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Mo, 09.07.2018 Tour de France 2018

Radsport Live-Ticker

Tour de France 2018, 3. Etappe
Beendet
Letzte Aktualisierung: 23:30:33
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36 km
Ende
Wir steigen ab 14:00 Uhr, also wieder so wie üblich. Vielen Dank für Ihr Interesse heute und noch einen schönen Abend.
Ausblick
Morgen eine fast 200 Kilometer lange Flachetappe von La Baule nach Sarzeau. Gibt natürlich eine Sprintwertung, einen Bonussprint, eine kleine Bergwertung und natürlich auch die beliebten Bonussekunden im Ziel.
Trikots
Gelb wie gesagt für Greg van Avermaet, zeitgleich vor seinem Teamkollegen Tejay van Garderen. Hier sind jetzt die ersten neun Fahrer nur durch elf Sekunden getrennt. Sagan trägt nun offiziell Grün, das hatte Alexander Kristoff heute nur leihweise.
Da kommt er mit Marcus Burghardt als Helfer. Allerdings läuft leider keine Zeit mehr, dürften an die fünf Minuten Verspätung sein.
Jetzt warten wir nur mehr auf Peter Sagan.
Ziel
Für Bora-hansgrohe werden es letztlich 50 Sekunden, das geht voll in Ordnung.
Die Top 5 im Ziel trennen nur schlanke elf Sekunden. Ein Verlierer ist aber Movistar mit fast einer Minute zu viel auf der Uhr.
Die Zeit des Teams ist natürlich vor allem für Rafal Majka wichtig. Sein Team hat ja mit ihm auch einen Fahrer für die Gesamtwertung.
Natürlich ist Bora-hansgrohe noch ein paar Minuten unterwegs, aber Peter Sagan ist sowieso abgehängt. Daher steht fest, der Tag für BMC ist ein perfekter. Gewinn des Mannschaftszeitfahren und Gelb für Greg van Avermaet.
Ziel
Nein, aber wie knapp! Bei 38:51 bleibt die Uhr stehen.
38:48 braucht Quick-Step.
Das wird sich wohl erst auf den letzten 100 Metern entscheiden. Aber da hängt auch schon der Teufelslappen.
Nun also die Entscheidung. Van Avermaet oder Gilbert? Quick-Step oder BMC?
Nicht für Sagan, der hat im Anstieg tatsächlich abreißen lassen müssen. Und natürlich können die anderen nicht warten, das Team fährt ja nicht um die Gesamtwertung des Slowaken.
26,5 km
Und die ist nicht erfreulich für Bora-hansgrohe. Die 28:57 von BMC sind lange durch, erst bei 29:33 bleibt die Uhr stehen.
Sagan hängt immer nur ganz hinten am Zug seines Teams, Gelb ist wohl weg. Aber gleich bekommen wir auch wieder eine Zeit.
26,5 km
Quick-Step sechs Sekunden hinter BMC, das ist ein ordentlicher Krimi!
Phlippe Gilbert ist Quick-Steps Kandidat für Gelb. Auch er hat einen kleinen Vorsprung auf Van Avermaet, aber das sind nur zwei Sekunden.
Ziel
40:02 für Trek-Segafredo, das ist nicht Fleisch, nicht Fisch.
Aber bei den fünf noch vereinten aus diesem Team ist Gaviria nicht mehr dabei.
Der Gewinner von Etappe 1, der Kolumbianer Fernando Gaviria, liegt nur sechs Sekunden hinter Sagan. Sprich, zehn vor Van Avermaet. Gleich bei der zweiten Zwischenzeit wissen wir mehr.
Aber wir dürfen die Quickstepper nicht vergessen. Die haben mit Gaviria und Gilbert ja zwei Mann ganz vorne dabei im Gesamtklassement.
13,0 km
Sagan virtuell noch in Gelb? 16 Sekunden Guthaben hat er auf Van Avermaet, davon sind tatsächlich noch drei Sekunden übrig. Aber alles spricht jetzt für den schnellen Belgier von BMC.
