Tennis

Titelfavoriten überspringen problemlos ihre Auftakthürden

Von Claus Lippert
© Hobbytennistour

Bis zum größten, bedeutendsten und prestigeträchtigsten Sandplatzturnier des Jahres mit der 27. Aufl...

Bis zum größten, bedeutendsten und prestigeträchtigsten Sandplatzturnier des Jahres mit der 27. Auflage der HTT-French Open sind es zwar noch 25 Tage hin, doch die rote Asche am Altmannsdorfer Ast glüht bereit knapp einen Monat vor dem ersten Aufschlag zum traditionellsten Sandplatzklassiker des HTT-Kalenders so hell und heiss wie schon seit Jahren nicht mehr. Grund dafür sind nicht nur die sommerlichen Temperaturen mitten im Frühling, sondern die höchst attraktiven und bombastisch besetzten Teilnehmerfelder bei den “sogenannten Vorbereitungsturnieren”, die hochklassiges und spannendes Tennis im UTC La Ville garantieren. Solch ein Tag war den Zuschauern vor Ort auch am gestrigen zweiten Spieltag des 23. Mai-Masters-Series-1000-Turniers geboten, an dem nicht weniger als vier aktuelle und ehemalige Grand-Slam-Sieger dem 640. Sandplatz-Event der Open Ära ihre Aufwartung machten. Aus dem UTC La Ville berichtet C.L

Vorjahresfinalist Adrian Vorhemus fliegt mit Doppelpack ins Viertelfinale des Mai-Masters-Series-1000-Turniers

In Abwesenheit des überlegenen Ranglisten-Ersten und HTT-French-Open-Champions Lukas Prüger haben die Stars der Szene am Samstag den Kampf um den dritten Masters-Series-1000-Saisontitel aufgenommen. Den Anfang machte Vorjahresfinalist Adrian Vorhemus, der sich mit einem siegreichen Doppelpack problemlos für das Viertelfinale des Mai-Masters-Series-1000-Turniers qualifizierte. Der 16jährige mit seinem Markenzeichen “der doppelten Vorhand”, demonstrierte seine Klasse mit nur sechs abgegeben Games gegen Vesely-Ersatz Gerald Dominik und den comebackenden steirischen Mayrhuber-Bezwinger Manuel Trieb. Geht es nach der Papierform, dann bekommt es Vorhemus in der dritten Runde mit dem an Nummer 2 gesetzten Badener AC Open-Finalisten Matthias Wolf zu tun.

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Die Nummer 3 des Turniers Alexander Schager müht sich gegen Qualifikant Manuel Wachta ins Achtelfinale

Einige Mühe auf dem Weg ins Achtelfinale des Mai-Masters-Series-1000-Turniers hatte hingegen Vorjahreshalbfinalist Alexander Schager. Der steirische Tennisexport hatte knapp zwei Stunden zu kämpfen, ehe er den Qualifikanten Manuel Wachta vom WAC in drei Sätzen mit 4:6, 6:2, 6:1 bezwungen hatte und seiner klaren Favoritenrolle am Ende doch noch gerecht wurde. Wachta kämpfte ambitioniert und speziell im ersten Satz auch spielerisch übnerzeugend, während Schager bei seinem HTT-Sandplatz-Debüt eben diesen einen ersten Satz benötigte, um entsprechend auf Touren zu kommen. Der an Nummer 6 gesetzte Oktober-HTT-500-Sieger aus Leoben trifft nun im Achtelfinale und einem “Süd-Derby” auf Kärntens Underdog Herwig Ebner.

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Wimbledonsieger Vukicevic und Olympiasieger Mayer wärmen sich gegen Quali-Duo für Achtelfinal-Kracher am Sonntag Nachmittag auf

Aufgewärmt für den großen Achtelfinal-Schlager beim 23. Mai-Masters-Series-1000-Turnier sind auch die Herren Vladimir Vukicevic und Martin Mayer, die am Sontag Nachmittag (nicht vor 16 Uhr) erstmals überhaupt auf der HTT die Klingen kreuzen werden. Die erwähnte Aufwärmübung durften die beiden HTT-Superstars jeweils mit einem Qualifikanten auf den beiden Show-Courts des UTC La Ville absoliveren, wobei sowohl der 3fache HTT-Wimbledonsieger als auch der Olympia-Goldene von 2014 einen – natürlich ohne Folgen bleibenden – Stotterstart hinlegten. Vukicevic musste im ersten Satz einen 1:3 Rückstand gegen Schöggl-Bezwinger Martin Prechtl aufholen, ehe er mit 6:3, 6:1 den Achtelfinaleinzug und damit auch sein 215. Karriere-Einzel am Sonntag Nachmittag fixiert hatte. Dort wartet dann auf alle Fans der HTT der erste ganz große Kracher des ersten Mai-Wochenendes mit dem Duell gegen März-HTT-500-Sieger Martin Mayer, der im ersten Saisondrittel mit Topleistungen aus einer zwischenzeitlichen Versenkung aufgetaucht ist, und in der Jahreswertung “Race to La Ville” auf dem ausgezeichneten fünften Zwischenrang liegt. Das achtelfinale Gigantenduell mit Vukicevic fixierte Mayer mit einem 6:3, 6:2 Erfolg über Quali-Sieger Marcus Schischlik, der in seinem 101. HTT Karriere-Turnier sein persönliches Highlight schon eine Runde zuvor hatte, als er seinen Teamkollegen vom TC Strebersdorf Sebatsian Hickl im dritten Anlauf zum ersten Mal bezwingen konnte.

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