei eigenem Aufschlag einem 0:15 hinterher laufen, stellt daraufhin aber fast mühelos und mit zwei Winnern auf 30:15.
4:6, 3:2
 
Zu Null nimmt der Franzose sein Aufschlagspiel dann auch mit und legt zum 3:2 vor - wobei sich das Publikum momentan wohl mehr für Thiems Knie interessiert als für den Spielstand.
4:6, 2:2
 
Ei, ei, ei! Während sich Thiem offenbar mal wieder mit seinem linken Knie herumschlagen muss (siehe Vorberichte), legt Gasquet schnell und konsequent zum 40:0 vor.
4:6, 2:2
 
Gasquet mit Serve-and-Volley: Klar, das führt zum 15:0. Nach wie vor hat der Franzose am Netz eine tolle Bilanz (12/14).
4:6, 2:2
 
Zwei schwache Returns später hat Thiem seinen Aufschlag dann aber doch gehalten und auf 2:2 gestellt - wobei der Österreicher in diesem zweiten Satz wesentlich mehr Mühe mit seinem Service hat als sein Gegenüber Gasquet.
4:6, 2:1
 
Wobei: Einfach drüberlesen. Denn Thiem wischt dann doch mal wieder eine Vorhand cross völlig ohne Not weit aus dem Feld - Einstand!
4:6, 2:1
 
Eng wird es aber nur sehr temporär: Thiems viertes Ass sorgt für das 40:30 und einen Spielball.
4:6, 2:1
 
Thiem kann sich auch weiterhin nicht entscheidend absetzen und muss den Punkt zum 30:30 hinnehmen. Und schon wird es wieder etwas enger ...
4:6, 2:1
 
Glück für Thiem, dass Gasquets Rückhandschwinger cross nur um Millimeter zu lang gerät - 15:15 statt 0:30.
4:6, 2:1
 
Aber ob es dabei auch bleibt? Gasquet hätte es sicher gern anders, wie sein schöner (und extrem riskanter!) Stopp zum 0:15 vermuten lässt ...
4:6, 2:1
 
... von denen er auch gleich den ersten mit einem Servicewinner nach außen nutzt. 2:1 für den Franzosen, alles in der Reihe in Satz zwei!
4:6, 1:1
 
Mit einem butterweichen Rückhandstopp legt Gasquet dann auch zum 40:15 und zwei Spielbällen vor ...
4:6, 1:1
 
Zumal der Franzose tatsächlich wieder viel aggressiver spielt, den Weg ans Netz des Öfteren sucht und Thiem wieder vermehrt zu Fehlern zwingen kann - 30:15.
4:6, 1:1
 
Neun Minuten und einiges an verbrauchten Nerven später hat Thiem sein Service dann doch gehalten und zum 1:1 ausgeglichen. Auf jeden Fall lässt wenig darauf schließen, dass Gasquet sich hier schon als Verlierer sieht ...
4:6, 1:0
 
Diesmal kann Thiem das Problem dann aber über Gasquets Rückhand aus der Welt schaffen, der Versuch des Franzosen landet zum dritten Einstand im Korridor.
4:6, 1:0
 
Tjaja, der Aufschlag von rechts: Auch dieses Mal enden Thiems Versuche in einem Doppelfehler. Vorteil und Breakball Gasquet, die Zweite!
4:6, 1:0
 
Diesmal ist es Thiem, der geduldig und langsam agiert, dann plötzlich mit der Vorhand Inside-In das Tempo anzieht und zum Einstand punktet. 40:40!
4:6, 1:0
 
Aber dann mischt sich der Fehlerteufel doch wieder ein: Mit seinem dritten Doppelfehler des Tages beschert Thiem Gasquet dessen erste Breakchance in diesem Match!
4:6, 1:0
 
Bärenstarker Konter von Thiem, der seine Rückhand cross perfekt trifft und genau auf die Seitenlinie legt - 30:30.
4:6, 1:0
 
Thiem kann das zwar ausgleichen, wird dann aber auf dem Weg ans Netz von Gasquets Return abgeschossen - 15:30!
4:6, 1:0
 
