a
b
c
d
e
f
g
h
a
b
c
d
e
f
g
h
8
7
6
5
4
3
2
1
8
7
6
5
4
3
2
1
 
Peter Svidler
Viswanathan Anand
Partie beendet
Ergebnisse der einzelnen Partien
 
weiß
 
schwarz
30.03.
V. Anand
0,5:0,5
P. Svidler
30.03.
L. Aronian
0:1
S. Karjakin
30.03.
V. Topalov
0,5:0,5
D. Andreikin
30.03.
S. Mamedyarov
0,5:0,5
V. Kramnik
29.03.
V. Kramnik
1:0
V. Topalov
29.03.
P. Svidler
0,5:0,5
S. Mamedyarov
29.03.
S. Karjakin
0,5:0,5
V. Anand
29.03.
D. Andreikin
1:0
L. Aronian
27.03.
L. Aronian
0,5:0,5
V. Kramnik
27.03.
V. Topalov
1:0
P. Svidler
27.03.
S. Mamedyarov
0,5:0,5
S. Karjakin
27.03.
V. Anand
0,5:0,5
D. Andreikin
26.03
V. Kramnik
0,5:0,5
V. Anand
26.03.
P. Svidler
0,5:0,5
L. Aronian
26.03.
V. Topalov
0,5:0,5
S. Karjakin
26.03.
D. Andreikin
0,5:0,5
S. Mamedyarov
25.03.
V. Anand
0,5:0,5
S. Mamedyarov
25.03.
L. Aronian
0,5:0,5
V. Topalov
25.03.
V. Kramnik
0:1
P. Svidler
25.03.
S. Karjakin
0,5:0,5
D. Andreikin
23.03.
S. Mamedyarov
1:0
L. Aronian
23.03.
V. Anand
1:0
V. Topalov
23.03.
D. Andreikin
0,5:0,5
P. Svidler
23.03.
S. Karjakin
1:0
V. Kramnik
22.03.
P. Svidler
0:1
S. Karjakin
22.03.
V. Kramnik
0,5:0,5
D. Andreikin
22.03.
V. Anand
0,5:0,5
L. Aronian
22.03
V. Topalov
0,5:0,5
S. Mamedyarov
21.03.
D. Andreikin
1:0
V. Topalov
21.03.
V. Kramnik
1:0
S. Mamedyarov
21.03.
P. Svidler
0,5:0,5
V. Anand
21.03.
S. Karjakin
0:1
L. Aronian
19.03.
L. Aronian
0,5:0,5
D. Andreikin
19.03.
S. Mamedyarov
1:0
P. Svidler
19.03.
V. Anand
0,5:0,5
S. Karjakin
19.03.
V. Topalov
1:0
V. Kramnik
18.03.
V. Kramnik
0,5:0,5
L. Aronian
18.03.
P. Svidler
1:0
V. Topalov
18.03.
S. Karjakin
0,5:0,5
S. Mamedyarov
18.03.
D. Andreikin
0,5:0,5
V. Anand
17.03.
V. Anand
0,5:0,5
V. Kramnik
17.03.
L. Aronian
1:0
P. Svidler
17.03.
S. Karjakin
0,5:0,5
V. Topalov
17.03.
S. Mamedyarov
1:0
D. Andreikin
15.03.
S. Mamedyarov
0:1
V. Anand
15.03.
P. Svidler
0,5:0,5
V. Kramnik
15.03.
D. Andreikin
0,5:0:5
S. Karjakin
15.03.
V. Topalov
0,5:0:5
L. Aronian
14.03.
L. Aronian
1:0
S. Mamedyarov
14.03.
V. Topalov
0,5:0,5
V. Anand
14.03.
P. Svidler
1:0
D. Andreikin
14.03.
V. Kramnik
1:0
S. Karjakin
13.03.
V. Anand
1:0
L. Aronian
13.03.
S. Mamedyarov
0,5:0,5
V. Topalov
13.03.
S. Karjakin
0,5:0,5
P. Svidler
13.03.
D. Andreikin
0,5:0,5
V. Kramnik
Letzte Aktualisierung: 05:14:56
 
