Tennis

Djokovic vernichtet Berlocq

SID
© tennisnet

Zwischendurch musste man sogar die Höchststrafe für den Argentinier befürchten.

Novak Djokovic weiß sein gutes Los bei den US Open in Flushing Meadows weiter perfekt zu nützen. Nachdem er in der ersten Runde von der krankheitsbedingten Aufgabe des Iren Conor Niland im zweiten Satz profitiert hatte, verpasste er in der zweiten Runde dem Argentinier Carlos Berlocq eine deftige Abreibung: 6:0, 6:0, 6:2 nach 90 Minuten.

Exhibition-Charakter

Riesenjubel brandete im Arthur Ashe Stadium in der "Night Session" des vierten Spieltags auf, als Berlocq, immerhin die Nummer 74 der Welt, nach 14 Spielen für Djokovic erstmals anschrieb. Zu diesem Zeitpunkt waren Mitte des dritten Satzes erst oder bereits - je nach Betrachtungsweise - 66 Minuten gespielt.

In einem Match, das im dritten Satz phasenweise den Charakter einer Exhibition hatte, musste einem der 28-jährige Argentinier fast leidtun. Denn der serbische Weltranglisten-Erste war an diesem Abend um Welten überlegen. Wäre das Resultat nicht ohnehin eindeutig genug, man müsste beinahe sagen, dass Djokovic sogar noch höher gewinnen hätte können.

Jetzt gegen Davydenko


Am Ende verbuchte Berlocq immerhin zwei Spiele, beide Male waren es sogar Breaks. Von der Schulterverletzung, die Djokovic noch vor zehn Tagen zur Aufgabe im Cincinnati-Finale gezwungen hatte, war übrigens absolut nichts zu sehen. Der Serbe machte einen körperlich außerordentlich starken Eindruck.

In der dritten Runde trifft Djokovic wieder auf einen ungesetzten Spieler, allerdings auf einen mit großem Namen. Nikolay Davydenko war schließlich einst die Nummer drei der Tennis-Welt. Der Russe (ATP 39) setzte sich in der zweiten Runde gegen den Italiener Potito Starace mit 6:2, 6:4, 7:5 durch. (Text: sp, Foto: Jürgen Hasenkopf)

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