Tennis

Zehn denkwürdige Herren-Matches in New York

Dienstag, 20.08.2013 | 10:59 Uhr
© GEPA pictures

Wir präsentieren zehn hochklassige Partien, die in der Herrenkonkurrenz beim Grand-Slam-Turnier in New York gespielt wurden.

Von Christian Albrecht Barschel

Zehn denkwürdige Endspiele bei den US Open, darunter fünf bei den Herren, haben wir bereits vorgestellt. Nun präsentieren wir zehn denkwürdige Herren-Matches bei den US Open, die vor dem Finale stattgefunden haben.

John McEnroe - Ilie Nastase 6:4, 4:6, 6:3, 6:2 - 2. Runde 1979

Es ist das wohl verrückteste und kurioseste Match, das bei den US Open gespielt wurde. Mit John McEnroe und Ilie Nastase trafen bei den US Open 1979 zwei der größten Heißsporne im Tennis aufeinander. Nastase, auch Mr. Nasty genannt, war wegen seines exzentrischen Verhaltens auf dem Platz wohl einer der Hauptgründe, warum in den Siebzigern der Verhaltenskodex (Code of Conduct) im Tennis eingeführt wurde. Der Verhaltenkodex gliedert sich seitdem in vier Verwarnungsstufen (Verwarnung, Strafpunkt, Strafspiel, Disqualifikation). In der Night Session trafen der 20-jährige McEnroe und der 33-jährige Nastase, US-Open-Sieger von 1972, in einem Generationenduell aufeinander. Nastase versuchte alles, um den jungen McEnroe einzuschüchtern. Der Rumäne fluchte, zweifelte Entscheidungen an, verlangsamte das Spiel und beleidigte seinen Gegner. McEnroe reagierte auf seine unnachahmliche Weise. Das Match vor 10.000 Zuschauern wurde mit zunehmender Spielzeit immer mehr zur Farce. Irgendwann wurde es dem erfahrenen Schiedsrichter Frank Hammond zu bunt. Er sprach bei 2:1 im vierten Satz eine dritte Verwarnung gegen Nastase, nachdem dieser bereits zwei Verwarnungen kassiert hatte, wegen der Hinhaltetaktik aus, was gleichzeitig zum Spielverlust zum 3:1 führte. Die Zuschauer quittierten die Entscheidung damit, indem sie Bierdosen auf den Platz warfen. Nastase weigerte sich weiterzuspielen und aufzuschlagen. Mit Mike Blanchard kam ein weiterer Schiedsrichter auf den Platz. Er sprach auf die Spieler ein und bat ums Weiterspielen. Als Nastase sich immer noch weigerte, signalisierte Blanchard Stuhlschiedsrichter Hammond, Nastase 30 Sekunden Zeit zum Weiterspielen zu geben. Nachdem nach einer Minute immer noch nichts geschah, erklärte Hammond McEnroe zum Sieger. Die Zuschauer rasteten daraufhin völlig aus, warfen Müll auf den Platz und quittieren die Entscheidung mit Buhrufen. Die Spieler mussten sogar von der Polizei geschützt werden, da einige Zuschauer auf den Platz liefen. Turnierdirektor Bill Talbert, der eine Ausschreitung fürchtete, kam auf den Platz. Talbert hob nach 18 chaotischen Minuten die Entscheidung auf, brachte Nastase ins Match zurück und ersetzte Hammond im Schiedsrichterstuhl durch Blanchard. Nach vier weiteren Spielen war das Match schließlich zugunsten von McEnroe beendet, der eine Woche später das Turnier gewann und seinen ersten Grand-Slam-Titel feierte.

