Wintersport

"Das tut weh": Ramona Siebenhofer bricht in Tränen aus

Von SPOX Österreich
Ramona Siebenhofer
© GEPA

Für Ramona Siebenhofer blieb in der Kombination der Damen bei der Ski-WM in Are trotz Halbzeitführung nach der Abfahrt und Rang Acht im Slalom nur Platz Vier. Schließlich fehlten vier Hundertstel auf Edelmetall und auf die Dritte Ragnhild Mowinckel.

Verständlicherweise ließ die 27-jährige Abfahrts-Spezialistin im anschließenden ORF-Interview ihren Emotionen freien Lauf: "Das tut jetzt einfach weh. Ich bin sehr enttäuscht, vier Hundertstel und der vierte Platz." Sichtlich mitgenommen versuchte Siebenhofer gute Miene zum traurigen Spiel zu machen, meinte unter Tränen: "Das gehört zum Sport dazu, aber ich muss diese Emotionen jetzt einfach zulassen."

Kleinen Trost spendete ihr die gute Abfahrt: "Wenn ich was gelernt habe in den letzten Jahren, dann ist es zu verlieren. Bei der Abfahrt werde ich angreifen." Die Möglichkeit zum Angriff bietet sich Siebenhofer am Sonntag, 10. Februar, wenn um 12:30 die Abfahrt über die Bühne gehen soll. Die Schweizerin Wendy Holdener gewann mit nur drei Hundertstel Vorsprung auf Petra Vlhova die Kombination der Damen.

Franziska Gritsch lieferte Talentprobe ab

Auch Freund Talon, der am Dienstag wie so viele verspätet in Aare angekommen war, habe sie schon in die Arme geschlossen. "Das tut dann schon gut, wenn dann wer da ist, der einen auffängt", sagte Siebehofer, die nach Rang 15 im Super-G noch eine Chance hat, ihre erste WM-Medaille einzusacken. Am Sonntag steht bei der WM die Spezialabfahrt der Damen an. "Abhaken und nach vorne schauen", meinte die 27-Jährige. "Am Sonntag schlagen wir dann zurück."

Eine echte Talentprobe lieferte hingegen die Österreicherin Franziska Gritsch ab, der "leider die Abfahrt nicht so gelungen" und sie zu hart gefahren sei. "Ich bin schon sehr zufrieden mit dem Debüt, der Slalom ist eine persönliche Wiedergutmachung für die Abfahrt, da sind mir doch ein paar kleine Patzer passiert", meinte die 21-jährige Tirolerin, die auf einen Einsatz im Teambewerb hofft. Auch wenn sie sich natürlich über die Abfahrt ärgere, wenn man sehe, was möglich gewesen wäre. Gritsch belegte am Ende den achten Rang.

Medaillenspiegel der Ski-WM in Are (Stand nach drei von elf Bewerben)

RangLandGoldSilberBronze
1Italien11-
2Schweiz1-1
3USA1--
4Frankreich-1-
4Schweiz-1-
4Österreich-1-

 

 

 

 

 

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