Werner Klausner neuer Präsident des Österreichischen Tennisverbandes

Von Pressemitteilung
Sonntag, 18.03.2018 | 17:40 Uhr
Robert Groß übergibt an Werner Klausner
© GEPA

Der 51-jährige Salzburger wurde bei der Generalversammlung für drei Jahre gewählt und tritt die Nachfolge von Robert Groß an. Neu im Vorstand sind die Vizepräsidenten Walter Seidenbusch, Günter Kurz und Raimund Stefanits.

Mag. Werner Klausner ist seit 18. März 2018 Präsident des Österreichischen Tennisverbandes. Der Unternehmer im Bereich Marketing, der seit 2014 Präsident des Salzburger Landesverbands war und seit 2015 dem ÖTV-Vorstand als Vizepräsident angehörte, übernimmt nach der Wahl bei der Generalversammlung in Windischgarsten das Amt von Robert Groß, der sich nach dreijähriger Tätigkeit nicht für eine weitere Periode zur Verfügung stellte. Groß wurde am Sonntag zum ÖTV-Ehrenpräsidenten ernannt. MMag. Christina Toth bleibt Vizepräsidentin (Aufgabenbereiche: Recht, Personal, Frauen), neu in Werner Klausners Team sind Dr. Walter Seidenbusch (Präsident des TTV, zuständig für Interne Kommunikation, Finanzen, Breiten- und Schulsport), Günter Kurz (Präsident des BTV, zuständig für Sport inkl. Zentren und Förderungen, Turniere und die Bundesliga) und Raimund Stefanits (zuständig für Sport inkl. Zentren und Förderungen sowie Jugendsport).

Werner Klausner spielt seit jungen Jahren Tennis. Während des BWL-Studiums mit den Spezialfächern Unternehmensführung und Marketing, war er als Tennistrainer tätig und spielte in der Salzburger Landesliga. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder, seine Hobbys sind neben Tennis Boxen, Laufen, Golf und Motorradfahren.

"Ausschlaggebend, dass ich die ehrenvolle und zeitintensive Aufgabe übernehme, waren die Begeisterung für den Tennissport und die Stärke unseres gesamten Teams. Wir haben ein tolles Fundament und können noch sehr viel bewegen", sagt Klausner. "Ich habe auch eine enorme Unterstützung erfahren. Besonders wichtig war, dass mir so viele Menschen sofort ihre Mitarbeit zugesagt haben. Es herrscht eine gewaltige Aufbruchsstimmung."

Internationale Aushängeschilder

Im Verhältnis zur Größe des Landes, habe Österreich im Spitzensport immer sehr große Erfolge erzielt. "Einzelsportler und das Nationalteam bewähren sich großartig im internationalen Tennis, in einer Weltsportart. Hinter unseren Spielern in der absoluten und in der erweiterten Weltklasse warten schon einige Top-Talente. Zusätzlich verfügen wir über zahlreiche ausgezeichnete österreichische Trainer, mit Star-Coach Günter Bresnik an der Spitze, einem internationalen Aushängeschild. Alle ehemaligen und aktuellen Spitzenspieler und Trainer werden eingeladen, gemeinsam den Tennissport weiter zu entwickeln. Als große Tennisfamilie!" Was den Breitensport betrifft, möchte der neue ÖTV-Präsident noch mehr Menschen zum Tennis bringen. Derzeit spielen 400.000 Österreicher, 170.000 sind Mitglieder in Vereinen und machen somit den ÖTV zum zweitgrößten Sportfachverband des Landes. "Es sind in den vergangenen Jahren sehr viele Initiativen gestartet worden, wie etwa ITN Cups, ROG, etc. Die greifen bereits sehr gut. Alle Landesverbände sind bestens organisiert und pushen den Tennissport in sämtlichen Bereichen."

Klausner steht für eine team- und managementorientierte Führung des Verbandes. "Ich interpretiere das Amt auch exakt in diese Richtung. Im Zentrum meiner Überlegungen stehen immer Menschen, Konzepte und Kapital. Genau in dieser Reihenfolge. Das Miteinander ist von größter Bedeutung. Nur so ist es für ehrenamtliche Funktionäre in dieser hohen Qualität machbar. Es gibt einen fertigen Masterplan mit exakten Detailplänen und Prozessbeschreibungen zu allen wichtigen Bereichen des österreichischen Tennissports. Der ÖTV und die Landesverbände sind eine Einheit und müssen als Dienstleister für alle Zielgruppen die richtigen Produkte zur Verfügung stellen." In Zukunft werde der Tennissport in Österreich auf vier organisatorischen Säulen stehen: Landesverbände, Präsidium, neue Beiräte für Sport/Business und die Geschäftsstelle. "Die wichtigen Entscheidungsgrundlagen und Konzepte werden in Teams von Spezialisten entwickelt und dann gemeinsam in der Organisation umgesetzt", sagt Klausner.

Neues Förderprogramm

Vor wenigen Wochen startete der ÖTV das "Next Generation"-Förderprogramm. Erste Klein- Sponsoren sind bereits eingestiegen. "Mit diesem tollen Projekt möchten wir die finanzielle Basis schaffen, um noch mehr Kindern die Möglichkeit zu geben, zum Tennissport zu kommen", sagt Klausner. Mit Gold- (Euro 1000) und Silberbällen (Euro 500) fördert man die so wichtige Aufgabe "Kinder zum Sport". Auf der ÖTV-Website unter www.oetv.at/partner/projekt-next-generation kann man sich online einen Ball kaufen. "Ich bin sicher, dass viele Privatpersonen und Firmen diese österreichweite Aktion unterstützen werden. Jeder einzelne Ball zählt."

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