Aber jetzt verkleinert sich auch dieses Team gewaltig. Aber es müssen ja auch nur vier durchkommen.
13,0 km
Quick-Step Floors ist voll dabei, die drei Sekunden auf die hier noch immer führenden Australier von Mitchelton-Scott fallen unter den Tisch, die Entscheidung fällt sozusagen im Mittelsektor.
Ziel
Katusha-Alpecin sehr ordentlich. Rang 6 derzeit im Ziel mit 39:39 Minuten. Auf den letzten neun Kilometer hat man praktisch nichts mehr auf BMC verloren. Sehr gut vor allem für Zakarin.
26,5 km
Was macht Trek-Segafredo? Jetzt hat man doch ordentlich Sekunden liegengelassen. Schon 1:01 Defizit an dieser Stelle.
Ziel
Cofidis bekommt die Rote Laterne mit 42:09 umgehängt. Und das mit einem deutlichen Abstand.
13,0 km
Astana hat nicht mehr die Qualität früherer Jahre. Es fehlen bei der ersten Zwischenzeit schon 37 Sekunden. Das wird nur ein Platz im Mittelfeld.
Start
Sagan ist unterwegs, die Frage, wer nach diesem Mannschaftszeitfahren Gelb überstreifen darf, die hat sich auf zwei Mann reduziert. Den Slowaken und Greg van Avermaet von BMC.
Ziel
Sunweb im Ziel! Rang 4 in 38:58 Minuten. Das sind nur elf Sekunden Rückstand auf BMC, tolle Leistung.
Start
Quick-Step Floors am Start, also folgt dann in fünf Minuten auch das Team in Gelb.
26,5 km
Und da biegen Dumoulin und Co. auch schon ums Eck. Nur 13 Sekunden fehlen auf BMC, das sind sogar zwei Sekunden weniger als zuvor!
Wir stehen Gewehr bei Fuß bei 26,5 Kilometern und warten auf Sunweb.
Ziel
Lotto Soudal mit Greipel ist keine Zeitfahrmannschaft und hat auch keine Ambitionen in Sachen Gesamtwertung. So sieht die Zeit dann auch aus, nämlich deckungsgleich zu der von Direct Energie zuvor.
Ziel
Direct Energie mit Sylvain Chavanel noch langsamer als Fortuneo-Samsic! 1:51 Defizit, das ist fraglos viel zu viel.
Sunweb hält sich weiter gut, da sollte noch nichts an Rückstand hinzugekommen sein. Mal sehen, wie gut der kleine Anstieg vor der zweiten Zwischenzeit bewältigt wird.
Ziel
Man kann heute schon ordentlich Zeit verlieren. Das beweist uns Team Fortuneo-Samsic mit 40:33 Minuten im Ziel. Warren Barguil, der auch immer auf ein paar Tage in Gelb spechelt, baut somit seinen Rückstand von 0:16 auf wohl an die zwei Minuten aus.
13,0 km
Lange nicht mehr auf die erste Zwischenzeit geblickt, das machen wir aber jetzt natürlich für Sunweb. Sehr ordentlicher Beginn, nur 15 Sekunden fehlen auf die Spitze.
Wer könnte BMC noch gefährden? Vielleicht Trek-Segafredo mit Degenkolb und Mollema?
Ziel
AG2R mit Dumoulin im Ziel, ich hoffe, Sie haben nicht auf Romain Bardet als Toursieger gewettet. Denn der verliert heute 1:15 Minuten.
Start
Unsere Schweizer Freunde von Katusha-Alpecin treten in die Pedale. Ihr Mann für das Gesamtklassement ist der Russe Ilnur Zakarin.
Ziel
1:39 kassiert Team Emirates, da war kein A380 im Einsatz, eher eine altersschwache Fokker.
26,5 km
AG2R-Mondiale wird heute mehr als eine Minute ausfassen. Sehr unschön für Romain Bardet.
