Tennis

US Open: Dennis Novak - "Das kann ich mir auch nicht erklären"

Von Jens Huiber
Dennis Novak ist an seinem Aufschlag verzweifelt
© GEPA

Dennis Novak hat sich mit einer starken Leistung von den US Open verabschiedet. Gegen Benoit Paire war ein Weiterkommen dennoch in Reichweite.

Von Jens Huiber aus New York City

Kein Anzeichen von Müdigkeit. Das wusste Dennis Novak nach seinem 3:05-Stunden-Match gegen Benoit Paire im Pressegespräch zu berichten. Wahrscheinlich würde er diese morgen spüren, was insofern verschmerzbar ist, als dass Novak für den Mittwoch nach Wien plante. Um seinen Geburtstag mit der Familie und Freundin nachzufeiern.

Gegen eine Verlängerung des Aufenthalts in New York hätte der eben erst 25-Jährige indes nichts einzuwenden gehabt, Paire machte Novak auch mehrere freundliche Angebote. Novak wusste nicht so recht, ob er denn auch zugreifen dürfe, schließlich hat sich der Franzose ja schon einen gewissen Status auf der Tour erspielt.

Novak hadert mit dem Aufschlag

Aber: der Aufschlag. Nein: Der Aufschlag!! "Sechsmal Break vor, sechsmal kriege ich sofort das Rebreak, das ist dann einfach eine katastrophale Aufschlagleistung", so Novak. "Viel zu viele Doppelfehler. Das kann ich mir auch nicht erklären." Andererseits sei ja nicht alles schlecht gewesen, als Returnspieler wusste der Niederösterreicher wie schon in der Qualifikation zu überzeugen.

"Es haben auch ein paar Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben", fuhr Novak fort. Vor allem hatte der Franzose ein messerscharfes Auge bewiesen, lag bei deinen Challenges zumeist richtig. "Die zwei Bälle, die mir Paire hoch in die Rückhand gespielt hat, waren meiner Meinung nach mindestens einen Zentimeter im Aus. Und das Hawkeye zeigt dann, dass sie noch einen Millimeter drin waren."

Nächste Aufgabe Davis Cup?

Die nächste Aufgabe könnte der Davis Cup in Graz sein. Nach dem brillanten Davis-Cup-Auftritt in Moskau läge es nahe, dass Dennis Novak die österreichischen Farben auch in Graz gegen Australien vertreten würde. Aber: "Ich habe noch keine Nachricht von Stefan Koubek bekommen".

Bereit stünde Novak natürlich. Mit großer Freude.

Die nächsten Tage stehen aber im Zeichen der Regeneration. Und die Bilanz zum Trip nach New York fällt für Dennis Novak insgesamt positiv aus. Schließlich war vor Abreise nicht klar, ob er aus gesundheitlichen Gründen überhaupt würde antreten können.

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