Jürgen Melzer beim ATP-Challenger in Budapest im ersten Halbfinale seit 2014

Jürgen Melzer schlägt den Titelverteidiger

Freitag, 10.02.2017 | 14:30 Uhr
Jürgen Melzer zeigt sich in Budapest von seiner besten Seite
© GEPA
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Österreichs Allzeit-Größe Jürgen Melzer holt, beim ATP-Challenger in der ungarischen Hauptstadt, den dritten Sieg - und das souverän gegen die Nummer drei des Turniers.

Nach einem 6:4, 6:2 über den ungarischen Wildcard-Spieler Gabor Borsos (ATP 807) hatte er am Donnerstag, mit einem 5:7, 6:2, 6:2 gegen den sechstgelisteten Slowaken Norbert Gombos (ATP 133), einen extrem starken Hallenspieler geschlagen. Am Freitag haben die Hoffnungen von Jürgen Melzer, unter die Top 100 in der Welt zurückzukehren, abermalig frische Nahrung erhalten, denn der 35-Jährige hat an diesem Nachmittag beim ATP-Challenger in Budapest im Viertelfinale auch den Vorjahressieger eliminiert. Der Niederösterreicher (ATP 257) bezwang den drittgereihten Rumänen Marius Copil (ATP 134) im ersten Duell der beiden, nach bloß 64 Minuten Spielzeit und überaus überzeugender Vorstellung, mit 6:4, 6:4. Damit geht eine lange Serie zu Ende: Für ihn ist es - freilich auch wegen einer Schulteroperation im November 2015 - beim 64.000-Euro-Hartplatz-Hallenturnier in Ungarns Hauptstadt sein erstes Semifinale seit jenem beim ATP-Event in 's-Hertogenbosch, im Juni 2014. Ums Endspiel geht es am Samstag (auf tennisnet.com in den Livescores) nun als klarer Favorit gegen den britischen Lucky Loser Edward Corrie (ATP 271), der den Deutschen Yannick Maden (ATP 255) im Anschluss daran ebenfalls mit 6:4, 6:4 in die Schranken wies.

Melzer hatte außer einem gemeinsamen Doppelantritt beim Vancouver-Challenger 2015 noch keinerlei Erfahrungswerte mit Copil, doch hatte den bekannt aufschlagstarken 26-Jährigen gut im Griff und spielte seine deutlichen Vorteile von der Grundlinie aus. In beiden Sätzen reichte ihm ein Break: zum 4:3 im ersten und gleich zum 1:0 im zweiten Durchgang. Selbst musste er nur bei 4:3 und 15:40 im ersten Abschnitt zwei Breakbälle zunichtemachen. "Ich bin natürlich happy. Gestern ist es vielleicht sogar ein bisschen schwieriger als heute gewesen", ließ Melzer tennisnet.com wissen. "Ich habe meine Aufschlagspiele eigentlich relativ gut gehalten und nur einmal Probleme gehabt. Ich habe gewusst, irgendwann kriege ich eine Chance. Und die habe ich zum Glück in beiden Sätzen relativ früh gehabt - und dann spielt es sich auch ein bisschen leichter", bekannte er. Über seine möglich gewesenen nächsten Gegner wusste er, unmittelbar nach seinem Sieg, nichts: "Ich werde mir die zwei jetzt anschauen, und dann schauen wir mal, was morgen geht. Ich fühl' mich gut, und dann hoffe ich natürlich, dass ein Finale drin ist." 29 ATP-Punkte, sein drittbestes Ergebnis seit seinem Comeback im Sommer, sind ihm jedenfalls schon sicher.

Doppelfinale mit 3 Österreichern?

Melzer besitzt in Budapest zudem noch eine zweite Titelmöglichkeit. Denn im Doppelbewerb erreichte der Deutsch-Wagramer mit dem Vorarlberger Julian Knowle mit dem zweiten Zwei-Satz-Erfolg die Vorschlussrunde, die beiden Topgesetzten fertigten am Freitagnachmittag den Italiener Lorenzo Giustino und den Kroaten Nino Serdarusic nach nur 44 Minuten mit 6:1, 6:2 ab. Ihre nächsten Kontrahenten sind: Blaz Kavcic (Slowenien) und Franko Skugor (Kroatien). Auch ein rot-weiß-rotes Finalduell ist nach wie vor möglich. Am späten Freitagabend kämpfte der Niederösterreicher Tristan-Samuel Weissborn, mit dem Kroaten Dino Marcan an Nummer drei gesetzt, im Halbfinale gegen das Wildcard-Duo Mirza Basic (Bosnien-Herzegowina) und Gabor Borsos. Mit Erfolg: Die beiden verspielten zwar im ersten Satz zwei Mal eine Führung mit Break, ein weiteres zum 6:5 ließen sie sich aber nicht mehr nehmen. Im zweiten Abschnitt schlugen sie als Rückschläger im ersten und letzten Spiel zu, eine Breakchance vergönnten sie ihren Gegnern nicht mehr. Marcan/Weissborn warten damit im Finale, wenn sich Knowle und Melzer in ihrer Vorschlussrunden-Begegnung ebenfalls durchsetzen sollten.

Hier die Ergebnisse aus Budapest: Einzel, Doppel, Einzel-Qualifikation.

Hier der Spielplan.

Jürgen Melzer im Steckbrief

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