Nanu! Gasquet startet in Thiems Aufschlagspiel mit einem fabelhaften Passierball mit der Vorhand cross. Geht es beim Franzosen jetzt doch nochmal los?
4:6, 1:0
 
Dementsprechend schnell und unkompliziert geht es für den Franzosen dann auch zum 1:0.
4:6, 0:0
 
Vollgas bei Gasquet: In nur 55 Sekunden legt Gasquet zum 40:0 vor und gibt sich dabei überhaupt keine Blöße. So verarbeitet man einen Satzverlust ...
Zwischenfazit
 
Insgesamt kann man Dominic Thiem hier einen stabilen ersten Satz attestieren - die kleinen Wackler zwischendurch steckte der Lokalmatador problemlos weg und kam am Ende ohne Breakpunkte gegen sich aus. Richard Gasquet hingegen wird hier einiges an seinem Spiel ändern müssen, wenn er nochmal zurückkommen möchte - insbesondere seine früh gezeigten Netzangriffe waren ein valides Mittel, um gegen Thiem zu bestehen.
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4:6
Dann hat es Dominic Thiem aber doch geschafft: Eine Gasquet-Vorhand segelt ins Netz, der Wiener darf sich nach 48 Minuten über den ersten Satzgewinn freuen.
4:5
 
Tja, das kennen wir ja nun schon: Satzball Nummer vier vergibt Thiem, weil er sich irgendwie nicht gut genug bewegt. Bleibt noch der fünfte - 40:30!
4:5
 
Und da sind dann auch schon die Satzbälle vier und fünf: Mit einem Vorhandwinner aus dem Halbfeld geht es für Thiem zum 40:15.
4:5
 
Der folgende Stoppversuch des Österreichers misslingt ihm dann aber, was Gasquet das 15:15 bringt. Aber Thiem lässt jetzt nicht mehr locker, marschiert ausnahmsweise mal ans Netz und punktet mit einem Volley zum 30:15.
4:5
 
So, das soll jetzt wohl dann auch der Satzgewinn werden, bitteschön. Denkt sich Thiem zumindest, der gleich mal mit einer herrlichen Powervorhand Inside-Out zum 15:0 loslegt.
4:5
 
Plötzlich geht es doch alles ganz schnell: Zwei gute Erste von Gasquet beantwortet Thiem mit weit ins Aus gezogenen Vorhandschlägen - was dem Franzosen das Spiel zum 4:5 einbringt. Und Thiem die Gelegenheit bietet, nun selber zum Satzgewinn aufzuschlagen.
3:5
 
Nein, auch den kann Gasquet nicht mitnehmen: Mit viel Druck auf Gasquets Vorhand rettet sich Thiem zurück zum Einstand.
3:5
 
Aber klar: Nachdem Thiem drei Satzbälle hatte, will Gasquet nun auch seinen dritten Spielball. Mal sehen, ob er den wenigstens nutzen kann ...
3:5
 
Auch der zweite Vorteil in diesem Spiel geht an Gasquet, weil es Thiems Netzroller partout nicht über die Kante schaffen will. Aber auch diesen Spielball des Franzosen wehrt der Österreicher mit einem tollen Passierball mit der Rückhand longline ab. Einstand, die Dritte!
3:5
 
Ui, gleich noch eins hinterher: Ass Nummer drei bringt Gasquet einen Spielball - doch den kann Thiem dann wieder mit einem guten Return abwehren. Einstand, die Zweite!
3:5
 
Und für den dritten Satzball hat sich Gasquet dann ein Ass aufgehoben - Einstand nach 0:40!
3:5
 
Auch beste Laufarbeit hilft Thiem nicht, gut zum Lob zu stehen, der dann auch zu lang gerät. Satzball Nummer zwei wehrt Gasquet dann mit einem Netzangriff ab ... 30:40!
3:5
 
Diesmal geht es 15 Mal Hin und Her, am Ende kann sich Gasquet auf seiner Rückhand nicht mehr wehren und muss den Punkt abgeben - zum 0:40 und drei Satzbällen für Dominic Thiem!
3:5
 
