Tennis

1:0! Dennis Novak bringt Österreich im Davis Cup sensationell in Führung

Von tennisnet
Freitag, 06.04.2018 | 16:43 Uhr
Dennis Novak hat in Moskau brilliert
© GEPA

Dennis Novak hat zum Auftakt der Davis-Cup-Partie gegen Russland in Moskau sensationell gegen den favorisierten Andrey Rublev in zwei Sätzen gewonnen. Im Anschluss verlor Sebastian Ofner gegen Daniil Medvedev glatt in zwei Sätzen.

Novak setzte sich im Duell der Europa-Afrika-Zone 1 gegen den jungen Russen Rublev mit 7:6 (5) und 6:4 durch und brachte Österreich damit mit 1:0 in Führung.

Im ersten Satz servierte Rublev bei 5:4 bereits auf den Satzgewinn. Novak breakte zurück, ging mit 6:5 in Führung. Und setzte in der Kurzentscheidung den entscheidenden Nadelstich, gewann das Tiebreak mit 7:5.

Novak und Rublev präsentierten sich in Moskau in beinahe gleichen Outfits, der bessere Herr in Rot-Weiß war aber auch zu Beginn von Durchgang zwei der Österreicher: Novak holte sich das Break zum zum 2:1, hielt diesen Vorsprung bis zum 5:3. Und vergab bei diesem Spielstand und Aufschlag Rublev zwei Matchbälle. Den dritten nutzte der Niederösterreicher indes zum größten Erfolg seiner Karriere.

Klarer Außenseiter

Die Voraussetzungen hätten nicht eindeutiger sein können: Dennis Novak rangiert aktuell auf Position 195 der ATP-Weltrangliste, Andrey Rublev 160 Plätze besser. Novak hat sich zu Beginn des Jahres durch die Qualifikation bei den Australian Open gekämpft, war dort in Runde eins Grigor Dimitrov unterlegen. Ansonsten aber spielt sich das Tennisleben des 24-Jährigen eher auf der zweiten und dritten Ebene des Profizirkus ab, zuletzt stand Novak im Viertelfinale des ATP-Challengers in St. Brieuc.

Rublevs Saison war nach dem Finaleinzug in Doha auch nicht gerade rund verlaufen, zuletzt gab es drei erstrunden-Niederlagen in Folge: in Acapulco, Indian Wells und in Miami. Eben dort aber feierte der 20-jährige Russe im Doppel mit der Endspielteilnahme an der Seite von Karen Khachanov einen bemerkenswerten Erfolg.

Im zweiten Einzel war Sebastian Ofner gegen Daniil Medvedev chancenlos: Der im Aufgebot von Stefan Koubek bestklassierte Spieler unterlag Daniil Medvedev glatt in zwei Sätzen mit 1:6 und 2:6.

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