Ziel
Cholet, aber sechs Meter höher, Cannondale ist durch. 35 Sekunden hinter BMC, heute hat Uran die Tour also sicherlich nicht verloren. Er gehört ja zu den Fahrern, die an den ersten beiden Tagen unfallfrei durchkamen, somit liegt er weiter vor Froome, Porte oder Landa.
Start
Es wird wieder interessant aus deutscher Sicht, Sunweb mit Tom Dumoulin sowie Arndt, Geschke und Co. geht an den Start.
26,5 km
Kollege Hahn weist völlig zurecht darauf hin, dass wir Rigoberto Uran keinesfalls außer Acht lassen sollten. Er und seine Cannondale-Jungs liegen bei der letzten Zwischenzeit deutlich vor Movistar und nur 24 Sekunden hinter BMC.
Ziel
Aber es reicht, 38:46 von BMC sind jetzt zu schlagen. Oder auch nicht zu schlagen. Im Vergleich zu Sky sind die vier Sekunden Delta natürlich überhaupt kein Drama für Froome.
Letzter Kilometer für BMC, wird knapp gegen Sky!
Ziel
Ordentliche Packung für Groupama-FDJ, 1;38 Minuten, da ist kein Gedanke mehr an Gelb notwendig.
Greg van Avermaet von BMC wäre allerdings ein Kandidat hierfür.
Ziel
Movistar 39:40 Minuten, es sind also noch einmal über 20 Sekunden dazugekommen. Das wird natürlich nicht für Gelb reichen.
26,5 km
Dafür prescht BMC mit Richie Porte vor. Sechs Sekunden Vorsprung auf die Froome-Boys für die finalen neun Kilometer.
26,5 km
Movistar kassiert! Es sind jetzt 27 Sekunden Rückstand auf Sky, das haben sich Mikel Landa und Nairo Quintana sicherlich ganz anders vorgestellt.
Start
Sky im Ziel, Direct Energie mit Sylvain Chavanal fährt los.
Ziel
Die Uhr ticket! Reicht für die Führung, Sky mit 38:50 aber nur fünf Sekunden vor Mitchelton-Scott. Mal sehen, was das wert ist.
Sky auf den letzten beiden Kilometern. Fünf Mitarbeiter hat Froome noch immer.
Ziel
Und vier Mann von Mitchelton-Scott haben die Aufgabe auch schon bewältigt, einer von ihnen ist natürlich Simon Yates. Mit 38:55 Minuten.
26,5 km
Sky liegt aber auch hier nur gut drei Sekunden vor den Australiern! Gut, die sind natürlich auch bekannt für gute Zeit- und Bahnfahrer.
Schauen wir besser zur zweiten Marke, da sollte dann schon deutlich mehr los sein.
13,0 km
Das gibt es doch nicht! Auch BMC mit 14:13 nach 13,0 Kilometern!
13,0 km
Groupama-FDJ spielt erwartungsgemäß keine Rolle, schon über 40 Sekunden liegt man zurück.
Vor BMC kommt noch Groupama-FDJ durch, Sky hat jetzt nur mehr sechs Mann, Wouter Poels ist auch abgehängt. Natürlich gelten im Ziel die Individualzeiten für die Berechnung der Gesamtwertung.
13,0 km
Unglaublich, die sind nach 13.000 Metern immer noch alle gleichauf. Auch Movistar mit der gleichen Zeit, dass der Computer 14:15, also zwei Sekunden mehr anzeigt, das ist geschenkt.
Ein erster Fahrer ist bei Sky abgehängt, Luke Rowe hat die Kollegen ziehen lassen müssen.
BMC ist gestartet, Movistar auf dem Weg zur Zwischenzeit, wir sind nicht unglücklich darüber, dass die ganz starken Teams so früh fahren. Beim zweiten Zeitfahren, am vorletzten Tag der Tour, wird das ganz anders aussehen, denn dann kommen die Besten alle ganz zum Schluss.
