Tennis

2facher April-HTT-500-Sieger Vukicevic mit schlechtestem Saisonstart seiner Karriere

Von Claus Lippert
© Hobbytennistour

Serbiens HTT-Superstar Vladimir Vukicevic ist beim Sandplatz-Opening der Hobby-Tennis-Tour früh gesc...

Serbiens HTT-Superstar Vladimir Vukicevic ist beim Sandplatz-Opening der Hobby-Tennis-Tour früh gescheitert und damit alles andere als nach Wunsch in die Saison auf roter Asche gestartet. Der 36jährige aus Sombor ist überraschender Weise bereits im Viertelfinale des April-HTT-500-Turniers ausgeschieden und damit bereits nach dem ersten Sandplatzturnier des Jahres auf der Suche nach seiner Form. Der topgesetzte Ranglisten-Zweite musste sich nach seinem mühevoll errungenen Arbeitssieg im Achtelfinale gegen Außenseiter Ingemar Radosztics eine Runde später gegen Matthias Haubner glatt mit 1:6, 2:6 geschlagen geben, und beklagt damit nach seinem Achtelfinal-Final-Aus bei den HTT-Australian Open und dem gestrigen Viertelfinal-k.o den schlechtesten Saisonstart seiner HTT-Karriere. Der bereits zum 27. Mal auf dem Programm stehende Sandplatz-Klassiker am Altmannsdorfer Ast ist im Semifinale stehend, qualitativ trotzdem hochkarätig besetzt. Tolles Tennis für die beiden abschließenden Turniertage ist also garantiert. Aus dem UTC La Ville berichtet C.L

Topgesetzter Vladimir Vukicevic nach Viertelfinal-Aus beim April-HTT-500-Turnier mit schlechtestem Saisonstart seiner HTT-Karriere konfrontiert

Der 15fache HTT-Turniersieger Vladimir Vukicevic hat bei der 27 Auflage des April-HTT-500-Turniers im UTC La Ville einen Fehlstart in die Sandplatzsaison 2018 hingelegt, und nach zuletzt sechs Einzelsiegen in Serie beim Saison eröffnenden Sandplatz-Klassiker den Court wieder einmal als Verlierer verlassen. Nur knapp über eine Stunde dauerte es, bis sich der April-HTT-500-Champion von 2014 und 2016 einem mehr als solide spielenden Matthias Haubner auch in dieser Höhe verdient geschlagen geben musste, und damit die Hoffnung auf seinen dritten April-HTT-500-Titel begraben musste. Vukicevic agierte bei seinem ersten Turnierstart 2018 unter freiem Himmel und auf roter Asche weit unter Normalform, extrem fehlerhaft, und – zumindest aktuell – nicht konkurrenzfähig wenn es um die großen Titel der anstehenden Sandplatzsaison geht. Haubner genügte eine solide Vostellung, um sich mit 6:1, 6:2 seinen Platz im Semifinale für das Duell mit dem HTT-Australian-Open-Sieger von 2015 Bernhard Scheidl zu sichern. Vukicevic hingegen muss sich an diesem Wochenende mit seinem 170. HTT-Karriere-Einzelsieg im Achtelfinale gegen den im ersten Satz sogar 4:1 führenden Ingemar Radosztics trösten.

img_0541

Michael Baswald, Bernhard Scheidl und Kevin Köck komplettieren das Semifinale beim 27. April-HTT-500-Turnier im UTC La Ville

Im Semifinale bekommt es Vukicevic-Bezwinger Matthias Haubner mit dem immer besser in Schwung kommenden Bernhard Scheidl zu tun. Der Burgenländer räumte am gestrigen Sonntag unter den Strapazen von vier hart umkämpften Sätzen nahe der 30 Grad Marke im Achtelfinale Jungstar Nico Mucic und eine Runde später Sandplatzspezialist Andreas Szabados aus dem Weg, und steht so nach seinem 15. Einzelsieg im Jahr 2018 bereits im dritten Saisonsemifinale. Das zweite Vorschlussrunden-Duell beim 25. Saisonturnier bestreiten Jaros-Bezwinger Michael Baswald vom TC Blau Weiss und der an Nummer 2 gesetzte November-Masters-Series-1000-Sieger Kevin Köck. Baswald überzeugte an einem neuerlichen Frühsommertag im UTC La Ville sowohl im Achtelfinale gegen Simon Rieger als auch im Viertelfinale gegen Dominik Jaros, und steuerte ohne Satzverlust in sein erstes HTT-Halbfinale. Im Kampf um seine mögliche Final-Premiere trifft der 32jährige am Montag Nachmittag auf Kevin Köck, der nach einem bescheidenen Saisonstart mit dem Tiefpunkt März-Masters-Series-1000-Turnier die Kurve gekratzt zu haben scheint, und sich erstmals seit den HTT-Tour-Finals und zum ersten Mal in dieser Saison wieder für ein Semifinale qualifizieren konnte. Wie gut die Form des 20jährigen WAT-Landstrasse-Stars tatsächlich ist, wird wohl aber erst das heutige Treffen mit Michael Baswald zeigen, waren doch Gerhard Kropik und Paul Henke trotz ansprechender Leistungen nicht in der Lage, den Ranglisten-Fünften der Hobby-Tennis-Tour zu gefährden.

img_0497

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung