Wintersport

"Die Herkunft heißt genau gar nichts"

Von SPOX Österreich
Hirscher hat im Teambewerb wieder Hundertsel-Pech

Österreich geht im Teambewerb bei der WM in St. Moritz leer aus. Marcel Hirscher muss dabei nicht nur gegen den Schweden Andre Myhrer, sondern auch gegen den Belgier Dries van den Broecke eine Niederlage einstecken. Nun äußert er sich zu seiner Leistung.

"Natürlich hätte ich gerne mehr rausgeholt", zeigt sich der Ski-Superstar in einer ersten Reaktion gegenüber dem ORF enttäuscht. Ausreden sucht er nicht: "Wir können herumdrücken, was wir wollen, aber die anderen waren einfach besser." Die Schweden habe er schon vor dem Start des Bewerbs auf der Rechnung gehabt. Dazu spricht der Salzburger auch die unterschiedlichen Techniken der Fahrer an.

Manche Läufer absolvierten den Paralleltorlauf aufrecht in der Slalom-Technik. "Die neue Kipptechnik wird sich im Parallelbewerb durchsetzen", ist Hirscher überzeugt. Er selbst wählte für den Bewerb aber noch die traditionelle Fahrweise. Der Gesamtweltcupführende musste seine ersten beiden Lauf-Niederlagen in einem Teambewerb überhaupt hinnehmen.

Keine Exoten mehr

Eine faustdicke Überraschung war Hirschers verlorener Durchgang in der ersten Runde gegen den unbekannten Belgier Dries van den Broecke. "Ich war von oben bis unten schneller unterwegs", sagt der überglückliche Belgier, der im Weltcup bisher nur fünf Mal am Start war. "Den Parallelbewerb trainiere ich eigentlich nie. Es war überraschend, dass wir überhaupt fahren dürfen. Der Trainer hat uns die erfreuliche Nachricht gestern plötzlich mitgeteilt."

Auch Hirscher zollt seinem 21-jährigen Konkurrenten Respekt: "Er ist einfach saugut skigefahren." Zudem fühlt sich der Superstar in seiner Aussage bestätigt, dass es keine Ski-Exoten mehr gibt. "Die Herkunft heißt genau gar nichts. Nicht einmal, wenn jemand aus Aruba kommt."

Das Ergebnis

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung