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Mi, 11.07.2018 Tour de France 2018

Radsport Live-Ticker

Tour de France 2018, 5. Etappe
Beendet
Letzte Aktualisierung: 15:00:28
Ende
Denn hiermit endet unsere Übertragung für heute. Morgen sind wir wie gewohnt ab 14:00 Uhr wieder am Start, Ihnen noch einen schönen Abend.
Besenwagen
Toms Skujins, der zwölf Kilometer vor dem Ziel noch vorne lag, hat tatsächlich noch fast acht Minuten Rückstand ausgefasst. Andre Greipel ist mit mehr als 17 Minuten Defizit jetzt auch im Ziel. Auf Kittel oder Cavendish können wir an dieser Stelle jetzt nicht mehr warten.
Ausblick
Morgen eine recht ähnliche Etappe, aber mit 181 Kilometern etwas kürzer. Daher auch etwas weniger Bergwertungen, aber eine der Kategorie 3 zur Ziellinie. Das alleine ist schon sehr vielversprechend.
Trikots
Van Avermaet weiter in Gelb, Sagan ebenso in Grün, jetzt aber mit einem deutlichen Vorsprung auf Gaviria. Sören Kragh Andersen von Sunweb bleibt bester Nachswuchsfahrer.
Hinter Sagan sah Sonny Colbrelli lange Zeit gut aus, aber letztlich hängt ihn Sagan deutlich ab und er kann nur Platz 2 vor Philippe Gilbert retten.
ZIEL
Van Avermaet von der Spitze. Aber Sagan explodiert und gewinnt erneut. Colbrelli sieht
0,5 km
Schmal und bergauf, das ist wahrlich kein klassischer Massenspint.
1 km
Aber alle Augen sind auf Sagan im Grünen Trikot gerichtet. Feuer frei!
2 km
Van Avermaet will nicht nur Gelb behalten, sondern auch um den Tagessieg mitmischen.
3 km
Fernando Gaviria kann heute nicht mithalten, jetzt sieht die Sache doch schon etwas anders aus für Sagan!
4 km
Bora-Hansgrohe jetzt vorne. Aber Sagan wird auch heute ordentlich Konkurrenz haben, auch ohne Greipel, Kittel oder Cavendish.
5 km
Taaramäe ist eingefangen, aber sein Team Direct Energie war heute wahrlich etappenprägend. Wird aber letztlich gänzlich leer ausgehen.
7 km
Aber natürlich lassen die Sprinterteams jetzt nichts mehr zu.
8 km
Knapp 20 Sekunden hat sich Taaramäe herausgefahren.
9 km
Toms Skujins ist indes auch zum kämpferischsten Fahrer des Tages gekürt worden.
10 km
Jetzt Ruhe bis zum Zielsprint? Nein! Wenn ein Lette ins Bergtrikot fährt, dann fühlt sich der Este Rein Taaramäe für einen Angriff auf den Tagessieg berufen.
11 km
Kleine Korrektur, Julian Alaphilippe tritt doch noch in die Eisen. Die drei Bonussekunden bringen ihn von Rang 5 auf. Van Avermaet konsolidiert Gelb als Zweiter von Calmejane.
12 km
Kein Sprint um Bonussekunden, da kann ich in aller Ruhe den aktuellen Ortsnamen Cote de Chapelle Notre-Dame de Lorett komplett abmalen.
13 km
Für beide haben die drei und zwei Sekunden null Bedeutung. Die wichtigere Zahl für die ist die 24, das sind nämlich die Sekunden, die sie noch vom Hauptfeld trennen.
14 km
Den Bonussprint bestreiten wohl tatsächlich noch Skujins und Calmejane. Dann ist aber endgültig Schluss.
16 km
Und nicht vergessen, Van Avermaet und Van Garderen fahren beide für BMC. Ich will da also nicht künstlich mehr Spannung aufbauen als notwendig. Der Zielsprint nachher ist schon das richtig wichtige Ding.
18 km
Nicht für die Ausreißer, aber für Van Avermaet, Van Garderen und sogar Geraint Thomas. Wobei der Sky-Fahrer natürlich andere Aufgaben zu erledigen hat und wohl nicht mitsprinten würde.
20 km
Knappe Minute Vorsprung für 20 Kilometer. Das reicht natürlich nicht. Aber es gibt ja zwölf Kilometer vor dem Ziel noch den Bonussprint, der in Sachen Gelb relevant werden können.
22 km
Das Bergtrikot geht also heute nach Lettland und an das Team Trek-Segafredo. Wir gratulieren ganz herzlich.