Mit der zeitlich längsten Partie endet das Kandidatenturnier von Khanty Mansiysk. Vishy Anand gewinnt das Turnier und darf nun im November gegen Magnus Carlsen auf die Revanche hoffen. Ich hoffe, Sie an dieser Stelle gut informiert und vielleicht auch unterhalten zu haben. Und verabschiede mich. Vielleicht ja bis zur WM im Herbst. Bis dahin!
Tabelle
Endstand nach 14 Runden:
1. Viswanathan Anand 8,5 Punkte
2. Sergey Karjakin 7,5 Punkte
3. Vladimir Kramnik 7 Punkte
4. Shakhriyar Mamedyarov 7 Punkte
5. Dmitry Andreikin 7 Punkte
6. Levon Aronian 6,5 Punkte
7. Peter Svidler 6,5 Punkte
8. Veselin Topalov 6 Punkte
Aronian - Karjakin
Karjakin muss noch einmal tiefer in die Stellung reinschauen. Er findet dann aber den Weg zum Damentausch. Das Endspiel mit drei gegen zwei Bauern mit einem Läufer ist aber klar verloren. Karjakin beendet das Kandidatenturnier als starker Zweiter.
Aronian - Karjakin
Das passt zu Aronians schwacher zweiten Turnierhälfte. Er stellt eine Figur ein und nun wohl auch diese Partie verlieren. Noch will er sich damit aber nicht abfinden und spielt noch ein paar Züge.
Aronian - Karjakin
Karjakin verschärft noch einmal den Druck, seine Dame dringt über die zweite Reihe in die weiße Stellung ein und stellt einige Drohungen auf. Und Aronian läuft schon wieder die Zeit davon.
 
Mit dem Sieg bei diesem Kandidatenturnier wird Anand auch in der Weltrangliste einen Sprung machen. Er wird sich vom achten auf den dritten Platz verbessern. Aronian wird hier einige Elo-Punkte einbüßen, der zweite Platz ist aber nicht in Gefahr.
Aronian - Karjakin
Beide Spieler überstehen auch die nächste Zeitnotphase. Karjakin hat einige eher verhaltene Züge gespielt und muss sich nun entscheiden, ob er noch einmal richtig etwas riskieren will. Der Russe hat schon gestern gegen Anand die längste Partie dieses Turniers gespielt. Auch sein Sieg gegen Svidler ging über mehr als 80 Züge.
Aronian - Karjakin
Aronian steuert auf die nächste Zeitnot zu. Die Stellung ist weiter kompliziert, Karjakin behält die Initiative. Und der Armenier muss bis zur nächsten Zeitkontrolle im 60. Zug noch sechs Züge spielt. Er hat dafür weniger als fünf Minuten.
 
Topalov merkt auf der Pressekonferenz an, dass neben Anand eigentlich nur sein heutiger Gegner Andreikin mit dem Turnierergebnis zufrieden sein kann. Damit hat er nicht ganz Unrecht. Der 42. der Elo-Weltrangliste war als großer Außenseiter angereist. Gegen Anand und Kramnik holte er vier Remis, gegen Aronian konnte er sogar eine der beiden Partien gewinnen. So schließt der 25-Jährige das Turnier mit einer Punktausbeute von 50 Prozent ab.
 
Im Vorjahr hat Sieger Magnus Carlsen mehr als doppelt so viele Punkte geholt wie der letzte Teimur Radjabov. In Khanty Mansiysk trennen Platz 1 und 8 gerade einmal 2,5 Punkte.
Topalov - Andreikin
Topalov hat trotz des Mehrbauerns keinen Gewinnweg mehr gesehen und ins Remis eingewilligt. Der als Mitfavorit gehandelte Bulgare wird als Turnier als Letzter beenden.
Aronian - Karjakin
Die Stellung ist weiter sehr kompliziert. Seit der Zeitkontrolle haben beide Spieler erst fünf Züge gespielt. Da deutet sich bereits die nächste Zeitnot an.
Topalov - Andreikin
So viel Kampfeslust hatte ich heute nicht mehr erwartet, ich habe weiter die zwei noch laufenden Partie im Auge. Topalov verfügt weiter über einen Mehrbauern, doch der ist auf dem Königsflügel noch festgelegt. Beide Spieler haben jeweils noch einen Springer und einen Läufer.
Aronian - Karjakin
Aronian hat die Zeitnotphase überstanden. Karjakin hat die Qualität zurück gewonnen, der Angriff ist aber verflacht, die Stellung ist wieder eher im Gleichgewicht.
 
