Tennis

Der "Dominator" will auch 2017 dominieren

Dominic Thiem drückt mit seiner Vorhand auch in der Vorbereitung mächtig aufs Tempo
© getty

Mächtig, diese Schläge: Mit Österreichs eindeutiger Nummer eins wird wohl auch in der nächsten Saison mehr als nur zu rechnen sein, wie die nachfolgenden Videos andeuten.

Thomas Muster ist immer noch die einzige Nummer eins in der Tenniswelt aus Österreich. An die so unzähligen Erfolge der steirischen Legende ist bisher kein rot-weiß-roter Vertreter auch nur annähernd herangekommen, die abgelaufene Saison hat aber immerhin ein Österreicher in einem kleinen Teilbereich als weltweit Bester abgeschlossen. Denn kein anderer auf der ATP-Tour vermochte die Vorhand 2016 durchschnittlich schneller zu schlagen als Dominic Thiem.

Gar keine Frage: Die Power-Vorhand ist im so kompakten und variantenreichen Gesamtpaket, über das der Lichtenwörther inzwischen verfügt, eine der ausgewiesenen Stärken des 23 Jahre jungen Himmelsstürmers.

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Dies hat der Niederösterreicher auch am Rande seiner Vorbereitung auf 2017 auf Teneriffa, der größten der zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln, zur Schau gestellt und mit seinen Instagram-Followern geteilt.

Überzeugt euch hier von Thiems Schlagqualitäten...

... und hier speziell von seiner Power-Vorhand, mit der der "Dominator" - so sein Spitzname - weiter dominieren will:

Trainings-Weltmeister Thiem

Thiem hatte auch einige Zeit, um an seinen Waffen weiter zu feilen, seit 3. Dezember schuftet der aktuelle Weltranglisten-Achte im Hotel Bahia del Duque in Adeje, mit seinem Headcoach bzw. Manager Günter Bresnik, Physiotherapeut Alexander Stober sowie Sportwissenschaftler Mike Reinprecht, der beispielsweise Arnold Schwarzenegger, Horst Skoff und den damaligen Fußball-Meister GAK unter Trainer Walter Schachner einst betreut hatte, sowie auf dem Platz auch mit dem Ex-Davis-Cup-Spieler Markus Hipfl und Trainer-Vater Wolfgang Thiem, sowie mit zahlreichen weiteren Spitzenspielern und Stallkollegen - tennisnet.com berichtete.

Seiner Arbeit kommt Thiem gewohnt gewissenhaft und eifrig nach, die "Kronen Zeitung" will sogar von einem persönlichen Rekord am Sonntag, den 11. Dezember, erfahren haben - zwölf Stunden Training, ein Wert, der dann womöglich doch bezweifelt werden darf. Fest steht aber freilich dennoch, dass die Intensität äußerst hoch ist.

Editorial - Tennisnet und SPOX: We are One!

Und auch Philipp Kohlschreiber Respekt abringt: "Ich habe in der Tenniswelt schon viel erlebt, aber was Dominic da für ein Programm abspult, läuft in einer eigenen Liga", wird der Deutsche zitiert. Dieser so hohe Ehrgeiz könnte sich für Thiem im nächsten Jahr wieder bezahlt machen - und vielleicht ja erneut zu den ATP World Tour Finals nach London führen.

Dominic Thiem im Steckbrief

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