Dienstag, 02.09.2008

Fortuna Köln - VfB Hüls 1:0

Kruth erlöst die Fortuna

Fortuna Köln hat dank des eingewechselten Jokers Kevin Kruth den ersten Sieg in der NRW-Liga eingefahren. Die Domstädter besiegten den VfB Hüls am Schluss mit 1:0 (0:0).

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© Getty

Der eingewechselte Kevin Kruth sorgte in der 76. Spielminute für den Siegtreffer (Video) in einem ereignisarmen Spiel, das von der Knöchelverletzung von Marco Stasiulewski überschattet wurde.

Der VfB Hüls, der mit zwei knappen 0:1-Niederlagen im Gepäck angereist war, präsentierte sich überraschend spiel- und kampffreudig. Die Spieler der Fortuna zeigten sich davon in der Anfangsphase überrascht und hatten dem nicht sehr viel entgegenzusetzen.

Die Angriffsbemühungen der Südtstädter, bei denen Felix Bably erstmals von Beginn an spielte, blieben häufig Stückwerk. Klare Torchancen ergaben sich auf beiden Seiten nicht.

Lahme Partie

Die 1.400 Zuschauer mussten auf den Rängen für die Stimmung sorgen. In der Halbzeitpause musste dann Felix Bably in der Kabine bleiben - Magenprobleme machten ein Weiterspielen unmöglich, für ihn wurde Kevin Kruth eingewechselt. Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich an dem Geschehen auf dem Rasen nicht viel.

Die Fortuna versuchte zwar alles, sah sich aber immer wieder auch gefährlichen Angriffen der Hülser gegenüber, bei denen sich vor allem Neuzugang Tobias Urban sehr torgefährlich präsentierte.

Kruth macht das Tor des Tages

In der 71. Minute zeigte die Fortuna dann doch eimal, wie es geht: David Podlas setzte sich auf der rechten Seite klasse durch, zog nach innen und passte auf den mitgelaufenen Stefan Glaser, der sofort abzog.

Mit einer Glanzparade konnte Tobias Rantzow, der Torwart der Hülser, den Rückstand gerade noch verhindern. Fünf Minuten später ließ ihm Kevin Kruth mit einem Kopfball dann aber keine Chance.

Stefan Glaser hatte zuvor einen Freistoß vor das gegenerische Tor geschlagen und die Hülser Abwehr offenbar während eines Sekundenschlafes erwischt, denn Kevin Kruth stand mutterseelenallein im Strafraum und hatte keine Mühe den Ball in die lange Ecke zu köpfen.

Trainer Mink unzufrieden

"Ich kann mich nicht erinnern, im gegnerischen Strafraum jemals so frei gestanden zu haben. Da waren deutlich mehr Mannschaftskollegen um mich herum, als gegnerische Spieler" , zeigte er sich nach dem Schlußpfiff verwundert und glücklich.

Nicht ganz so glücklich war Trainer Matthias Mink: "Wir haben nicht gut gespielt, uns hat die Kreativität im Spiel nach vorn gefehlt. Mit einer solchen Leistung wird es in Duisburg am Mittwoch sehr schwer."

So spielte die Fortuna: Möllering, Maaßen, Schroden, Jagusch, Foukis (72. Malsch), Hoffmann, Blankenheim (60. Waraghai), Glaser, Podlas, Stasiulewski, Bably (45. Kruth).


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