Wintersport

Ski-Alpin: Ted Ligety übt sich wieder in Verschwörungstheorien

Von SPOX Österreich
Hirscher reagiert auf die Aussagen von Ligety
© GEPA

Die vergangene Ski-Saison startete mit einem Mini-Drama. Nachdem der geplante alpine Ski-Weltcup-Auftakt der Herren in Sölden abgesagt worden war, äußerte Ted Ligety seine ganz persönliche Verschwörungstheorie: "Vielleicht ist da oben ein furchtbares Wetter, aber der ÖSV-Präsident hat schon Tage davor ankündigt, dass das Event abgesagt wird. Das wirkt verdächtig."

Damit spielte Ligety auf den verletzten Marcel Hirscher (laborierte an einem Knöchelbruch, Anm.) an: "Schon komisch, ihr größter Star fällt aus und das Rennen wird abgesagt." Auf einen Tweet der FIS, der die Absage bestätigte, antwortete Ligety: "Das Wetter sieht aber nicht extrem aus."

Es folgten wütende Antworten aus dem ÖSV-Lager. "Ich verstehe so etwas nicht. Bis jetzt war Ted ein großer, fairer Sportsmann. Vielleicht haben ihn seine Trainer schlecht informiert darüber, wie es am Berg ausschaut", wunderte sich etwa ÖSV-Coach Puelacher. "Ich habe großen Respekt vor dir und du warst ein Idol für mich. Aber hat dir deine Mutter nicht beigebracht, dass du nicht lügen sollst?", sagte Manuel Feller.

Ligetys Skepsis dürfte aber auch genau ein Jahr danach nicht verfolgen sein. Der US-Athlet fühlt sich offenbar massiv an das Vorjahr erinnert. "Schauen wir mal, ob Peter diesmal ein Rennen haben möchte!", so Ligety Richtung ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. Diesmal ist Hirscher trotz frischer Vaterschaft startbereit. Für Ligety ist damit klar: Das Rennen wird im Zweifel wohl durchgeboxt.

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