Die kommende Weltmeisterschaft wird voraussichtlich vom 6. bis 25. November 2014 ausgetragen. Der Ort steht noch nicht fest, die möglichen Interessenten können noch bis zum 30. April eine Bewerbung einreichen. Eine Austragung in Norwegen gilt als eher unwahrscheinlich, da dort im August schon die Schacholympiade stattfindet.
Aronian - Karjakin
Hier bietet uns das Turnier zum Ende hin noch einmal ein echtes Highlight. Karjakin hat seinen Angriff in Richtung Königsflügel in Bewegung gesetzt. Der Gewinnweg ist weiter nicht einfach, aber Arionian befindet sich in höchster Zeitnot und muss fünf Züge in weniger als einer Minute schaffen.
 
Nicht nur Aronian wird über den Turnierverlauf enttäuscht sein, mit Kramnik spielte auch der zweite im Vorwege als Topfavorit gehandelte Spieler ein enttäuschendes Turnier. Nach einigen passablen Partien zum Auftakt warf ihn die Niederlage gegen seinen Intimfeind Topalov völlig aus der Spur. Nach Niederlagen in den Runden neun und zehn musste er sämtliche Ambitionen früh begraben. Ob sich der Russe von dieser Schlappe noch einmal wirklich erholt, bleibt abzuwarten.
Aronian - Karjakin
Karjakin bietet zum Abschluss des Turniers noch ein wenig Unterhaltung und opfert die Qualität für einen Bauern und eine geöffnete Königsstellung. Die Engines sehen keine direkten Möglichkeiten und schätzen die Stellung weiter im Gleichgewicht ein.
Topalov - Andreikin
Auch Topalov verfügt über einen Mehrbauern. Ähnlich wie Arionian handelt es sich dabei aber um einen Doppelbauern. Die Stellung läuft mehr und mehr auf ein Remis heraus.
 
Aronian gehört aber ganz sicher zu den Enttäuschungen bei diesem Turnier, Nach den ersten sieben Runden lag er mit Anand noch gleichauf an der Tabellenspitze. Doch wie schon in London brach er in der zweiten Turnierhälfte ein. Der mögliche zweite Platz dürfte da nur ein schwacher Trost sein.
Aronian - Karjakin
Im Moment sieht es so aus, als ob Arionian der einzige Spieler ist, der sich hier Hoffnungen auf mehr als den halben Punkt machen darf. Er hat Andreikin einen Bauern abgeknöpft, die Stellung bietet aber noch reichlich Komplikationen. Gewinnt der Armenier, wird er wohl mit 7,5 Punkten alleiniger Zweiter.
 
Anand wird nach seiner besten Partie hier gefragt. Der positionelle Gewinnweg im Damenendspiel gegen Veselin Topalov war sicherlich gut, so der Inder. Aber hätte er gegen Dmitry Andreikin im 41. Zug den wirklichen Gewinnweg gefunden und gespielt, wäre das sicherlich das stärkste Spiel gewesen.
 
Der Ort der kommenden Weltmeisterschaft steht ja noch aus. Anand wird gefragt, wo er gerne spielen würde. Es ist ihm egal, er gibt nur zu Bedenken, dass ausgerechnet in seiner Heimatstadt Chennai sein Schach eher schwach war.
 
Beide Spieler wollten heute in erster Linie nicht verlieren. Die gezeigte Partie belegt eindrucksvoll, dass dieser Plan konsequent verfolgt und umgesetzt worden. Im Übergang zum Mittelspiel gegen beide Spieler möglichen Komplikationen aus dem Weg.
 
Auch heute begleiten wir die anderen beiden Partien bis zum Ende. Zunächst einmal warten wir aber aber die Pressekonferenz mit Anand und Svidler.
 
Nachdem auch noch die beiden Bauern auf der a-Linie vom Brett sind, einigen sich beide Spieler auf die Punkteteilung. Der kommende Herausforderer hatte heute einen eher ruhigen Arbeitstag.
Remis
32. ... Sc4 33.Ld3 Sxa3 34.Lxa6 Remis
 
Nun sind die Türme vom Brett. Mit Bauern auf beiden Flügeln ist das Endspiel mit dem Läufer in aller Regel leicht vorteilhaft. Aber die ansonsten komplett symmetrische Stellung bietet nicht wirklich viele Ideen.
 
