Entscheidung rund um Österreichs einziges WTA-Turnier Ende Jänner

Sonntag, 18.12.2016 | 23:58 Uhr
Peter-Michael Reichel versucht alles, um das Traditionsturnier in Linz zu halten.
© GEPA

Die Zukunft der Veranstaltung in der oberösterreichischen Landeshauptstadt ist weiter völlig offen. Es werden weiterhin Sponsoren gesucht.

"Jede Veränderung bringt auch Chancen. Also ich sehe es auf der einen Seite auch als eine Herausforderung, aber auch als große Chance, das Turnier vielleicht neu zu positionieren, andere Wege zu gehen": Dies hatte die Turnierdirektorin Sandra Reichel im Herbst, nachdem bekanntgeworden war, dass die Generali nach 2016 als Hauptsponsor des WTA-International-Hartplatzturniers in der Linzer TipsArena aussteigt, im tennisnet.com-Interview gesagt - und hoffnungsvoll auf die immer länger werdende Liste potentieller Nachfolger verwiesen. Doch mittlerweile über drei Monate nach der Bekanntgabe der neuen Situation ist die Zukunft von Österreichs derzeit einzigem WTA-Event weiterhin völlig offen. Denn Reichel und ihr Vater, Veranstalter Peter-Michael Reichel, sind immer noch auf der Suche nach Geldgebern, wie die "Austria Presse Agentur - APA" berichtet.

Peter-Michael Reichel habe eigentlich bereits bei der WTA-Board-Sitzung am 3. Dezember in den USA den Antrag auf Verlegung des Events oder Bestätigung des Schauplatzes verkünden wollen, so der ursprüngliche Plan. "Durch die vielen positiven Zurufe in Linz, dass es bleiben muss, haben wir diesen Antrag nicht gestellt", nun sei mit der WTA eine Frist bis Ende Jänner 2017 vereinbart, bis dahin muss dann eine Entscheidung fallen, ob in der oberösterreichischen Landeshauptstadt auch im kommenden Jahr Weltklasse-Damentennis zu sehen sein wird. Erst im März war die Lizenz für die Veranstaltung in Bad Gastein nach Gstaad gewandert, seitdem ist Linz der letzte rot-weiß-rote Fleck im WTA-Turnierkalender. Ein dementsprechend herber, schwerer Verlust für das österreichische Tennis wäre es freilich also auch aus diesem Grunde, sollte das Traditionsturnier nach der heurigen 26. Ausgabe keine Fortsetzung mehr finden.

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