John McEnroe - Jimmy Connors 6:4, 5:7, 0:6, 6:3, 7:6 (3) - Halbfinale 1980

Titelverteidiger gegen dreifachen US-Open-Sieger: So lautete ein Halbfinale bei den US Open 1980. John McEnroe und Jimmy Connors lieferten sich über 4:17 Stunden ein Drama mit vielen Aufs und Abs. Die beiden US-Amerikaner konnten sich nicht leiden, das wurde in ihren Spielen immer wieder deutlich. Sowohl McEnroe als auch Connors ließen Chancen liegen. McEnroe hatte Satzball zu einer 2:0-Satzführung, ehe sich Connors mit elf Spielgewinnen in Folge auf die Siegerstraße brachte. So schien es jedenfalls. Nachdem McEnroe mit 0:2 im vierten Satz zurücklag, beschloss er, sich nicht mehr aufzuregen und wieder Tennis zu spielen. Das klappte auch ganz gut. Doch als er im fünften Satz einen Breakvorsprung verspielte, kam der Frust bei "Big Mac" wieder raus. McEnroe verlor beim Lamentieren die Kontrolle über seinen Schläger, den er davon schleuderte und damit Connors beinahe im Gesicht traf. Nachdem Connors bei Aufschlag von McEnroe das Break zum 5:5 schaffte, endete dieses epische Match mit dem ultimativen Showdwon: Tiebreak im fünften Satz. McEnroe gewann diesen und zog ins Endspiel ein, auch weil Connors im Tiebreak "die zwei schlechtesten Punkte in meinem Leben" spielte.

Andre Agassi - Jimmy Connors 6:1, 4:6, 0:6, 6:3, 6:4 - Viertelfinale 1989

Wie schon im Vorjahr trafen Andre Agassi und Jimmy Connors erneut im Viertelfinale der US Open aufeinander. 1988 war es eine klare Angelegenheit für Agassi, ein Jahr später ging es weitaus spannender zu. Der einstige "Bad Boy" Connors forderte mit seinen 37 Jahren den 19-jährigen Paradiesvogel Agassi in einem waschechten Generationenduell heraus. Die Sympathien der Zuschauer lagen vermehrt auf der Seite von Connors, der auf seine alten Tage mal wieder eine irre Show bot. Connors plagte sich im Match mit Magenschmerzen. Ans Aufgeben dachte der Altstar aber nicht. Stattdessen brachte er den klar favorisierten Agassi extrem ins Schwitzen. Connors gewann den dritten Satz mit 6:0 und ging mit 2:1 in den Sätzen in Führung. Agassi soll zu Connors vorher gesagt haben, dass er ihm einen Satz gebe, aber dennoch gewinnen werde und außerdem wolle er endlich sein erstes Fünfsatzmatch spielen. Agassi bekam sein erstes Fünfsatzmatch und musste am Ende um sein Weiterkommen zittern. Connors kämpfte sich im fünften Satz von 1:5 auf 4:5 heran und brachte Agassi in Bedrängnis. "Ich hoffe, wenn ich 37 bin, dass die Leute, die ich über all die Jahr unterhalten habe, so hinter mir stehen werden, wie sie hinter Jimmy standen", sagte Agassi nach dem Spiel. Sein Wunsch sollte einige Jahre später in Erfüllung gehen - auch wenn er mit 37 Jahren nicht mehr spielte.

Jimmy Connors - Aaron Krickstein 3:6, 7:6 (8), 1:6, 6:3, 7:6 (4) - Achtelfinale 1991