31. Le4 Txc2 32. Lxc2
Mamedyarov - Kramnik
Auch in dieser Partie war nicht sonderlich viel los. Mit dem 30. Zug einigen sich beide Spieler auf die Punkteteilung.
 
Der schwarze König nähert sich dem Läufer auf c6 an. Da kündigt sich der nächste Tausch an.
 
29. Tc2 Tc8 30. Ke2 Ke7
 
Schwarz holt sich den Bauern schnell zurück. Die Stellung bleibt im Ausgleich und der 30. Zug ist nicht mehr weit entfernt.
 
27.Tc2 bxc4 28. Txc4 Sxb2
 
Svidler gibt seinen schwachen Bauern auf c6, greift nun aber seinerseits die weiße Bauernstruktur auf dem Damenflügel an.
 
26. Lxc6 Sd3
 
Zur Halbzeit nach sieben Runden endeten 13 der 28 Partien mit einer Entscheidung. In der zweiten Tunierhälfte endeten nur noch acht Spiele mit einem Sieg.
 
25. c4 Sf4
 
Nur Anand kommt bislang bei diesem Turnier mit seinen acht Punkten aus 13 Partien auf einen positiven Score. Es folgen auf den Plätzen zwei bis sechs gleich fünf Spieler die auf 50 Prozent kommen, eine eher ungewöhnliche Quote.
 
24. ... Td8
 
Anand steht einen Tick besser, hat auf der c-Linie mit c4 zumindest einen kleinen Hebel, die schwarze Bauernstruktur zu schwächen. Sein letzter bereitet das Manöver zumindest vor. Svidler überlegt zum ersten Mal etwas länger über seine Fortsetzung nach.
 
23. ... Kf8 24. a3
 
Das Material tauscht sich weiter fleißig vom Brett. Alles andere als ein zügiger Remisschluss würde mich hier überraschen. Beide Spieler haben hier für ihre ersten 22 Züge weniger als eine halbe Stunde ihrer Bedenkzeit verbraucht.
 
22. Lf3 Lxc1 23. Txc1
 
Als Anand 1995 in New York gegen Kasparov spielte, war sein kommender WM-Gegner Magnus Carlsen gerade einmal fünf Jahre alt und lernte am elterlichen Wohnzimmertisch bei seinem Vater Henrik die Regeln.
 
21. ... Lf4
 
1995 kämpfte Anand zum ersten Mal in seiner Karriere gegen Garri Kasparov um den WM-Titel und verlor. Kein anderer Spieler der Schachgeschichte kann eine solche lange zeitliche Distanz zwischen zwei Titelkämpfen in seiner Vita vorweisen.
 
17. Se4 Lxe4 18. Dxe4 Dxe4 19. Txe4 Tae8 20. Txe8 Txe8 21. Kf1
 
Anand gibt den Mehrbauern zurück, das ist sehr üblich. Nach 17. Se4 könnte sich könnten sich die Damen vom Brett tauschen.
 
15. Sd2 Dg6 16. Ld1 Lxd3
 
Das Marschall-Gambit hatte Anand 2007 in Mexiko auch gegen Peter Leko auf dem Brett. Er wählte wie heute die Fortsetzung mit d3, spielte dann aber eher ruhig weiter. Er brauchte aber in der Abschlussrunde nur ein Remis, um sich den damals ersten Weltmeistertitel zu sichern. Die Zugwahl heute würde ich sehr wohl als ein Zitat werten wollen.
 
14. .... Df6
 
Im Vorjahr beim Kandidatenturnier in London musste Svidler in der Schlussrunde mit schwarz gegen Magnus Carlsen ran. Der Norweger zeigte Nerven, verlor und musste auf das Ergebnis der Partie zwischen Ivanshuk und Kramnik warten.
 
13. Lf5 14. Df3
 
Mit 12. d3 weicht Anand zunächst von der Partie aus dem Jahr 2007 ab, als er das etwas prinzipiellere d4 als Fortsetzung wählte. Wir bewegen uns aber weiter in theoretisch ausdiskutierten Pfaden.Kaum vorstellbar, dass bei dieser letztlich ja unwichtigen Partie einer der beiden Spieler mit einer wirklichen Neuerung kommt
 
11. ... c6 12. d3 Ld6 13. Te1
 
Diese Variante des Marschall-Gambits hatten beide Spieler beim WM-Kampf 2007 bereits auf dem Brett. In Mexiko-City feierte Anand seinen ersten WM-Triumph, gewann auch in dieser Partie gegen Svidler sehr eindrucksvoll.
 
