ITF-Tour

Michael Linzer in Paysandu spät zum ersten Saisontriumph

SID
Freitag, 09.12.2016 | 17:01 Uhr
ATP - Michael Linzer
© (c) GEPA pictures
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In Doha wird Sebastian Ofner diese Woche im Endspiel gestoppt und in Ramat Gan holt Max Neuchrist mit David Pichler den Doppeltitel.

Es hat also doch noch geklappt: In seinem vierten Saisonfinale ist Michael Linzer spät im Jahr in der zweiten Dezember-Woche erstmalig als Sieger vom Platz gegangen. Der 27-Jährige hat am späten Samstagabend nach MEZ in Paysandu den 17. ITF-Future-Triumph seiner Karriere verzeichnet. Der topgelistete Niederösterreicher (ATP 333) deklassierte im Finale des 10.000-US-Dollar-Sandplatzturniers in Uruguay den zweitgesetzten Argentinier Facundo Mena (ATP 371), den er schon im Oktober beim ATP-Challenger in Santiago mit 4:6, 6:0, 6:3 bezwungen hatte, mit 6:0, 6:3 und sicherte sich hiermit 18 ATP-Punkte. In den vorangegangenen Matches war er ebenfalls ohne Satzverlust geblieben - beim 6:0, 6:2 über den einheimischen Wildcard-Mann Gonzalo Bancaluri (ATP -), beim 6:2, 6:2 gegen den argentinischen Qualifikanten Alan Kohen (ATP 1941), beim engeren 7:5, 7:5 über dessen Landsmann Juan Pablo Ficovich (ATP 617) und beim 6:2, 6:3 gegen den Japaner Ryusei Makiguchi (ATP 872). In der letzten Woche hatte es Linzer in Punta del Este noch im Viertelfinale erwischt. Kommende Woche möchte er bei einem weiteren Future-Event in Uruguay, in Salto, weiter nördlich ebenfalls an der Grenze zu Argentinien, an die dieswöchige Form anschließen.

Ofners Hochform hält an

Indes hat sich die starke Verfassung von Sebastian Ofner weiter fortgesetzt. Der 20-Jährige ist nach einem Endspiel und einem Turniersieg in Heraklion auf der griechischen Insel Kreta und einem Halbfinale in Doha beim zweiten 10.000-US-Dollar-Hardcourtturnier in der Hauptstadt Katars diesmal ins Finale vorgedrungen. Der zweitgereihte Steirer (ATP 313) eliminierte nach zuerst einem 6:3, 6:2 über den Briten Scott Clayton (ATP 712) bzw. einem 6:4, 6:2 gegen den Franzosen Baptiste Crepatte (ATP 843) - ganz wie im letztwöchigen Viertelfinale (6:4, 6:4) - den 19-jährigen Wiener Lenny Hampel (ATP 479) mit 6:3, 6:3. Und ließ dem noch ein starkes 6:2, 6:2 über den drittpositionierten Italiener Edoardo Eremin (ATP 364) nachfolgen. Aber im Titelspiel lief es für Ofner unglücklich: Er verlor den ersten Satz gegen den topgesetzten Inder Ramkumar Ramanathan (ATP 249) trotz 2:0- und 3:1-Führung und 5:4 und Aufschlag auf den Satzgewinn sowie einem 36:34 in Punkten noch mit 5:7. Im zweiten Durchgang gab Ofner, ab dem nach Abwehr eines Breakballs erkämpften 1:1, gleich 13 in Punkte in Serie ab, geriet mit 1:4 und Breakchance gegen sich in Rückstand, konnte das Doppelbreak zwar abwenden, doch es blieb bei der Vorentscheidung auf dem Weg zum 3:6, schließlich seine dritte Niederlage im siebten Saisonfinale. Er muss sich daher mit zehn ATP-Punkten trösten.

Ein Titel und ein Finale im Doppel

Max Neuchrist hatte in der Vorwoche in Larnaka sogar das Double geholt . Und auch in dieser Woche gab es für ihn beim 10.000-US-Dollar-Hartplatzturnier in der Stadt Ramat Gan bei Tel Aviv (Israel) einen Titel zu bejubeln: beim Doppel mit David Pichler. Der topgesetzte Wiener und Burgenländer gewannen, nach zwei Drei-Satz-Erfolgen und dazwischen einem w.o.-Sieg, das Endspiel gegen die zweitgereihten Franzosen David Guez und Mick Lescure glatt mit 6:0, 6:3. Für Neuchrist ist es der 25. Future-Doppelcoup der Laufbahn, der fünfte 2016, für Pichler insgesamt der zehnte, gar der achte in dem Jahr. Im Einzelwettbewerb war die Siegesserie von Neuchrist (ATP 430) durch ein 4:6, 4:6 gegen den US-Lucky-Loser Eric James Johnson (ATP 1402) jäh in Runde eins gestoppt worden. Pichler (ATP 586) hatte zum Auftakt mit einem 6:7 (3), 6:4, 7:5 gegen den topgesetzten Hausherrn Amir Weintraub (ATP 222) nach einem 1:4 im dritten Satz überrascht, war im Achtelfinale jedoch nach 2:0-Führung im dritten Abschnitt mit 6:2, 2:6, 4:6 am slowakischen Qualifikanten Martin Kosec (ATP 1146) gescheitert. In Vestec, Tschechien, hätte es fast ebenfalls mit einem österreichischen Doppelsieg geklappt. Nach dem Vorwochen-Halbfinale in Ricany hatte Sebastian Bader beim 10.000-US-Dollar-Teppichevent nahe Prag mit Niels Lootsma durch zwei Zwei-Satz-Erfolge und ein recht überraschendes 6:2, 4:6, 10:5 über die topgelisteten Polen Mateusz Kowalczyk und Szymon Walkow das Endspiel erreicht. Dort zogen der 28 Jahre alte Tiroler und der Niederländer darauf allerdings gegen die zweitgereihten Tschechen Tomas Papik und Matej Vocel mit 3:6, 2:6 den Kürzeren.

Hier die Ergebnisse und Spielpläne aus Paysandu.

Hier die Ergebnisse und Spielpläne aus Doha.

Hier die Ergebnisse und Spielpläne aus Ramat Gan.

Hier die Ergebnisse und Spielpläne aus Vestec.

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