Eine Rahmenvorhand des Franzosen beschert Thiem das leichte 0:15. Der nächste wilde Vorhandschwinger von Gasquet macht daraus dann sogar ein 0:30 ...
3:5
 
206 km/h bedeuten ein äußerst knackiges As und für Thiem den letzten benötigten Punkt zum 5:3. Und schon muss Gasquet hier gegen den Satzverlust aufschlagen.
3:4
 
Weiter geht es dann aber mit dem nächsten nicht returnierbaren ersten Aufschlag und dem 40:30 für Dominic Thiem. Also alles wie gehabt ...
3:4
 
Umso ärgerlicher, dass sich der Lokalmatador dann seinen zweiten Doppelfehler leistet - der Gasquet das 30:30 bringt!
3:4
 
Thiem muss mal wieder ein 0:15 umdrehen, tut das mit einem Aufschlagwinner durch die Mitte und einem nach außen zum 30:15 aber sehr souverän.
3:4
 
Obwohl die ganze Halle jubelt, war Thiems Vorhand longline im Aus - was Gasquet den Spielgewinn zum 3:4 aus seiner Sicht einbringt.
2:4
 
Aber der Franzose bleibt cool, erwischt wieder einen richtig guten ersten Aufschlag und stellt so auf Einstand. Beziehungsweise auch auf Vorteil, weil Thiem zu ungeduldig agiert und seine Rückhand cross weit über das ziel hinaus feuert ...
2:4
 
Mit einem schönen Kickaufschlag auf Thiems Körper kann Gasquet aber zunächst mal ausgleichen. Doch ein Fußfehler (der sonst quasi nie ausgerufen wird) und ein zweiter Aufschlag ins Netz bedeuten Doppelfehler - und bei 30:40 eine weitere Breakchance für Dominic Thiem!
2:4
 
Gasquet hingegen gerät immer mehr ins Wanken. Das schnelle 15:0 wirft er mit einer weiteren ganz schlechten Vorhand in den Korridor wieder weg, sodass seine nächster Rückhand ins Netz Thiem schon das nächste 15:30 einbringt.
2:4
 
Zwei weitere gute erste Aufschläge sorgen dann aber doch dafür, dass Thiem sein Service halten, das Break bestätigen und zum 4:2 vorlegen kann. Es läuft beim Österreicher!
2:3
 
Auch zum 40:30 kommt Thiem dann flott, doch der erste Doppelfehler des Wieners beendet seine Erfolgsserie dann nach drei gewonnen Punkten - Einstand!
2:3
 
Mit seinem zweiten Ass des Tages kann Thiem immerhin zum 15:30 verkürzen. Um anschließend dann noch einen Winner zu servieren - 30:30.
2:3
 
Gasquet ist aber keiner, der sich schnell hängen lässt. Was für Thiem in sofern ärgerlich ist, als dass der Franzose ihn schnell zu zwei Fehlern zwingt und zum 0:30 vorlegt ...
2:3
 
Die Rückhand klemmt: Zum vierten Mal rutscht Richard Gasquet so ein Schlag komplett ab und bringt Dominic Thiem so das erste Break dieser Partie. 3:2 für den Österreicher!
2:2
 
Und da sind dann auch schon die ersten Breakchancen der Partie: Mit einer schönen flachen Vorhand cross marschiert Thiem ans Netz und punktet dort mit dem Volleystopp zum 15:40!
2:2
 
Mit dem nächsten bärenstarken Passierball mit der Rückhand cross kann Thiem gleich wieder zum 15:15 ausgleichen, um dann über Gasquets zweiten Aufschlag sogar zum 15:30 zu kommen!
2:2
 
Und auch, wenn Thiem hier um jeden Punkt kämpfen muss: Die Zahlen bestätigen den Gesamteindruck, dass der Wiener hier immer besser ins Spiel findet. 2:2.
2:1
 
Gefrustet returniert sich der Franzose dann zwar zum 30:30, leistet sich anschließend aber auch wieder einen ganz leichten Fehler - 40:30 und Spielball Thiem.
2:1
 