7. ... O-O 8.c3 d5 9.exd5 Sxd5 10.Sxe5 Sxe5 11.Txe5
 
Svidler verzichtet heute mal auf den sonst üblichen Sizialianer und lässt sich auf Spanisch ein. Gut möglich, dass beide hier ein wenig ihr theoretische Repertoire spielen lassen und es irgendwann in Richtung Remis geht.
 
1. ... e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 a6 4. La4 Sf6 5. O-O Le7 6. Te1 b5 7. Lb3
14. Runde
Anand eröffnet seine letzte Partie bei diesem Turnier mit 1. e4. Der Zug wird ausgeführt von FIDE-Präsident Kirsan Ilyumzhinov, der hier auch ein wenig Wahlkampf betreibt. Garri Kasparov will im Sommer gegen ihn antreten.
vor Beginn
Wir begleiten heute aber noch einmal den kommenden Herausforderer bei seiner Partie gegen Peter Svidler exklusiv durch den Tag. Ich werde dabei sicherlich auch die Zeit finden, eine kleines Resümee zu ziehen und einen Ausblick auf das kommende WM-Turnier zu werfen.
vor Beginn
Sportlich haben die vier Partien somit einen eher begrenzten Spannungscharakter. Aber hinter Anand kann jeder der anderen sieben Spieler noch Zweiter, aber auch noch Letzter werden. In Preisgeld ausgedrückt ist das ein Unterschied von immerhin 71.000 Euro.
Tabelle
Stand nach der 13. Runde:
1. Viswanathan Anand 8 Punkte
2. Levon Aronian 6,5 Punkte
2. Shakhriyar Mamedyarov 6,5 Punkte
2. Sergey Karjakin 6,5 Punkte
2. Vladimir Kramnik 6,5 Punkte
2. Dmitry Andreikin 6,5 Punkte
7. Peter Svidler 6 Punkte
8. Veselin Topalov 5,5 Punkte
Rückblick
So war kurz nach der Zeitkontrolle nur noch Sergey Karjakin übrig, der mit einem Sieg noch Anand abfangen konnte. Der 44-Jährige hatte bei der Rückeroberung eines Bauerns zwei Leichtfiguren für den gegnerischen Turm gegeben. Das daraus entstandene Endspiel hatte noch einige kritische Situationen, endete aber nach über 90 Zügen in der Punkteteilung.
Rückblick
Dabei spielte ihm die Konkurrenz zunächst sogar in die Tasche. Peter Svidler und Shakhriyar Mamedyarov wickelten in ein nicht mehr gewinnbares Turmendspiel ab. Der große Turnierfavorit Levon Aronian musste mit schwarz auf Gewinn spielen, überzog und verlo gegen Dmitry Andreikin.
Rückblick
Seit gestern ist es also amtlich. Auch im Jahr 2014 kämpfen Vishy Anand und Magnus Carlsen um die Weltmeisterschaft. Gestern musste der Inder aber erstmals ein wenig zittern bis er den Turniersieg sicher hatte.
vor Beginn
Herzlich willkommen beim Kandidatenturnier zur Schach-WM 2014 zur Partie zwischen Viswanathan Anand und Peter Svidler.
1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 a6 4.La4 Sf6 5.O-O Le7 6.Te1 b5 7.Lb3 O-O 8.c3 d5 9.exd5 Sxd5 10.Sxe5 Sxe5 11.Txe5 c6 12.d3 Ld6 13.Te1 Lf5 14.Df3 Df6 15.Sd2 Dg6 16.Ld1 Lxd3 17.Se4 Lxe4 18.Dxe4 Dxe4 19.Txe4 Tae8 20.Txe8 Txe8 21.Kf1 Lf4 22.Lf3 Lxc1 23.Txc1 Kf8 24.a3 Td8 25.c4 Sf4 26.Lxc6 Sd3 27.Tc2 bxc4 28.Txc4 Sxb2 29.Tc2 Tc8 30.Ke2 Ke7 31.Le4 Txc2 32.Lxc2 Sc4 33.Ld3 Sxa3 34.Lxa6
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