23 km
Dann wieder Stehversuche, aber letztlich ist Toms Skujins am Cote de la Montagne de Locronan doch vorne.
24 km
Das eingedampfte Peloton fliegt heran. Aber vorne hat der 1.000-Meter-Sprint bergauf schon bekommen. Edet hält sich raus.
25 km
Toms Skujins bekommt keinerlei Hilfe mehr. Es wird jetzt schon taktiert, Calmejane lauert am Hinterrad des Letten.
26 km
Aber das wird reichen, denn schon in zwei Kilometern ruft der Berg. Na ja, der Hügel halt.
27 km
Und die Hoffnung für Chavanel steigt wieder, jetzt fällt der Vorsprung der Ausreißer erstmals unter eineinhalb Minuten.
30 km
Chavanel rollt am Ende des Pelotons und ist gespannt, was das da vorne gibt. So wie wir auch.
32 km
Nicolas Edet hält sich weiter dezent zurück. Kein Wunder, er hat keine Chance auf das Bergtrikot, bis zum Sprint bei Kilometer 23 müssen die beiden anderen Dampf machen.
37 km
Edet wieder bei seinen beiden ehemaligen Fluchtgefährten. Obwohl man sich uneins ist, sinkt der Vorsprung nicht weiter. Das Hauptfeld hat die lange Leine ausgepackt.
39 km
Greipel hat einen Helfer, jetzt aber eine Straße zu bewältigen, die eher für Mountainbikes geeignet ist.
42 km
Chavanel wird auch schon vom Feld geschluckt.
44 km
Bergtrikot vor dem letzten Hügel: Chavanel 4, Skujins 2, Calmejane 2. Aber Chavanel ist schon geschlagen, er muss jetzt hoffen, dass die beiden anderen auf den kommenden 20 Kilometern und somit vor dem Cote de la Montagne de Locronan gestellt werden.
45 km
Viel Taktieren am Cote de Menez Quelerch, die Ausreißer denken nur mehr an das Bergtrikot, nicht mehr an den Etappensieg. Skujins setzt sich durch, ein Punkt noch für Calmejane.
46 km
Aber jetzt Fokus auf die nächste Bergwertung. Zwei Punkte für den Ersten, einer für den Zweiten. Chavanel ist mit den Kräften am Ende und kann nicht mehr mitmischen.
47 km
Auch Julian Vermote war mal einer der sieben Ausreißer, er wird jetzt vom Feld geschluckt.
50 km
Noch 50 km! 1:40 Vorsprung für die Ausreißer, also fast nichts. Aber noch zwei Bergwertungen und ein Bonussprint vor dem großen Finale.
51 km
Kittel schon drei Minuten hinter dem Peloton, Cavandish noch mehr.
55 km
Bei nur mehr rund zwei Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld spricht ohnehin fast nichts dafür, dass das heute klappen könnte.
57 km
Die Konstellation mit zwei Direct-Energie-Fahrern im Spitzenquartett könnte natürlich jetzt richtig Probleme bringen. Edet und Skujins sind schlecht gelaunt, Edet leistet jetzt so wie Calmejane vorhin gar keine Führungsarbeit mehr.
61 km
Das Feld nun exakt mit drei Minuten Rückstand.
62 km
Froome und seine Sky-Helfer haben das Ende des Pelotons erreicht. Und vorne ist der Fluchtversuch von Chavanel beendet, jetzt wieder vier Mann an der Spitze.
63 km
Das hat geklappt, 2+1-Punkte gehen an Direct Energie und das Bergtrikot sollte am Ende des Tages nicht nur virtuell bleiben.
64 km
Chavanel überquert den Cote de la Roche du Feu. Hinter ihm hat sein Teamkollege Calmejane attackiert, um Platz 2 zu blocken.
64 km
Technisches Probleme bei Froome. Er muss jetzt mit einem neuen Rad dem Peloton hinterherfahren. In diesem Fall ist der kleine Anstieg aktuell gar nicht mal ein Fehler für einen Bergspezialisten wie ihn.
65 km
Nächste Bergwertung. Gleich wird Chavanel seine Ausbeute verdoppeln, denn das ist nun erstmals Kategorie 3.
67 km
In der Verfolgergruppe tut sich auch einiges. Skujins und Edet fahren weg, aber Calmejane nervt die beiden weiter.
69 km
Aber auch Marcel Kittel muss abreißen lassen. Vorne arbeitet jetzt Bora-Hansgrohe gemeinsam mit BMC.