Nichts, was ein Servicewinner nicht umgehend wieder ausgleichen könnte. Aber dann wird es verrückt: Thiem erwischt eine Vorhand mit dem Rahmen, sodass der Ball zum Mond und wieder zurück segelt - doch als Gasquet den Ball einfach annimmt, ist der (laut Hawkeye) noch mit einer Faser an der Linie gewesen. 30:15 statt 15:30 - und Glück für Thiem!
2:1
 
19 Mal geht es Hin und Her, bis Thiem eine Vorhand verzieht - 0:15!
2:1
 
Mal wieder zieht Gasquet das Tempo in einer gemütlichen Rally urplötzlich an und zwingt Thiem zum Rückhandfehler - 2:1 für den bisher äußerst aktiven und aggressiven Franzosen (5/5 Punkte am Netz).
1:1
 
Seinen ersten Spielball kann Gasquet bei 40:30 zwar nicht nutzen, erspielt sich dafür am Netz aber gleich einen zweiten. Vorteil für den Franzosen!
1:1
 
Kein Problem für Gasquet, der mit einem Servicewinner ausgleichen kann. Und dann mit einem sensationellen Rückhandvolley auf 30:15 erhöht - nachdem ihm Thiem den Ball bewusst und mit voller Kraft auf den Körper geschossen hatte.
1:1
 
Diesmal hat Thiem mit seiner Challenge Recht und Gasquet muss zum zweiten Aufschlag greifen. Was Thiem im Endeffekt nutzt, um mit der Vorhand Inside-Out auf 15:30 zu stellen.
1:1
 
Stark von Thiem! Erst kann Gasquet zwar zum 15:0 vorlegen, dann passiert der Wiener den Franzosen aber mit einer herrlichen Rückhand longline - 15:15!
1:1
 
Ein echter Gasquet: Erst daddelt der Franzose seine Grundschläge halbhoch und langsam ins Feld, dann hämmert er wie aus dem Nichts eine Rückhand cross ins Eck - um anschließend den einfachen, weil halbhohen, Vorhandvolley ins Netz zu drücken. 1:1!
1:0
 
Aber wie eben bei Aufschlag Gasquet kann auch Thiem seinen ersten von drei Spielbällen nicht nutzen, weil er eine Rückhand mit dem Rahmen erwischt. Daran reiht er dann eine zu lange Rückhand ... und hat bei 40:30 nur noch einen Spielball.
1:0
 
Und sein erstes Ass bringt dem Österreicher dann das 40:0 ein.
1:0
 
Aber auch Dominic Thiem will seinem Heimpublikum nun etwas bieten. Erst punktet er mit einer herrlichen Rückhahnd Inside-In, dann mit der Vorhand Inside-Out - 30:0!
1:0
 
Erst challenged Thiem einen Aufschlagfehler, der aber keiner war, dann serviert Gasquet seinen ersten perfekt durch die Mitte - 1:0 für den Franzosen.
0:0
 
Dann packt Gasquet den Vorhandschwinger aus und drischt den Ball etwa zwei Meter hinter die Grundlinie - nur noch 40:30!
0:0
 
... von denen Thiem den ersten aber mit einem knackigen Return in Gasquets Rückhand abwehren kann. 40:15!
0:0
 
Mit einer schönen Rückhand cross stellt Gasquet dann auch auf 40:0 und sichert sich so drei Spielbälle ...
0:0
 
Gasquet startet mit eigenem Aufschlag. Und das auch höchst souverän - ein Servicewinner und ein Punkt über Thiems Vorhand sorgen für das 30:0.
0:0
 
Genug erzählt - los geht's!
Prozedere
 
Und da sind unsere beiden Hauptdarsteller dann auch schon! Gasquet betritt den Court als Erster, gleich gibt es den Münzwurf, das obligatorische Erinnerungsfoto und das fünfminütige Einschlagen - und dann geht es hoffentlich rund!
Verspätung II
 
Schlappe 2:13 Stunden hat Jo-Wilfried Tsonga gebraucht, um einen Satzrückstand umzudrehen und in das Viertelfinale einzuziehen - was für und bedeutet: Jetzt kann es gleich losgehen (mit schlappen zweieinhalb Stunden Verspätung)!
Verspätung
 