Die 1991er-Ausgabe der US Open wird immer verbunden sein mit dem Sensationslauf von Jimmy Connors. Der 39-jährige US-Amerikaner war in der ersten Runde schon so gut wie ausgeschieden und spielte sich dann sensationell bis ins Halbfinale vor. Das emotionalste und verrückteste Match spielte Connors im Achtelfinale gegen Landsmann Aaron Krickstein - an seinem 39. Geburtstag. In einem 4:41 Stunden andauernden Kampf rang Connors den 15 Jahre jüngeren Krickstein nieder. Connors zog die Zuschauer in seinen Bann. Er jubelte ausgelassen, schimpfte wie ein Rohrspatz und legte sich mit dem Schiedsrichter an. "Ich bin 39 Jahre alt und reiße mir hier den Hintern auf und du machst so etwas. Verschwinde aus dem Stuhl!", fauchte Connors den Schiedsrichter im Tiebreak des zweiten Satzes nach einer knappen Entscheidung an. Im fünften Satz lag Connors mit 2:5 zurück. Seinen Zorn bekam erneut der Schiedsrichter zu spüren. "Du bist eine Missgeburt. Wir spielen hier seit 3:50 Stunden. Was machst du eigentlich hier", giftete Connors und kassierte dafür nicht mal eine Verwarnung. Connors kämpfte sich zurück ins Match, das im Tiebreak entschieden wurde. "Dafür sind alle gekommen. Das ist, was alle wollen", schrie Showman Connors vor dem Tiebreak in das Fernsehmikrofon. Der Altstar gewann den Tiebreak und machte sich damit selbst das schönste Geburtstagsgeschenk. Connors und das Publikum tobten vor Ekstase. "So ein Match mit 7:6 im fünften Satz zu gewinnen, dafür lebe ich!", sagte der euphorisierte Connors. Die 20.000 Zuschauer im Louis Armstrong stimmten "Happy Birthday" für den 39-Jährigen an, der damit das 17. Viertelfinale bei seinen letzten 18 US-Open-Teilnahmen erreichte: ein überragender Rekord. Die Connors-Show endete dann schließlich im Halbfinale.

Stefan Edberg - Michael Chang 6:7 (3), 7:5, 7:6 (3), 5:7, 6:4 - Halbfinale 1992

Es ist bis heute das längste Match in der Geschichte der US Open. Stefan Edberg und Michael Chang duellierten sich 1992 im Halbfinale fünf Stunden und 26 Minuten. Bedenkt man, dass Edberg Serve-and-Volley gespielt hat, ist das eine erstaunliche Spielzeit. Es war ein Breakfestival zwischen Edberg und Chang mit insgesamt 32 Breaks. Der Aufschlag von Edberg kam nicht so, wie er sollte. Insgesamt 18 Doppelfehler servierte der Schwede. Das Halbfinale war ein ständiges Auf und Ab. Chang führte im fünften Satz mit 3:0 und hatte bei 40:15 zwei Chancen zum Doppelbreak. Letztendlich rang Edberg den wieselflinken US-Amerikaner in einem epischen Match nieder. "Ich habe dort draußen um mein Leben gekämpft. Jeder wäre stolz darauf, was ich geschafft habe. Ich war in vielen Schwierigkeiten und bin herausgekommen. Ich denke, dass zeigt viel über einen guten Charakter", sagte Edberg nach dem Match. Der Schwede gewann am nächsten Tag das Finale gegen Pete Sampras und verteidigte seinen US-Open-Titel.

Pete Sampras - Alex Corretja 7:6 (5), 5:7, 5:7, 6:4, 7:6 (7) - Viertelfinale 1996

