ATP Generali Open: Melzer und Petzschner begeistern in Kitzbühel

Von Jens Huiber
Dienstag, 31.07.2018 | 20:49 Uhr
Jürgen Melzer und Philipp Petzschner haben den Abend zum Tag gemacht
© GEPA

Ganz starker Einstand für Philipp Petzschner und Jürgen Melzer in Kitzbühel bei den Generali Open: Die beiden Veteranen besiegten das an Nummer drei gesetzte Paar Wesley Koohlhof und Marcus Daniell in zwei Sätzen.

Der Siegesschrei von Jürgen Melzer hat den Center Court in Kitzbühel erbeben lassen - und das völlig zurecht: Schließlich hatte die österreichische Legende gemeinsam mit Philipp Petzschner eben den dritten Matchball genutzt, gegen die an Position drei gesetzten Marcus Daniell und Wesley Koolhof mit 7:6 (5) und 6:4 gewonnen.

Unter traumhaften Bedingungen: Gut gefüllte Tribünen, ein lauer Sommerabend in der legendärsten Sportstadt der Alpen - und der Aussicht auf ein Treffen mit den Finalisten von 2016, Dominic Thiem und Dennis Novak. Die beiden Österreicher hatten schon am Nachmittag Roberto Carballes Baena und Jaume Munar im Match-Tiebreak besiegt.

Auch Gerald Melzer im Publikum

Turnierdirektor Alexander Antonitsch hatte Melzer/Petzschner mit einer Wildcard ausgestattet, das Vertrauen zahlten die zweifachen Major-Champions mit einer starken Leistung zurück. Die am Ende gar nicht so viel Spannung hätte bringen müssen: Zweimal lagen die Publikumsfavoriten in Durchgang zwei mit einem Break voraus, zweimal gelang der niederländisch-neuseeländischen Paarung umgehend der Ausgleich.

Vor den Augen beinahe der gesamten Familie Melzer im Übrigen: Neben Bruder Gerald, der in der Einzel-Qualifikation an Martin Klizan gescheitert ist, harrten auch die Eltern Melzer bis zum Ende aus.

Melzer und Petzschner im Viertelfinale Favorit

Für Jürgen Melzer und Philipp Petzschner bietet der Mittwoch nun Zeit zur Regeneration - die vor allem der Deutsche benötigen wird: "Petzsche" ließ sich Mitte des zweiten Satzes am Oberschenkel behandeln. Nach den gezeigten Leistungen sind die beiden Veteranen im Viertelfinale gegen Thiem/Novak dennoch die Favoriten.

Hier das Doppel-Tableau in Kitzbühel

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