Leider müssen wir uns (19:45 Uhr) wie so oft noch ein wenig gedulden, denn Jo-Wilfried Tsonga (FRA) und Damir Dzumhur (BIH) befinden sich noch im Tiebreak des ersten Satzes - eine halbe Stunde werden wir auf unser Match auf jeden Fall noch warten müssen.
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Head 2 Head
 
Womit uns eigentlich nur noch der Blick auf den direkten Vergleich fehlt. Und der fällt für Richard Gasquet sehr freundlich aus: Das einzige Aufeinandertreffen mit Dominic Thiem gewann der Franzose 2015 in Basel glatt in zwei Sätzen.
Pleiten, Pech und Wien
 
Hier in Wien wäre ein solcher Durchmarsch für Gasquet auf jeden Fall eine Premiere: Bei seiner einzigen Turnierteilnahme schied er 2006 in Runde zwei aus. Doch auch Thiems Bilanz bei seinem Heimturnier ist nicht viel besser: Bei sieben (!) Teilnahmen schaffte es der 24-Jährige genau ein einziges Mal bis in Viertelfinale (2013) - jedes andere Mal war spätestens in Runde zwei Feierabend.
Aufschwung im Herbst
 
Und so langsam zahlt sich das auch aus, so möchte man zumindest bei der Betrachtung von Gasquets Ergebnissen im Herbst meinen: Seit seinem Ausflug auf die Challenger Tour hat der Franzose sowohl in Tokio als auch beim Masters in Shanghai das Viertelfinale erreicht.
Challenger Gasquet
 
Was natürlich in erster Linie daran liegt, dass der jahrelang als solider Top-10-Spieler geltende Gasquet im Herbst seiner Karriere immer mehr mit Verletzungen zu kämpfen hat und demnach in der Weltrangliste aus den Top 30 gefallen ist. Aber für sein Comeback in der Weltspitze hat der Franzose in den letzten Monaten eben auch einiges getan: Unter anderem zog er sich im September auf die zweitklassige Challenger-Tour zurück, wo er nach dem Turniersieg im polnischen Szczecin ganz offen zugab: ''ich musste einfach mal wieder ein paar Matches gewinnen. Und auf der ATP Tour läuft es einfach nicht. Also bin ich hierher gekommen, back to the roots sozusagen.''
Gasquet 2017
 
Spaß hätte auch Richard Gasquet ganz gerne wieder, denn der Franzose hat quasi zwei Seuchenjahre hinter sich - satte acht Erst- oder Zweitrundenniederlagen sammelt der Franzose zum Beispiel allein im Jahr 2017 zusammen.
Knie kaputt beim Slice
 
Arbeit war für den 24-Jährigen aber ja noch nie ein Problem. Obwohl er sich seit dem letzten Herbst auch noch mit einer ziemlich dummen Verletzung herumschlagen muss (die heuer bei den US Open wieder aufbrach): ''Bei den US Open 2016 hab ich mir beim Rückhand-Slice-Training den Griff aufs rechte Knie gerammt. Seither tut das Knie weh, im Prinzip bei jedem Schritt, beim Rennen, bei jeder Richtungsänderung, sogar wenn du nicht spielst, wenn du dich nur hinknien möchtest. Dann wird's irgendwann schwer mit Spaß haben.''
Thiem 2017
 
Und schlecht lief es beim Österreicher bis zum Sommer ja nun wirklich nicht. Mit 50 Siegen hat er im Jahr 2017 bislang die drittmeisten auf der Tour zusammengesammelt (nach Nadal/58 und vor A. Zverev/58), hat in Rio de Janeiro ein Turnier gewonnen und zuletzt in Barcelona sowie beim Masters in Madrid das Endspiel sowie in Rom und bei den French Open das Halbfinale erreicht - nach vier Turniersiegen im Vorjahr keine schlechte Ausbeute für die ersten sechs Monate einer Saison.
Thiem
 
