Hobbytennistour

100 Tage TPLT – oder wie aus voller Euphorie tiefe Ernüchterung wurde

Von Claus Lippert
Dienstag, 09.05.2017 | 15:26 Uhr
© Hobbytennistour
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Unmittelbar vor dem heute Abend im UTC La Ville mit dem Endspiel beim Mai-Future zu Ende gehenden Tu...

Unmittelbar vor dem heute Abend im UTC La Ville mit dem Endspiel beim Mai-Future zu Ende gehenden Turnier-Wochenende, hat die Hobby-Tennis-Tour-Führung anlässlich des kleinen Jubiläums “100 Tage Top Perfumes Ladies Tour” eine erste und zum Teil ernüchternde Bilanz gezogen. Aus dem revolutionären Projekt rund um das österreichische Damentennis ist ein riesige Baustelle für die Organisatoren geworden. “Es läuft sehr schleppend”, verrät der HTT-Veranstalter, auf den in den kommenden Wochen jede Menge harter Arbeit wartet. Ein Bericht von C.L

Nahziele verpasst – Bilanz nach 100 Tagen TPLT fällt ernüchternd aus

Mit viel positiver Energie und der großen Hoffnung dem österreichischen Damentennis im Breitensport neue Impulse verleihen zu können, ist das Organisationsteam der Top Perfumes Ladies Tour Mitte Februar angetreten, um in einer eigens einberufenen Pressekonferenz den neuen Weg raus aus der Krise im österreichischen Damentennis zu publizieren. 100 Tage später musste der HTT-Veranstalter nun eine durchwachsene Bilanz ziehen, und die Schwierigkeit das Damentennis auf Vordermann zu bringen eingestehen. 16er-Raster zum Start hatte man sich zum Ziel gesetzt, volle Tableaus als Fernziel ausgegeben, doch nach einem Dutzend an Single-Veranstaltungen auf der TPLT ist man von diesen selbstgesteckten Vorgaben meilenweit entfernt. Round Robin Bewerbe sind die bittere Realität, rot weiß rote Siegerinnen auf höchster Ebene nicht existent, und die Tour für die kleinsten der Tennisladies steht defacto vor dem Aus.

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Episches Mai-Masters-Series-1000-Finale täuscht über andauernde Krise auf der Damentour hinweg

Ein beinahe episches innerserbisches Duell am Montag Abend im Endspiel des Mai-Masters-Series-1000-Turniers im UTC La Ville mit zwei großartigen Spielerinnen, tollen Bildern die in die Tennisszene hinausgehen, dazu glamouröse Preise, der finale Montag Abend mit dem Topduell zwischen der aktuellen serbischen Ranglisten-Ersten Jelena Janosevic und der ehemaligen Ranglisten-Leaderin Jovana Peric haben wieder einmal über die ansonsten eher triste und krisengeschüttelte Stimmung auf der Top Perfumes Ladies Tour hinweggetäuscht. “Wir haben mit Janosevic, Kasatkina, Peric und der ein oder anderen Spielerin ein absolut grandioses Niveau in der Spitze”, strich der HTT-Veranstalter die wenigen Lichtblicke der Ladies-Tour hervor. Ansonsten tut man sich echt schwer, weitere Highlights der bisherigen TPLT auszumachen. Die Teilnehmerfelder sind weit hinter den Erwartungen, die österreichischen Damen hechlen Erfolgen im Schatten der internationalen Top 3 hinterher, so gab es bislang auf höchster Ebene keinen einzigen rot-weiss-roten Turniersieg, ja nicht einmal noch eine Finalteilnahme. Und die mit großen Erwartungen installierte Girls Power Tour ist nach nur 100 Tagen führungslos und nach dem abgesagten Turnierweekend von letzter Woche dem Untergang geweiht. Insgesamt erweist sich das Mädchen- und Damenprojekt der TPLT also als weitaus schwieriger und komplizierter als erwartet.

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TPLT schickt als erste Maßnahme Reform mit 250er-Turnieren ab ITN 5,0 auf den Weg

“Wir wussten allesamt, dass dieses Konzept ein komplexes und sehr schwer umsetzbares werden würde. Wir werden auch weiter Geduld haben und vesuchen, die TPLT zu einem florierenden Projekt auszubauen. Rückschläge sind Teil in diesem Business und können auch motivierend wirken. Natürlich ist es aktuell alles andere als lustig mitanzusehen, wie schleppend die Entwicklung auf der TPLT vorangeht. Die magere Zwischenbilanz aufzubessern muss aber unser Ziel sein”, so der HTT-Veranstalter, der bereits erste Änderungen und Entscheidungen am Rande des Mai-Masters-Series-1000-Turniers im UTC La Ville bekanntgab. So stehen in den nächsten Wochen TPLT-Turnier der 250er-Kategorie für Spielerinnen ab ITN 5,0 auf dem Programm. Damit sollen vorallem jene Damen angesprochen werden, die zuletzt aufgrund der Übermacht von Janosevic, Kasatkina & Co das Handtuch geworfen haben. Wir werden nach der Mannschaftsmeisterschaft einen neuen Anlauf nehmen, und auch mit unseren Partner-Vereinen enger in Sachen Damentennis kooperieren”, so der HTT-Veranstalter.

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