71 km
Mark Cavendish schwächelte eben bei den kleinen Bergwertungen schon, jetzt kann er dem Peloton schon im Flachen kaum mehr folgen. Das wird noch ein ganz beschwerlicher Nachmittag für den Premiumsprinter vom Team Dimension Data.
74 km
Bei den Verfolgern arbeitet Lilian Calmejane natürlich nicht mit. Wie schon zuvor erwähnt, er ist ein Teamkollege von Chavanel. Aber insgesamt sieht das derzeit schon wieder sehr nach Massensprint aus.
79 km
Nicht mehr, er ist schon vom Hauptfeld geschluckt. Chavanels Vorsprung weiter bei knapp vier Minuten.
80 km
Gesbert fährt übrigens wieder und hechelt der ehemaligen Spitzengruppe hinterher.
82 km
Das Städtchen Chateauneuf du Faou wird durchquert. Und wohl nahezu alle Bewohner stehen Spalier, so muss das sein bei der Tour.
83 km
Könnte auch ein Raddefekt gewesen sein, wirklich aussagekräftige Bilder gibt es nicht.
85 km
Gott sei Dank aber etwas gebremst. Der Bretone schlingert rechts in den Straßengraben, das ist die weit bessere Seite.
86 km
Sturz von Gesbert in der Abfahrt!
90 km
So, jetzt geht es wieder flacher dahin. Aber Chavanel macht keine Anstalten, Tempo rauszunehmen.
91 km
Chanavel nimmt also auch den Punkt am Cote de Trimen mit.
93 km
Sind an die 45 Sekunden Vorsprung.
95 km
Chavanel hat die andern schon ordentlich abgehängt. Die zweite Bergwertung ist ihm schon sicher.
97 km
Schon in sechs Kilometern gibt es den nächsten Bergpunkt einzuheimsen. Der Tour-Computer sieht den Vorsprung der Ausreißer jetzt nur mehr bei drei Kilometern.
98 km
Chavanel mit einer Alleinfahrt zur Bergwertung Cote de Kaliforn, lässt er sich jetzt wieder einholen oder plant er gar den ganz großen Alleingang?
99 km
Natürlich nur ein kurzer Schnapper, aber mit 7,1 Prozent Anstieg durchaus knackig. Wer fühlt sich berufen? Sylvain Chavanel, wer sonst?
102 km
Wir nähern uns dem nicht allzu mächtigen Cote de Kaliforn. In der Bergwertung hat noch niemand mehr als einen Punkt, dieses Trikot liegt heute also zur freien Entnahme bereit, denn acht Punkte sind im Angebot.
105 km
Chavanel ist bei seiner 18. Tour zwar der Rekordteilnehmer, aber mit 39 nicht der älteste Fahrer im Feld. Mit Franco Pellizotti (Bahrain Merida) und Mathew Hayman (Mitchelton-Scott) sind nämlich sogar zwei Ü40-Fahrer dabei.
107 km
So, die Sprinter legen jetzt die Beine hoch bis zum Teufelslappen. Ich darf Sie aber schon mal mental auf fünf kleine Bergwertung gefasst machen. Die erste davon schon in wenigen Minuten.
109 km
Gaviria reduziert also den Rückstand auf Sagan von vier auf drei Zähler.
110 km
Die Sprinteteams zeigen sich. Bora zieht für Sagan an. Aber Gaviria gewinnt vor Sagan und Kristoff. Greipel schenkt sich das.
111 km
Hätte er wollen, dann wäre wohl Edet vorne gewesen. Platz 2 für ihn, aber nun wird es gleich im Peloton interessant. Auch für Platz 8 ff. gibt es noch ordentlich Punkte.
112 km
Nein, kein wirklicher Sprint in Roudouallec, aber einen Sieger gibt es trotzdem. Und der heißt Silvain Chavanel. Der Respekt vor dem Alter war wohl ausschlaggebend.
113 km
Noch sind keine Sprintversuche zu erkennen.
114 km
Die Führungsarbeit im Hauptfeld liegt weiter auf den Schultern von BMC.
116 km
Der Sprint naht, attraktiver als die Punkte sind für die Ausreißer die 1.500 Euro Preisgeld.
120 km
Also um die 4:30, das ist die korrekte Vorsprung derzeit.
122 km
Was aber sicher ist, Elie Gesbert hat heute die meisten Fans an der Strecke. Er ist ein Kind der Region, Ehrensache, dass er sich an diesem Tag intensiv in Sachen Fluchtversuch beteiligen will. Im Vorjahr bei seiner ersten Tour war er noch der jüngste Fahrer im Feld, heuer ist dies der Kolumbianer Egan Arley Bernal Gomez (21).
