Titelmitfavoriten starten souverän in die HTT-Australian-Open 2017

Von Claus Lippert
Sonntag, 22.01.2017 | 14:01 Uhr
© Hobbytennistour

Nach dem Qualifikations-Auftakt am Donnerstag Abend gab es 24 Stunden später am zweiten Spieltag der...

Nach dem Qualifikations-Auftakt am Donnerstag Abend gab es 24 Stunden später am zweiten Spieltag der 26. Auflage des Villacher Jänner Grand-Slam-Turniers die ersten Topstars des ersten HTT-Major-Events des Jahres im UTC La Ville zu bestaunen. Das Trio Alexander Schager, Renee Glatzl und Andreas Trinko gab sich bei ihrem ersten Auftritt am Altmannsdorfer Ast erwartungsgemäß keine Blöße, und auf dem Weg in die dritte HTT-Australian-Open-Runde zusammen gerade einmal 10 Games ab. In der weiter laufenden Quali zum 101. HTT-Grand-Slam-Turnier der Geschichte, sorgten indes ein neuer französischer Jungstar und ein völlig außer Form gekommener HTT-Oldie für die Schlagzeilen zum Tag. Ein Bericht von C.L

Glatzl, Schager, Trinko – Mitfavoriten-Trio gibt sich zum Auftakt der HTT-Australian-Open 2017 keine Blöße und zusammen nur 10 Games ab

Drei amtierende HTT-Australian-Open-Gewinner beehren die aktuell im UTC La Ville stattfindende 26. Ausgabe des Villacher Jänner-Grand-Slam-Turniers. Einer von ihnen – neben Titelverteidiger Vladimir Vukicevic und dem Champion von 2015 Bernhard Scheidl – ist Team Donaufeld-Star Renee Glatzl, der 2014 als topgesetzer Spieler im Endspiel den spanischen HTT-Superstar Ignacio Martin in drei Sätzen deklassierte, und seinen ersten und bislang einzigen Grand-Slam-Titel bejubeln durfte. Grund zur Freude hatte der 22jährige auch am Freitag Abend nach einem souverän eingefahrenen 6:3, 6:3 Erfolg über den nicht ungefährlichen Michael Maurer vom Heeres TC. Glatzl hatte von den am zweiten Spieltag im Einsatz befindlichen Mitfavoriten damit aber schon die meiste Mühe um die nächste Runde zu erreichen. Denn sowohl der HTT-Wimbledonsieger von 2015 Andreas Trinko, als auch der amtierende Masters-Finalist Alexander Schager brausten mit Kantersiegen über die am Ende konsternierte Konkurrenz. Trinko ließ dem 29jährigen Tour-Debütanten Christoph Winkler bei dessen HTT-Einstand nur ein Ehrengame im zweiten Satz, und auch die Nummer 5 des Turniers Alexander Schager kannte in seinem Startmatch gegen den zuletzt stark aufzeigenden Florian Thurner kein Pardon, und fixierte mit einem 6:2 ,6:1 Erfolg den Einzug in die dritte Runde.

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Werner Kovarik startet mit bitterer Niederlage in seine 18. HTT-Saison

In der am Freitag Abend fortgesetzten und 32 Spieler(innen) umfassenden Qualifikation zum ersten HTT-Grand-Slam-Turnier des Jahres haben zwei Akteure unterschiedlichster Generation für die Schlagzeilen zum Tag gesorgt. Da wäre einmal der Routinier im Feld, der mittlerweile 42jährige Werner Kovarik, der mit seinem Tour-Debüt im Jahr 1999 der am längsten im Circuit etablierte Spieler im heurigen HTT-Australian-Open-Feld ist. Seine 18. Saison auf der Hobby-Tennis-Tour startete Kovarik allerdings mit einer Niederlage, die mit 3:6, 1:6 obendrein auch noch recht deutlich und bitter ausfiel. Der an Turnierstarts gemessen dritt-routinierteste Spieler der HTT-Geschichte, patzte im 245. Turnier seiner Laufbahn an allen Fronten, und ließ zum Quali-Auftakt gegen Tour-Neuling Lukas Wittmann neben spielerischen Defiziten auch das Feuer und den Kampfgeist glorreicherer Zeiten vermissen. Aktuell nur mehr die Nr. 547 im HTT-Computer, stolperte Kovarik am Centercourt des UTC La Ville in eine Pleite, die der Wiener so nicht auf sich sitzen lassen möchte. “Ich muss jetzt die ein oder andere Trainingseinheit einschieben, und dann wieder mehr bei den Turnieren spielen”, gab Kovarik die Marschrichtung für die kommenden Wochen und Monate vor.

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Colomban Duclaux – ein Name den man sich merken muss

28 Jahre jünger als der früh gescheiterte Werner Kovarik ist ein ganz junger Mann, der mit ganz viel Potential und einer höchst gelungenen Vorstellung bei seinem HTT-Debüt einer der großen Stars der HTT-Zukunft sein könnte. Colomban Duclaux, so lautet der klingende Name des erst 14jährigen Tour-Debütanten aus Frankreich, der sich mit einem famosen 6:2, 6:1 Erfolg über Felix Paucz der Szene vorstellte, und neben einer enormen Ballsicherheit und technisch sauberen Grundschlägen über eine hohe Spielintelligenz verfügt. Den in Paris geborenen und erst seit eineinhalb Jahren in Wien lebenden Jungstar wird man sich merken müssen.

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