Tennis

Thiem in Lyon, Wawrinka in Genf um den letzten Paris-Feinschliff

Von tennisnet
Dominic Thiem ist in Lyon an Nummer eins gesetzt
© getty

Nach den beiden ATP-Masters-1000-Turnieren in Madrid und Rom stehen vor den French Open noch zwei kleinere Veranstaltungen an. Dominic Thiem und Stan Wawrinka nutzen diese Gelegenheiten.

2017 hat Dominic Thiem mit einer kleinen, feinen Tradition gebrochen: Die österreichische Nummer eins hatte sich die Woche vor den French Open freigenommen, nicht so wie in den Jahren zuvor, in denen Thiem zweimal den Titel in Nizza holte. In diesem Jahr geht es wieder zurück zu den Wurzeln, auch der frühen Niederlage des Lichtenwörthers gegen Fabio Fognini in Rom geschuldet. Thiem geht als Nummer eins in das ATP-World-Tour-250-Turnier in Lyon, trifft nach einem Freilos entweder auf einen Qualifikanten oder Roberto Carballes Baena aus Spanien.

Der weitere Weg würde wahrscheinlich Adrian Mannarino im Viertel- und Jack Sock im Halbfinale vorsehen.

An Position zwei gesetzt geht John Isner ins Rennen, neben Thiem der zweite Top-Ten-Mann im Feld. Hyeon Chung versucht sich ebenfalls im 28er-Feld von Lyon.

Späte Einigung mit Stan Wawrinka

Aus deutscher Sicht ist lediglich Maximilian Marterer im Hauptfeld zu finden. Der Franke hat sich nach dem Halbfinal-Einzug in München die beiden Turniere in Madrid und Rom geschenkt, zum Auftakt in Lyon eine reizvolle Aufgabe zugelost bekommen: Marterer spielt gegen Gael Monfils. Eben der war in Rom zwar am Start, ging aber in Runde eins gegen Fabio Fognini schmucklos unter.

Der Italiener wiederum hat für Genf genannt, ist dort an Position zwei hinge Sam Querreg gesetzt. Die gute Nachricht für alle Schweizer tennisfans ist, dass sich die Veranstalter doch noch mit Stan Wawrinka über dessen Antreten geeinigt haben. Wawrinka braucht vor den French Open dringend Spielpraxis - schließlich hat er in Roland Garros eine Finalteilnahme zu verteidigen.

Hier das Einzel-Tableau in Lyon

Hier das Einzel-Tableau in Genf

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