Julia Grabher erst im Endspiel gestoppt

Montag, 27.03.2017 | 02:27 Uhr
Julia Grabher musste erst nach dem Finalspiel ihre Tasche als Verliererin packen
© GEPA

Für Julia Grabher lief es beim Damenturnier in Antalya im Einzel höchst erfreulich, für Mira Antonitsch in Heraklion in erster Linie in der Doppelkonkurrenz.

Die abgelaufene Woche hat aus österreichischer Sicht abseits der großen Tennisbühnen einige Erfolgserlebnisse gebracht - im Einzel allen voran durch Julia Grabher. Die 20-Jährige hat bei der ITF-Veranstaltung in Antalya ihr zweites Saisonfinale nach ihrem Triumph in Hammamet vor fünf Wochen erreicht. Die drittgesetzte Vorarlbergerin (WTA 311) bezwang beim 15.000-US-Dollar-Sandplatzturnier in der Türkei ohne Mühe die Kroatin Mariana Drazic (WTA 738) mit 6:4, 6:1, die lettische Qualifikantin Daniela Vismane (WTA -) mit 6:1, 6:2 und danach die Belgierin Eliessa Vanlangendonck (WTA 739) mit 6:0, 6:1, ehe sie die 14-jährige ukrainische Qualifikantin Marta Kostyuk (WTA -) hauchdünn mit 6:4, 1:6, 6:4 in die Knie zwang. Erst im Endspiel am Sonntag wurde Grabher dann durch ein 3:6, 2:6 gegen die 16 Jahre alte serbische Linkshänderin Olga Danilovic (WTA 902) gestoppt.

Auch einen rot-weiß-roten Turniersieg gab es zu bejubeln - für Mira Antonitsch beim 15.000-US-Dollar-Sandplatzevent in Heraklion. Zwar scheiterte die 18-Jährige (WTA 624) im Einzel nach einem 6:0, 6:2 über die Wienerin Caroline Ilowska (WTA 1041) im Achtelfinale klar mit 3:6, 3:6 an der belgischen Qualifikantin Michaela Boev (WTA 1081), dafür klappte es danach im Doppelbewerb mit dem zweiten internationalen Damen-Titelcoup in ihrer jungen Karriere. Die Niederösterreicherin besiegte mit der Inderin Karman Kaur Thandi nach einem Zwei- und einem Drei-Satz-Erfolg im Semifinale erst Ilowska und die Serbin Natalija Kostic mit 6:4, 7:5 und darauf die topgesetzten Olga Ianchuk (Ukraine) und Despina Papamichail (Griechenland) erstaunlich glatt mit 6:0, 6:3. Ihren Premierensieg hatte sie im Jahre 2015 beim Heimturnier in Pörtschach mit Grabher gefeiert.

Rodionov gehandicapt mit Halbfinal-Einzug

Bei den Herren schlug sich Jurij Rodionov am besten, die heimische Zukunftshoffnung trotzte beim 15.000-US-Dollar-Sandplatzturnier in Umag eine lange Zeit einer schlechter werdenden Verkühlung und schaffte es zum zweiten Mal bei den Erwachsenen in ein Semifinale. Der erst 17-Jährige, der mittels Junior Exempt im Hauptfeld stand, wehrte bei seiner Erstrunden-Partie in Kroatien einen Matchball ab - und ließ dem zwei glatte Zwei-Satz-Siege folgen. Im Kampf um einen Platz im Finale unterlag der Linkshänder (ATP 945) danach dem japanischen Lucky Loser Naoki Nakagawa (ATP 696) ganz knapp mit 4:6, 6:2, 4:6. Auch deshalb, weil im Finish die Kräfte, laut eigener Aussage auf seiner offiziellen facebook-Fanseite, nicht mehr reichten.

Hier die Ergebnisse und Spielpläne aus Antalya.

Hier die Ergebnisse und Spielpläne aus Heraklion.

Hier die Ergebnisse und Spielpläne aus Umag.

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