"Das Corretja-Match wurde in den Köpfen aller eingraviert als mein definierender Moment - mein Kämpfermoment." Das schrieb Pete Sampras in seiner Biografie "A Champion's Mind" über das Viertelfinale bei den US Open 1996 gegen Alex Corretja. Sampras stand gegen den Spanier wegen totaler Erschöpfung kurz vor dem "Knockout". Die unterschiedlichen Spielstile der beiden führten zu einem hochklassigen und kuriosen Match. Sampras macht im ersten Satz 22 Aufschlagpunkte am Stück. Corretja spielte eines der besten Matches seiner Karriere. Doch der Spanier konnte im fünften Satz keinen wirklichen Nutzen aus der Erschöpfung von Sampras ziehen. Es gab den ultimativen Showdown: Tiebreak im fünften Satz. Sampras wankte, konnte sich kaum auf den Beinen halten und musste sich letztendlich kurz vor der Bande hinter der Grundlinie übergeben. "Heilige Scheiße, ich werde mich übergeben. Ich muss kotzen - vor der ganzen, verdammten Welt", schilderte der US-Amerikaner diese Situation in seinen Memoiren. Sampras wehrt bei 6:7 einen Matchball ab und profitierte vom Nervenflattern des Spaniers. Corretja besiegelte den Sieg von Sampras mit einem Doppelfehler. Während Corretja nach der Niederlage seinen Kopf minutenlang im Handtuch vergrub, wurde Sampras sofort in die Katakomben geführt und medizinisch versorgt. "Ich war zerschrammt, abgenutzt und erschöpft. Aber ich war immer noch fähig, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Ich war noch fähig zu kämpfen", erklärte Sampras den Sieg.

Lleyton Hewitt - Andy Roddick 6:7 (5), 6:3, 6:4, 3:6, 6:4 - Viertelfinale 2001

Die Matches zwischen den beiden Heißspornen Lleyton Hewitt und Andy Roddick waren meistens sehr intensiv. Insgesamt 14-mal trafen die beiden ehemaligen Weltranglisten-Ersten aufeinander (Bilanz 7:7). Das denkwürdigste und dramatischste Match spielten Roddick und Hewitt in jungen Jahren im Viertelfinale der US Open 2001. Ein Punkt, der zu einem Ausraster von Roddick führte, blieb von diesem hochklassigen Match besonders in Erinnerung. Beim Stand von 5:4 im fünften Satz für Hewitt wurde beim ersten Punkt im Aufschlagspiel von Roddick ein enger Ball des US-Amerikaners von Schiedsrichter Jorge Dias überstimmt und Aus gegeben. Roddick war stinksauer über diese Entscheidung und fauchte den Schiedsrichter an. "Er war klar auf der Linie. Wie kannst du bei der hinteren Seite des Platzes überstimmen? Was ist verkehrt mit dir? Du kannst nicht bei 4:5 im fünften Satz überstimmen. Was bist du? Bis du ein absoluter Schwachkopf?". Fünf Punkte später war das Match zugunsten von Hewitt entschieden. Auch nach dem Match war Roddick immer noch stinksauer über die womöglich spielentscheidende Szene. "Ich finde, dass es eine erbärmliche Entscheidung war. Kein Schiedsrichter, der bei Verstand ist, würde solch eine Entscheidung treffen. Ich nehme nichts von dem zurück, was ich gesagt habe. Ich habe es so auch gemeint."

Pete Sampras - Andre Agassi 6:7 (7), 7:6 (2), 7:6 (2), 7:6 (5) - Viertelfinale 2001

Den Klassiker zwischen Pete Sampras und Andre Agassi gab es 34-mal. Für viele Experten ist das Viertelfinale 2001 bei den US Open das beste Match, das die beiden US-Amerikaner gespielt haben. In der 212 Minuten dauernden Auseinandersetzung gab es kein einziges Break. Alle Sätze wurden im Tiebreak entschieden. Als die Uhr Mitternacht anzeigte, begann der vierte Tiebreak. Die Zuschauer feierten Sampras und Agassi mit stehenden Ovationen. Obwohl sich Agassi nur 19 unerzwungene Fehler leistete, verlor er gegen Sampras. "Es war ein unglaubliches Vergnügen heute Abend zu spielen. Die Energie auf dem Platz und bei den Zuschauern war phänomenal", sagte Sampras nach dem Match. Agassi war natürlich enttäuscht, aber stolz auf seine Leistung. "Kann es knapper zugehen? Wenn man aus so einer legendären Partie als Verlierer herausgeht, kann man sich oft nur an die Qualität des Spiels erinnern. Und damit war ich mehr als zufrieden."

