Tennis

Damian Roman trotz Achtelfinal-Aus mit perfekter Vorbereitung für Kitzbühel

Von Claus Lippert
© Hobbytennistour

Zweck erfüllt, die Mission Titelverteidigung in Kitzbühel kann beginnen! So oder so ähnlich wird Rum...

Zweck erfüllt, die Mission Titelverteidigung in Kitzbühel kann beginnen! So oder so ähnlich wird Rumäniens HTT-Superstar Damian Roman sein im Rahmen der Flötzersteig Open 500 über die Bühne gegangenes HTT-Comeback bilanzieren. Der ehemalige Ranglisten-Erste, der am vergangenen Wochenende erstmals seit der Babolat-Kitzbühel-Trophy 2017 wieder im Circuit aufschlug, hat mit zwei Matches und einer ausgeglichenen Sieg/Niederlage-Bilanz sein Saison-Debüt mit Bravour hinter sich gebracht, und sich die nötige und erhoffte Matchpraxis für seinen nächstwöchigen Auftritt in der Gamsstadt geholt. Nach einem dreieinhalb Stunden dauernden Kraftakt zum Auftakt gegen den letztjähigen September-HTT-500-Sieger Theo Berger, endete Romans HTT-Comeback mit einem 2:6, 4:6 im Achtelfinale gegen HTT-French-Open-Semifinalist Dominik Negrin. Ein Bericht von C.L

Damian Roman sieht sich nach seinem Comeback-Auftritt bei den Flötzersteig Open 500 für Kitzbühel gerüstet

“Ich bin da, und ich bin bereit”, so sieht der 3fache HTT-US-Open-Champion und Sieger von 17 HTT-Turnieren am Tag danach seine aktuelle Situation vor der in einer Woche startenden Mission Titelverteidigung beim HTT-Generali Open-Turnier in Kitzbühel. Grund zum Optimismus und Hoffnung auf einen erfolgreichen Trip in die Gamsstadt schöpft der 36jährige aus seinem bestrittenen Doppelpack bei der Premiere der Flötzersteig Open 500 in Wien-Penzing. Dort fand der erfolgreichste intrnationale HTT-Spieler der Open Ära eine perfekte Auslosung vor, um sich in intensiven Matches mit starken Gegnern auf sein Sandplatz-Abenteuer in den Tiroler Bergen bestmöglich vorzubereiten. In Runde 1 bekam es der im HTT-Ranking auf Position Nr. 69 zurückgefallene Rumäne mit Jungstar Theo Berger vom Altmannsdorfer TC zu tun, und er musste dabei sein gesamtes Repertoire aufbieten, um sich nach dreieinhalb Stunden intensivstem Tennissport ein zweites Match im Rahmen seiner HTT-Rückkehr zu sichern. Berger hatte dem zu Beginn noch ein wenig eingerostet wirkenden ehemaligen HTT-Branchen-Primus den ersten Satz im Tie-Break abgenommen, und sich in Stellung für eine Überraschung gebracht.

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Damian Roman beim HTT-Comeback: Lob für Theo Berger und das Wiedersehen mit einem ehemaligen Schüler

Ein wenig fehlte dem an Nr. 7 gesetzten 17jährigen im zweiten Satz dann die Courage, um die Sensation zu Ende zu bringen, ehe er sich im dritten und allesentscheidenden Heat, von Krämpfen gebeutelt und unter höchster Überwindung aufraffte, um dem 3fachen HTT-US-Open-Sieger auf der anderen Seite des Netzes einen heroischen und packenden Fight zu liefern. Am Ende nach über dreieinhalb Stunden hatte Berger zwar das Match verloren, die Sympathien und höchsten Respekt von seinem Gegenüber aber gewonnen. “Der Theo war der absolute Wahnsinn. Ein Kämpfer vor dem Herren, der trotz körperlicher Schwierigkeiten bis zum Ende Alles gegeben hat. Ich bin begeistert von dem Jungen. Er hat meiner Ansicht nach eine große Zukunft auf der HTT. Genau solche Spielertypen gewinnen die großen Turniere, nicht die talentierten, die keine Opfer bringen. Irgendwie habe ich mich in diesem Match in Theo Beger selber gesehen”, lobte der 17fache HTT-Titelträger. Am Tag danach freute sich Roman dann noch auf ein achtelfinales Duell mit Dominik Negrin und damit auf ein Treffen mit einem alten Bekannten. Einst vor einigen Jahren, war der ganz junge Dominik Negrin als Schüler bei einem damals relativ jungen Trainer namens Damian Roman. Es war eine erfolgreiche Arbeit, wie der 6:2, 6:4, Erfolg des HTT-French-Open-Semifinalisten beweist. “Ich hatte viel Spaß in diesem Match, und es war die perfekte Vorbereitung für Kitzbühel für mich”, betonte der Kitz-Titelverteidiger.

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