Wintersport

Skispringen: Preisgeld bei Damen-WM deutlich unter Herren-Niveau

Von APA
Die Damen bekommen beim Skispringen deutlich weniger Gehalt.
© GEPA

Anders als im Langlauf erhalten die Skispringerinnen nach wie vor deutlich weniger Weltcup- und WM-Preisgeld als ihre männlichen Kollegen. Insgesamt werden bei der WM in Seefeld im Frauen-Einzelbewerb am (heutigen) Mittwoch umgerechnet 17.600 Euro ausgeschüttet, die Herren erhalten in ihren zwei Einzelwettkämpfen mit je 63.300 Euro mehr als dreimal so viel.

Für die Einzel-Goldmedaillengewinnerin sind es rund 7.000 Euro, der Weltmeister darf sich dagegen über 25.000 freuen. Auch die weiteren Medaillengewinnerinnen und die Viert- bis Sechstplatzierten müssen sich mit weniger als einem Drittel ihrer männlichen Pendants zufriedengeben.

Besonders krass ist der Unterschied in den Teambewerben, hier erhält das siegreiche Herren-Quartett mit insgesamt 30.000 Euro ungefähr das Siebenfache der besten Damen-Nation des am Dienstag erstmals ausgetragenen Nationenwettkampfes.

Im Mixed werden gemäß den Regularien des Internationalen Ski-Verbandes (FIS) vom österreichischen Veranstalter wie in der Herren-Teamkonkurrenz etwa 30.000 Euro ausgezahlt. Damit bekommen die beiden im Mixed antretenden Frauen im Falle des WM-Titels mit jeweils 7.500 Euro mehr als die Einzelweltmeisterin.

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