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Asphalt & Co: Laufuntergründe unter der Lupe

Von wecarelife
Freitag, 30.06.2017 | 12:30 Uhr
wecarelife-Wochentipp: Asphalt, Wald & Co: Laufuntergründe unter der Lupe
© wecarelife
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In Gesprächen unter Lauf-Einsteigern taucht oftmals die Frage und anschließende Diskussion auf, welcher Laufuntergrund denn nun der beste sei. Und überhaupt: Ist Laufen auf Asphalt tatsächlich so ungesund, wie es der Nachbar von gegenüber immer behauptet? Sollte ein weicher Waldboden der Laufbahn im Stadion vorgezogen werden? Und wie ist das eigentlich mit dem Laufen am Laufband?

Tatsache ist: Den besten Laufuntergrund für jeden und alle gibt es nicht, insofern kann keine allgemeine Empfehlung ausgesprochen werden. Der individuell beste Laufuntergrund hängt vom jeweiligen Läufer und seinen persönlichen Bedürfnissen ab.

Deshalb hier unsere Informationen und Tipps zu den einzelnen Untergründen und was Sie beim Laufen auf ihnen berücksichtigen sollten.

Asphalt: Laufen auf Asphalt ist oftmals verschrien; allerdings hat Asphalt auch Vorteile. Er ist härter als Waldboden, ein Umknicken kommt hier wesentlich seltener vor, man kommt schneller voran als auf Schotterboden & Co., er ist leicht verfügbar (v. a., wenn man in einer Stadt wohnt) und er ist nicht zuletzt auch jener Untergrund, der bei den meisten Laufbewerben als Renn-Untergrund gilt.

Vorsicht ist allerdings für jene geboten, die Probleme mit Gelenken und/oder eine unsaubere Lauftechnik haben, denn Asphalt hat durch seine Härte keine besonders dämpfende Wirkung. Ein Mittelfußlaufstil, bei welchem der Mittelfuß als Erstes aufsetzt, hat sich hier sehr bewährt, weil so über unsere Muskulatur "gedämpft" wird. Läuft man über die Ferse, ist die körpereigene Dämpfwirkung eine andere, denn in diesem Fall kommen v. a. die Gelenke zum Zug.

Da sie jedoch nicht dafür ausgelegt sind, kann dies zu weiteren Beschwerden führen. Dämpfungsschuhe, ebenso wie der Versuch, über den Mittelfuß anstatt über die Ferse zu landen, können in solchen Fällen helfen.

Wald- und Schotterboden: Dieser Untergrund ist wesentlich weicher und damit dämpfender, was bei Gelenkbeschwerden ein Vorteil sein kann. Zudem fordert er durch Unebenheiten, Wurzeln & Co. unsere Koordination heraus und durchbricht durch das ständige Auf und Ab auch unseren Laufrhythmus, was viele als willkommene Abwechslung ansehen.

Jedoch können Steine, Wurzeln und Hölzer auch natürliche Stolperfallen darstellen; hier heißt es also aufpassen. Ein Nachteil ist oftmals auch die Erreichbarkeit bzw. der Anfahrtsweg zu diesen Strecken.

Laufbahn (Tartan): Laufen in einem Stadion mit Tartanboden ist besonders für schnelle Einheiten wie Tempotrainings und Intervalle sehr gut geeignet. Noch dazu bietet eine Laufbahn eine bereits genau vermessene Strecke - abends vielfach sogar mit Flutlicht, was sich gerade im Herbst und im Winter als sehr hilfreich erweist.

Da Tartan bereits eine dämpfende Wirkung hat, sollte man besser nicht mit stark gedämpften Schuhen darauf laufen. Ebenfalls sollte man mit einem bestehenden Schienbeinkantensyndrom und Achillesbeschwerden auf diesem Untergrund vorsichtig sein, da diese Problematiken weiter gereizt werden könnten.

Laufband: Das Laufband hat den wirklich großen Vorteil, dass man damit wetterunabhängig trainieren kann. Auch Allergiker wissen das in der Pollensaison sehr zu schätzen. Zudem bietet es eine gute Dämpfung sowie die Möglichkeit, verschiedene Programme zu absolvieren. Prinzipiell macht es Sinn, dabei immer mindestens eine Steigung von 1,5 Prozent einzustellen, um die Laufbewegung und Anforderung dem Outdoor-Laufen ähnlicher zu machen. Ein Nachteil ist, dass Laufbandlaufen monoton und langweilig werden kann.

Da ein Laufband eine kostspielige Investition ist, haben nur wenige Läufer ein eigenes Laufband zu Hause, was wiederum eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft und damit den Anfahrtsweg ins Fitnessstudio notwendig macht.

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