Andre Agassi - Marcos Baghdatis 6:4, 6:3, 3:6, 5:7, 7:5 - 2. Runde 2006

Die US Open 2006 wurden zur Abschiedsvorstellung von Andre Agassi. Vor dem Turnier war klar, dass die US Open das letzte Turnier des US-Amerikaners sein würden. Jedes Match hätte also das letzte von Agassi sein können. Der 36-Jährige spielte zum 21. Mal in Folge die US Open und musste für seine Matches fit gespritzt werden, da sein Rücken so sehr schmerzte, dass er auf dem Boden schlafen musste. Im Zweitrundenmatch in einer emotionalen Night Session gegen Marcos Baghdatis hing Agassis Karriere am seidenen Faden. Der US-Amerikaner hatte das Match zunächst im Griff und führte mit 2:0 in den Sätzen. Nach dem Satzverlust in Satz drei sah bei 4:0-Führung im vierten Satz für Agassi alles nach einem schnellen Ende aus. Doch Baghdatis spielte sich zurück, erzwang den fünften Satz und führte dort sogar mit Break. Würde Agassi ausgerechnet in seinem letzten Match erstmals eine 2:0-Satzführung bei den US Open verspielen? Das Drama erreichte seinen Höhepunkt, als Baghdatis beim Stand von 4:4 Krämpfe bekam und vier Breakchancen nicht nutzen konnte. Agassi holte noch einmal alles aus seinem geschundenen Körper heraus und brachte das Arthur-Ashe-Stadium zum Kochen, als er das Match für sich entschied. "Du spielst für solche Momente. Wäre ich enttäuscht gewesen, wenn ich verloren hätte? Ja, ich wäre enttäuscht gewesen, dass ich nicht noch mal zurückkommen kann. Aber gleichzeitig, wie kannst du enttäuscht sein, wenn alles so unwirklich erscheint?", sagte Agassi, der eine Runde später gegen einen gewissen Benjamin Becker verlor und seine Karriere beendete.

Novak Djokovic - Roger Federer 6:7 (7), 4:6, 6:3, 6:2, 7:5 - Halbfinale 2011

Zum vierten Mal in Folge standen sich Roger Federer und Novak Djokovic im Halbfinale der US Open gegenüber. Federer muss sich dabei wie in einem falschen Film oder in einem Déjà-vu vorgekommen sein, als er, wie bereits 2010, das Match verlor, obwohl er zwei Matchbälle hatte. Doch 2011 war alles noch eine Spur dramatischer. Nachdem sich Federer in einem spannenden Tiebreak den ersten Satz sicherte, brachte er sich mit dem Gewinn des zweiten Satzes auf Finalkurs. Djokovic ließ allerdings keine Sekunde locker und war fortan der klar bessere Spieler. Ein starke Phase von Federer im fünften Satz mit elf von zwölf möglichen Punktgewinnen brachten den Schweizer auf die Siegerstraße, so schien es jedenfalls. Federer hatte bei 5:3 und 40:15 zwei Matchbälle. Den ersten Matchball wehrte Djokovic mit einem unfassbaren Return-Winner ab, der von John McEnroe als einer der größten Schläge der Geschichte bezeichnet wurde. Für einige war der Return-Winner Glück, für einige war er Ausdruck seines Selbstbewusstseins. Federer vergab auch den zweiten Matchball und wurde zum 5:4 gebreakt. Obwohl er noch führte, war Federer mental erledigt und verlor das Match. "Das war wahrscheinlich mein schönster Sieg. Nach 0:2-Satzrückstand und Abwehr von zwei Matchbällen gegen Federer zu gewinnen, ist sensationell", strahlte Djokovic, der noch ein Siegestänzchen zum Besten gab. Federer war nach der Niederlage angefressen. "Es ist unangenehm, diese Niederlage zu erklären, weil ich finde, dass ich die andere Pressekonferenz geben müsste."

(Fotos: GEPA pictures)

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