Tennis

Lukas Prüger verteidigt HTT-Erste Bank Open 500-Titel in der Wiener Stadthalle

Von Claus Lippert
© Hobbytennistour

HTT-Branchen-Primus Lukas Prüger hat nach seinem Viertelfinal-Aus bei den HTT-US-Open zurück in die ...

HTT-Branchen-Primus Lukas Prüger hat nach seinem Viertelfinal-Aus bei den HTT-US-Open zurück in die Erfolgsspur gefunden, und bei seinem neuen Lieblingsturnier den HTT-Erste Bank Open 500 Saisontitel Nr. 6 gefeiert. Der 20jährige Ranglisten-Erste gewann am Montag Abend das finale Duell der HTT-Erste Bank Open Champions von 2015 und 2017 gegen Rumäniens HTT-Superstar Damian Roman in 68 Minuten mit 7:5, 6:1, und baute mit seinem insgesamt bereits 15. HTT-Karriere-Titel seine Führung im “Race to La Ville” weiter aus. Prüger unterstrich mit seinem Endspiel-Auftritt seine seit 2 Jahren andauernde Stadthallen-Dominanz mit seinem bereits zwölften ohne Satzverlust errungenen EBO-Einzelsieg in Folge, während Damian Roman nach 13 HTT-Erste Bank Open Siegen in Serie, erstmals im Rahmen dieses Turniers als Verlierer vom Platz musste. Aus den Wiener Stadthalle berichtet für hobbytennistour.at C.L

Lukas Prüger zwingt im Duell der Stadthallen-Champions Damian Roman am Next Gen Court in die Knie

Lukas Prüger ist und bleibt der “HTT-König” der Wiener Stadthalle. Der HTT-French-Open-Sieger von 2017, bezwang am Montag Abend im HTT-EBO-Finale 2018 den ehemaligen Ranglisten-Ersten und dreifachen HTT-US-Open-Champion Damian Roman nach schwachem Start und frühem 0:3 Rückstand noch deutlich mit 7:5, 6:1, und steuert damit auch in dieser Saison der Nummer 1 Position am Jahresende unaufhaltsam entgegen. Der gestrige Montag Abend des 22. Oktober 2018 war wieder einmal ein sporthistorischer für Österreichs größte Breitensport-Tennisserie. Am Next Gen Court der Wiener Stadthalle im Rahmen des ATP-Turniers Erste Bank Open 500, “durften” die HTT-Stars mit vollem Aufgebot und allem was zu einem “echten ATP-Match” gehört aufschlagen. Ball-Kids, Linienrichter, Stuhlschiedsrichter(in), dazu eine tolle Kulisse mit gut gefüllten Zuschauerrängen und bester Stimmung, es war angerichtet, als knapp vor 20 Uhr die beiden “Gladiatoren” die Arena zu ihrem vielleicht wichtigsten und prestigeträchtigsten Duell des Jahres betraten.

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Lukas Prüger holt nach Fehlstart ersten Satz mit 7:5

Gespannt erwartete man dieses 5. HTT-Erste Bank Open Finale, in dem sich erstmals seit der Premiere 2014 zwei Spieler gegenüberstanden, die bereits die geniale – aber auch spezielle – Atmosphäre eines Endspieles auf dem Next Gen Court mit allen Annehmlichkeiten eines ATP-Profis und vor Publikum erlebt und vorallem auch gemeistert hatten. Damian Roman hatte seine Mission “Stadthallen-Sieg” schon im Jahr 2015 mit seinem Triumph über Martin Zehetner erledigt, und auch Lukas Prüger konnte eines der begehrtesten Karriere-Ziele eines jeden Hobby-Tennis-Spielers im Vorjahr unter der Kategorie “erledigt” abhaken. Nervosität – zumindest im großen Stile – sollte also in der Anfangsphase des “2018er-HTT EBO 500 Finales” keine große Rolle spielen. Dachte man zumindest, doch dann hatte ausgerechnet der große Favorit mit einem kapitalen Fehlstart zu kämpfen. 0:3 lag der 20jährige zurück, weil Damian Roman einen echt soliden Auftakt hinlegte, und sich Prüger vor der diesmal richtig gewaltigen Kulisse und den Augen seiner gesamten Familie ein katastrophales erstes Aufschlagspiel mit zwei Doppelfehlern leistete. In der Folge fand der Ranglisten-Leader aber zu seinem Spiel, holte aggressiver agierend vier Games am Stück, ehe er bei 4:3 Führung erneut ein Break kassierte, und Roman zurück in diesen ersten Satz holte. Der wurde im Finish richtig spannend, denn Roman legte mit eigenem Aufschlag zum 5:4 nochmals vor. Prüger allerdings ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, vertraute auf seine Fähigkeiten, und verwertete mit soliden Aufschlagspielen und einem letzten Break zum 6:5 den ersten Durchgang nach exakt 45 Minuten mit 7:5 für sich.

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Maschinerie Prüger läuft im zweiten Satz auf Hochtouren

Im zweiten Satz kam die Maschinerie “Prüger” so richtig in Fahrt. Der 20jährige überrollte seinen 16 Jahre älteren Kontrahenten mit Powertennis. Ein Punkt nur für den Gegner und zwei Breaks spiegelten die Dominanz Prügers zu Beginn des zweiten Satzes in den ersten drei Games wider. Roman allerdings warf seine bekannten Kämpfer-Qualitäten in die Waagschale, profitierte im vierten Game auch vom Leichtsinn seines Gegners, der mit Doppelfehler Nr. 4 und einem lässig ins Out geschobenen Volley auffällig wurde, und damit kurzfristig unfreiwillig noch einmal für den Hauch von Spannung sorgte. Allerdings nur solange, bis Prüger postwendend das Re-Break bejubelte, und Minuten später mit einem mächtigen Vorhand-Return-Winner beim Matchball den zweiten HTT-Erste Bank Open 500 Titel seiner Karriere eingesackt hatte.

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Lukas Prüger nach seinem 50. HTT-Saison-Einzel im Interview

Prüger ist damit der erste Spieler der HTT-Geschichte, der bei den HTT Erste Bank Open erfolgreich seinen Titel verteidigen konnte. Im 50. Saison-Einzel fixierte der 20jährige seinen bereits sechsten Turniersieg 2018, und der 20jährige verlängerte auch seine imposante Bilanz von mittlereile bereits 21 Turnierstarts in Folge, bei denen er mindestens das Viertelfinale erreicht hat. “Natürlich war der Start heute alles andere als optimal. Ich habe dann aber in kleinen Schritten versucht, ins Spiel zurückzufinden, und das ist mir eigentlich ganz gut gelungen. Nach dem Satzgewinn war ich dann voller Selbstvertrauen, und es ging mir richtig locker von der Hand. Der zweite Satz war richtig stark. Ich habe über das ganze Turnier hinweg eine gute Leistung gezeigt, vorallem im Semifinale gegen den Philipp Jahn. Das war vielleicht sogar das beste Match, das ich je gespielt habe. Die Ausgangslage vor dem Finale war diesmal natürlich auch eine andere als letztes Jahr. Da war ich brutal nervös und das ganze Match war mehr ein Kampf und Krampf. Dieses Mal konnte ich die Atmosphäre und das Drum Herum voll genießen. Es war richtig cool am Next Gen Court vor so einer tollen Kulisse zu spielen. Danke auch an die vielen Zuschauer in der Halle”, meinte Prüger in einer ersten Reaktion nach seinem zweiten HTT-Erste Bank Open 500 Titel.

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