Siegmeth mit Comeback in den HTT-Siegerlisten nach 5.107 Tagen ohne Titel

Von Claus Lippert
Mittwoch, 26.04.2017 | 13:43 Uhr
© Hobbytennistour

Für ein fulminantes Comeback hat Sascha Siegmeth am Dienstag Nachmittag im Endspiel der 11. Auflage ...

Für ein fulminantes Comeback hat Sascha Siegmeth am Dienstag Nachmittag im Endspiel der 11. Auflage des April-Challenger-Turniers im UTC La Ville gesorgt. 14 Jahre oder exakt 5.107 Tage nach seinem bislang letzten Titelgewinn auf der Hobby-Tennis-Tour beim April-HTT-500-Turnier des Jahres 2003 konnte sich Sascha Siegmeth wieder in die Siegerliste von Österreichs größter Breitensport-Tennisserie eintragen. Und das noch dazu in ganz imposantem Stil, deklassierte der mittlerweile 31jährige vom TC Angern im Endspiel des fünften HTT-Saison-Challengers doch den bisherigen Saisondominator Patric Weidinger in nur 40 Minuten mit 6:0, 6:0. Ein Bericht von C.L

Debüt als 15jähriger, Premierentitel als 16jähriger

Im April vor 15 Jahren war es, als ein damals 16jähriger Teenager auf der HTT für Schlagzeilen sorgte. Sascha Siegmeth hatte völlig überraschend bei der damals 11. Ausgabe des April-HTT-500-Turniers auf der alt ehrwürdigen Tennisanlage in der Leberstrasse zugeschlagen, und ein Jahr später in Wien-Simmering auch gleich seinen Titel mit Erfolg verteidigt. Danach wurde es still um jenen Mann, der im September 2001 bei den HTT-US-Open sein Tour-Debüt feierte und dort auf Anhieb das Viertelfinale erreichte. 10 Jahre HTT-Pause folgten, danach feierte Siegmeth mehrere nicht nachhaltige Comebacks auf der Tour, ehe er heuer die Sache wieder ernsthafter anzugehen scheint.

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Siegmeth mit April-Challenger-Double – nach Single-Erfolg triumphiert er an der Seite seines Clubkollegen Jürgen Brunner auch im Doppel

Den vorläufigen Höhepunkt seines Comebacks lieferte der 31jährige an diesem Challenger-Wochenende im UTC La Ville ab. Mit Siegen über den mazedonischen Jungstar Tarik Mustafik, Ex-Olympiateilnehmer Martin Löbel, den an “5” gesetzten Sascha Rybak und Marathonmann Christian Hodous erreichte Siegmeth ohne Satzverlust sein erstes Endspiel seit Oktober 2003, wo er dann gegen den bislang in dieser Saison auf Challenger-Ebene noch ungeschlagenen Patric Weidinger in nur 40 Minuten sogar ohne Gameverlust blieb. Damit fügte der 31jährige seinem Gegenüber aus Bruck an der Leitha die erste Niederlage nach 14 Siegen in Folge zu. Zum Drüberstreuen holte sich Siegmeth dann spät abends auch noch den Titel im Doppel. An der Seite seines Clubkollegen Jürgen Brunner deklassierte das Duo vom TC Angern die Brüderpaarung Christian und Alexander Vollmann mit 6:2 und 6:2. Für Siegmeth ein grandioser Abschluss eines unvergesslichen Tennis-Weekends, und für Brunner eine kleine Wiedergutmachung für das verkorkste Single-Semifinale am Tag zuvor gegen Patric Weidinger.

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