Wobei der 23-Jährige in diesem Jahr nicht nur in den Top10 angekommen ist, sondern mittlerweile schon relativ selbstverständlich dazu gehört. Und das vor allem, weil Thiem auch als Star noch als so wissbegierig gilt, dass er Trainingslektionen, Niederlagen und Erfolge in sich aufsaugt, verarbeitet und mit den neuen Erfahrungen quasi sofort besser wird - so scheint es zumindest in 2017.
Thiem 2017
 
Aber auch sonst ist Thiem mit den Hardcourts dieser Welt ja noch nicht wirklich warm geworden. Weder in den Vorjahren, noch in 2017: In Washington endete das Turnier für ihn bereits im zweiten Match (gegen Kevin Anderson/RSA), in Montreal musste sich der Österreicher sogar schon nach seinem allerersten Match (und nach vier vergebenen Matchbällen gegen Diego Schwartzman/ARG) verabschieden. Und deshalb stellt sein Viertelfinaleinzug in Cincinnati quasi schon das obere Ende des Hartplatzspektrums beim Wiener dar - und bei den US Open musste er dann ein ganz bitteres Fünfsatzaus gegen del Potro (nach 2:0-Satzführung) verdauen.
Erfolglos in Asien
 
''Ja, zum Jahresende gibt es bei mir immer noch ein paar Highlights. Da stehst du dann natürlich auch mehr unter Druck. Gepaart mit dem vielen reisen, dem fliegen und dem Jetlag ... das schlaucht schon ganz schön'', so Thiem bei seiner Ankunft in Shanghai. Kein Wunder also, dass die Ergebnisse des Weltranglisten-7. in den letzten Wochen erheblich nachgelassen haben: Sowohl im chinesischen Chengdu als auch in Tokio war für den Lichtenwörther schon im ersten Match Feierabend - und auch beim Masters in Shanghai war schon in Runde zwei (und seinem ersten Match) Endstation.
Endlich wieder Europa
 
Wobei das für Thiem eher zur Gewohnheit geworden ist. und viel wichtiger ist sowieso, dass er endlich wieder in heimischen Gefilden aufschlagen darf - den Asien-Swing der ATP Tour möchte der Lichtenwörther nämlich sicher ganz, ganz schnell wieder vergessen. .
Thiems Heimturnier
 
Der Gastgeber ist da - so in etwa wird Dominic Thiem hier in Wien zumindest von den ''richtigen'' Veranstaltern tituliert. Denn natürlich ist der gebürtige Wiener DAS Aushängeschild des österreichischen Tennisverbandes (mit dem sich die Familie allerdings jahrelang weniger gut verstand) - und dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen an den 24-Jährigen.
ATP in Wien
 
Herzlich willkommen beim ATP-Turnier in Wien zur Achtelfinalpartie zwischen Richard Gasquet und Dominic Thiem.
A. Zverev [1]
G. Simon
7
6
6
4
D. Dzumhur
J. Tsonga [8]
7
6
1
6
7
6
P. Busta [4]
D. Schwartzm.
7
1
1
5
6
6
P. Herbert [Q]
P. Kohlschre.
6
3
7
6
A. Ramos-Vin.
J. Struff
7
2
6
6
6
7
K. Edmund
D. Novak [Q]
7
6
7
6
7
6
G. Garcia-Lo. [Q]
L. Pouille
3
6
6
7
R. Gasquet
D. Thiem [2]
4
7
6
6
5
1
A. Zverev [1]
J. Tsonga [8]
6
2
7
6
D. Schwartzm.
P. Kohlschre.
5
6
7
7
J. Struff
K. Edmund
2
5
6
7
L. Pouille
R. Gasquet
7
6
6
1
Weltrangliste
Spielerprofile
R. Gasquet
Ranking:
32
Geburtsd.:
18.06.1986
Größe:
1.85
Gewicht:
75
Bilanz:
29-18
Preisgeld:
USD 15.736.856
D. Thiem
Ranking:
4
Geburtsd.:
03.09.1993
Größe:
1.85
Gewicht:
82
Bilanz:
50-27
Preisgeld:
USD 8.495.497