Matthias Wolf peilt bei Flötzersteig Open-Premiere ersehnten Heimsieg an

Von Claus Lippert
Dienstag, 24.07.2018 | 02:06 Uhr
© Hobbytennistour

Der an Nummer 1 gesetzte Matthias Wolf ist am Montag Nachmittag mit zwei Siegen binnen weniger Stund...

Der an Nummer 1 gesetzte Matthias Wolf ist am Montag Nachmittag mit zwei Siegen binnen weniger Stunden ins Finale seines Heimturniers am Flötzersteig eingezogen. Der 30jährige Ranglisten-Zweite gewann am Centercourt seines Heimatvereins zunächst die am Vorabend abgebrochene Viertelfinal-Partie gegen Peter Rathammer mit 6:1, 4:6, 6:4, ehe er im Semifinale den niederösterreichischen Überraschungsmann und Schneider-Bezwinger Martin Mayrl vom UTC Mistelbach in zwei Sätzen mit 6:1 ,7:6 bezwang. Im Kampf um seinen bereits vierten HTT-Saisontitel bekommt es der Lokalmatador vom SKVS Flötzersteig nun mit Maximilian Wild zu tun. Der 18jährige Stockerauer prolongierte seine aktuelle Hochform mit zwei Siegen über Gerald Dominik und Dominik Negrin, ist als einziger Spieler der Flötzersteig Open 500 noch ohne Satzverlust, und insgesamt seit acht Spielen ungeschlagen. Die Titelentscheidung beim gleichzeitig stattfindenden Flötzersteig-Challenger fällt am Dienstag Nachmittag im Duell zwischen Prater-Cup-Future-Champion Valentin Kaftan und dem oberösterreichischen Routinier Philipp Mayer. Aus Wien-Penzing berichtet für hobbytennistour.at C.L

Matthias Wolf hält mit einem Doppelpack die Hoffnungen der Flötzersteig-Fans auf erhofften Heimsieg am Leben

Nach einem wettertechnisch recht feuchten und damit atmosphärisch unterkühlten Wochenende, ist am Montag Abend erstmals richtig Stimmung auf der Tennisanlage des SKVS Flötzersteig aufgekommen. Kein Wunder, denn einer der ihren hat am vierten und vorletzten Turniertag aufgeschlagen, und die Flötzersteig-Familie mit einem gelungenen Auftritt entzückt. Die Rede ist natürlich von Matthias Wolf, der als einziger der von fünf ins Rennen gegangenen Lokal-Heros am Finaltag noch die Titelhoffnungen eines ganzes Vereines erfüllen kann. Der Ranglisten-Zweite, der seit einigen Tagen mit leichten gesundheitlichen Problemen kämpft, und sich am Sonntag im viertelfinalen Duell mit Routinier Peter Rathammer vom UTC Judenau nach zwischenzeitlich recht klarer 6:1, 3:1 Führung noch Überstunden in Form eines dritten Satzes eingehandelt hatte, musste zunächst hart kämpfen, eher er die Vorschlussrunde mit einem 6:4 gewonnenen Entscheidungssatz erreicht hatte. Auf HTT 500er-Ebene war es zudem Wolfs fünfter Semifinaleinzug in Serie. Zwei Stunden später hatte Wolf nachgedoppelt, Überraschungsmann Martin Mayrl mit einem zunächst deutlichen 6:1 und einem mühevoll errungenen 7:6 geschlagen, und sein insgesamt 12. HTT-Karriere- und 5. HTT-Saisonfinale erreicht.

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Maximilian Wild weiter ohne Satverlust, und nach Siegen über Gerald Dominik und Dominik Negrin seit 8 Spielen ungeschlagen

Dort bekommt es Wolf nun mit einem alten Bekannten zu tun. Bereits zum insgeamt fünften Mal im letzten halben Jahr sieht sich der Lokalmatador mit dem 18jährigen HTT-Shootingstar des Jahres Maximilian Wild konfrontiert. Der Jungstar vom TC Stockerau kam als frischgebackener Floridsdorf Open-Sieger an den Flötzersteig, und prolongierte hier in Wien-Penzing seine aktuelle Hochform mit dem ohne Satzverlust fixierten 6. HTT-Finale in diesem Jahr. Zunächst deklassierte der Ranglisten-Zehnte aus Niederösterreich in der Runde der letzten Acht mit Gerald Dominik immerhin jenen jungen Mann, der sich in den Runden davor gegen Rainer Klaus und Hans Kunst keinen Satzverlust erlaubte. Das 6:0, 6:3 bedeutete den siebenten Einzelsieg in Folge und eine klare Ansage auch an HTT-French-Open-Semifinalist Dominik Negrin, der sich sein Halbfinal-Ticket mit einem 6:0, 6:1 Kantersieg über den platt wirkenden HTT-Wimbledonsieger Bernhard Scheidl im Schongang sicherte. Als Nightsession boten Wild und Negrin dann ein phasenweise hochklassiges Duell an, in dem Wild einen ersten recht engen Satz mit 6:4 für sich entscheiden konnte, ehe es in Durchgang 2 nach zwischenzeitlichem 1:3 Rückstand einer famosen Aufholjagd bedurfte, um mit 5 Games in Serie Negrins viertes HTT-Karriere-Finale zu verhindern.

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