Racket-Check

tennisnet4KIDS Teil 2 - der Einsatz von Kinderbällen

Von Redaktion
Dienstag, 07.07.2015 | 00:00 Uhr
© tennisnet4KIDS, Ratgeber
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Internationaler Kidstennis-Experte Michael Ebert erklärt, warum leichtere Bälle für den Tennisnachwuchs sinnvoll sind.

Im zweiten Teil unserer tennisnet4KIDS-Serie erklären Michael Ebert und Alex Antonitsch , warum eigene Bälle für Nachwuchsspieler notwendig sind. Der verkürzte Platz und die Verwendung von Bällen mit 50 Prozent weniger Druck erleichtern dem Nachwuchs das Spielen immens. Da die Bälle nicht so hoch abspringen und langsamer fliegen, haben die Kids die Möglichkeit, technisch und taktisch zu spielen wie die Großen.

3 Gründe für den Einsatz von Kinderbällen:

  1. Normale Tennisbälle springen deutlich höher ab und erfordern zum Teil unnötig hohe Treffpunkte in Schulterhöhe oder noch höher. Dies führt häufig zu einer ungewünschten Entwicklung extremer Griffhaltungen.
  2. Normale Tennisbälle haben ein deutlich größeres Gewicht. Im Gegensatz dazu sind aber die Kinderschläger zum Teil wesentlich leichter als jene der Erwachsenen. Durch den schwereren Ball wird das im Verhältnis zu leichte Kinderracket im Treffpunkt wesentlich stärker abgebremst und dadurch auch der Ball wesentlich weniger beschleunigt.
  3. Normale Tennisbälle, die nicht im Sweet Spot getroffen werden verursachen im Gegensatz zu den leichteren Kinderbällen deutlich höhere Kräfte und Vibrationen, welche vom Schläger auf den Arm und in der Folge auf den ganzen Körper übertragen werden.

Die "Colorball Challenge" ist ein Kinder-Turnierkonzept und wurde von Michael Ebert mit Unterstützung der Wiener Städtischen entwickelt. Weiters ist auchBabolat ein großer Supporter der Colorball Challenge und dem tennis4kids -Projekt. Es gibt drei Altersstufen, gekennzeichnet mit drei verschiedenen Farben: rot für die Achtjährigen und Jüngeren, orange für die Neun- und Zehnjährigen sowie grün für die Elf- und Zwölfjährigen. Das Konzept beinhaltet ein eigenes Spielstärke-Rating-System. Auch die "Colorball Challenge" orientiert sich ganz nach dem ITF-Konzept mit verschiedenfärbigen Bällen, mit denen auch die Turniere gespielt werden.

Zum Interview mit Michael Ebert zur Colorball Challenge

VIDEO - Sehr gut illustriert die Thematik des passenden Tennisequiments für die Nachwuchsspieler der Werbespot des US-Verbands:

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