124 km
Nun sind es wieder 4:30, alles mit Vorsicht zu genießen im Moment.
126 km
Angeblich haben die Ausreißer jetzt 5:20 Minuten Vorsprung. Aber das ging sehr schnell, eigentlich wäre das nur bei einem Massensturz im Peloton möglich. Diesen gibt es aber glücklicherweise nicht.
128 km
Und wenn wir schon bei Zahlenspielen sind, virtuell in Weiß des besten Nachwuchsfahrers ist derzeit Elie Gesbert (Fortuneo-Samsic) unterwegs.
132 km
Nur eine Zahlenspielerlei, aber aktuell fährt Chavanel virtuell in Gelb. Für Lilian Calmejane wären theoretisch die Bonussekunden spannend, denn ihm trennen im Gesamtklassement nur drei Sekunden von Chavanel. Beide sind aber nicht nur Landsleute, sondern auch Teamkollegen bei Direct Energie.
135 km
Leider muss ich Ihnen die Aufgabe eines prominenten Fahrers vermelden. Michael Matthews, der im Vorjahr Paris in Grün erreichte, ist keines der zahlreichen Sturzopfer bisher, er musste heute morgen nach einer Nacht mit Fieberschüben aufgeben.
137 km
Mittlerweile sind es aber nur mehr 3:45 Minuten.
142 km
BMC organisiert die Verfolgung, aber doch sehr zurückhaltend. Die Sprinterteams müssen schon auch mitarbeiten, an erster Stelle natürlich Sagans Bora-Hansgrohe-Mannen.
145 km
Wir sind live drauf und stoppen den Vorsprung der glorreichen Sieben. Es sind rund 145 Kilometer vor dem Ziel nun viereinhalb Minuten.
Flucht
Schon ein paar Kilometer nach dem Start war die Abteilung Attacke gefordert. Ein wenig Geplänkel, dann kristallisierten sich diese sieben Namen heraus: Chavanel (TDE), Gesbert (FST), Vermote (DDD), De Buyst (LTS), Calmejane (TDE), Skujins (TFS) und Edet (COF).
Profil
Erst geht es flach dahin, ehe nach 92,5 Kilometern in Roudouallec gesprintet werden darf. Dann kommen die Anstiege der Kategorien 4 und 3, kurz vor dem Ziel dann noch ein Bonussprint um Punkte, der wird aber nur relevant, wenn keine Ausreißer mehr vorneweg fahren.
Start und Ziel
Los ging es um 12:40 Uhr in Lorient, die Stadt im Departement Bretange kennt man ja auch vom Fußball, entsprechend gut ist die Laune aber nicht nur hier, sondern im ganzen Land. Wir bleiben den ganzen Tag in der Bretagne, das Ziel ist dann die Präfekturstadt Quimper.
Trikots
Van Avermaet führt im Gesamtklassement zeitgleich mit Van Garderen, die Top 9 trennen gerade einmal elf Sekunden. Wie interessiert ist BMC an einer Massenankunft?
Tagesaufgabe
Über 200 Kilometer, ein hügeliges Profil, da wird uns sicher einiges geboten werden. Das Bergtrikot wird sicherlich einen neuen Besitzer finden, aber auch sonst dürften einige Verschiebungen anstehen.
vor Beginn
Herzlich willkommen zur 5. Etappe der Tour de France, die über 204,5 Kilometer von Lorient nach Quimper führt.
Pos.
Fahrer
Zeit
1
Alexander Kristoff (UAD)
2:46:36
2
John Degenkolb (TFS)
+0:00
3
Arnaud Démare (FDJ)
+0:00
4
E. Boasson Hagen (DDD)
+0:00
5
Christophe Laporte (COF)
+0:00
6
Maximiliano Richeze (QST)
+0:00
7
Sonny Colbrelli (TBM)
+0:00
8
Peter Sagan (BOH)
+0:00
9
Andrea Pasqualon (WGG)
+0:00
10
Jasper de Buyst (LTS)
+0:00
17
Nikias Arndt (SUN)
+0:00
31
Pierre Latour (ALM)
+0:00
67
Geraint Thomas (SKY)
+0:00
70
Marcus Burghardt (BOH)
+0:00
81
Paul Martens (TLJ)
+0:24
102
Simon Geschke (SUN)
+0:30
105
Julian Alaphilippe (QST)
+0:30
134
Nils Politt (KAT)
+3:19