13,0 km
Wird wohl so gewesen sein, denn auch Sky geht bei 14:13 Minuten über den Stich.
Rein optisch sieht das bei Sky auch etwas mehr auf Zug aus. Allerdings kann ich natürlich nicht erkennen, ob es gerade leicht bergab geht, das macht natürlich einen gewaltigen Unterschied.
13,0 km
Schon passiert! Wir stoppen eine 14:13, das wollen Froome und Co. natürlich deutlich toppen.
Mitchelton-Scott hat die ersten zehn Kilometer absolviert, gleich bleibt die Uhr zum ersten Mal stehen.
Movistar hetzt Sky hinterher, einholen ist aber natürlich nicht drin.
Und jetzt sind auch Chris Froome und seine Helfer unterwegs. Zwischenzeiten bekommen wir bei zwei Marken: 13,0 und 26,5 Kilometer.
Die Australier von Mitchelton-Scott haben ein paar bekannte Leute, beispielsweise den Briten Simon Yates. Roger Kluge wurde allerdings kurzfristig aus dem Team genommen, da man statt Sprintern Helfer für Yates nominiert hat.
Start
Und los geht es mit der ersten von 22 Mannschaften. Sonne pur und 28 Grad.
Favoriten
In den letzten beiden Jahren gab es kein Mannschaftszeitfahren, dementsprechend sind Prognosen schwierig. Ich bin mir aber sicher, dass Sky, BMC und Movistar wie immer gute Zeitfahrtruppen beisammen haben.
Streckenprofil
Klingt komisch bei einem Höhenprofil zwischen 70 und etwas über 100 Metern, aber das ist schon eine recht selektive Runde, die es zu bewältigen gilt. Hügelig trifft es gut.
Zeitplan
Als erstes Team geht um Punkt 15:10 Uhr Mitchelton-Scott auf die Reise, schon fünf Minuten später folgen Froome und seine Sky-Mannen. Gefolgt von Movistar mit Landa und Quintana. Das Gelbe Trikot, also Bora-hansgrohe, macht ab 16:55 Uhr den Deckel drauf.
Gesamtwertung
Sagan führt, viele Favoriten auf das Gelbe Trikot haben am Wochenende schon mehr ober weniger Zeit verloren. Froome (SKY), Porte (BMC) halten bei einem Defizit von 1:07 Minuten, Nairo Quintana (MOV) fehlen gar schon 1:31. Mikel Landa (MOV) und Tom Dumoulin (SUN) stehen mit 16 Sekunden hinter Sagan weit besser da.
Tagesaufgabe
Die wichtigste Prüfung der ersten Woche steht an. Denn in diesem Mannschaftszeitfahren in der schönen Loire ist die Devise Vollgas über 30 Minuten angesagt.
vor Beginn
Herzlich willkommen zur 3. Etappe der Tour de France, einem Mannschaftszeitfahren über 35,5 Kilometer rund um Cholet.
Pos.
Fahrer
Zeit
1
Alexander Kristoff (UAD)
2:46:36
2
John Degenkolb (TFS)
+0:00
3
Arnaud Démare (FDJ)
+0:00
4
E. Boasson Hagen (DDD)
+0:00
5
Christophe Laporte (COF)
+0:00
6
Maximiliano Richeze (QST)
+0:00
7
Sonny Colbrelli (TBM)
+0:00
8
Peter Sagan (BOH)
+0:00
9
Andrea Pasqualon (WGG)
+0:00
10
Jasper de Buyst (LTS)
+0:00
17
Nikias Arndt (SUN)
+0:00
31
Pierre Latour (ALM)
+0:00
67
Geraint Thomas (SKY)
+0:00
70
Marcus Burghardt (BOH)
+0:00
81
Paul Martens (TLJ)
+0:24
102
Simon Geschke (SUN)
+0:30
105
Julian Alaphilippe (QST)
+0:30
134
Nils Politt (KAT)
+3:19