"Es sind extreme Schmerzen"

Von APA
Donnerstag, 26.01.2017 | 16:20 Uhr
Christof Innerhofer fährt unter großen Schmerzen
© GEPA
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In Garmisch-Partenkirchen beugt sich Christof Innerhofer den Schmerzen. Wegen eines Haarrisses im Wadenbein tritt der Südtiroler in den beiden Abfahrten auf der Kandahar nicht an, bei der WM in St. Moritz will er aber am Start stehen.

Die Verletzung zog sich Innerhofer bereits bei einem Sturz im Kombi-Super-G in Santa Caterina zu, raste trotzdem in Kitzbühel zum zweiten Super-G-Rang.

Nach dem Sturz am 28. Dezember wurden bei Innerhofer eine Prellung des Schienbeinkopfes und ein Muskelfaserriss in der linken Wade diagnostiziert, wegen Schmerzen ließ er die Wengen-Woche aus und kehrte zu den Hahnenkammrennen in Kitzbühel zurück.

"Es sind extreme Schmerzen. Ich war vor Kitzbühel sehr unentschlossen, ob ich es schaffe. Vor dem Training bin ich am Start gestanden und habe in die Wolken geschaut und gedacht, hoffentlich geht das jetzt gut." Das zweite Abfahrtstraining ließ der 32-Jährige aus und meinte nach dem Stockerlplatz im Super-G: "Ich glaube, ich habe nicht einmal selber mit mir gerechnet." Auch in der Abfahrt trat er an und klassierte sich als 17.

"Kitzbühel hat Spuren hinterlassen"

"Logischerweise hat Kitzbühel Spuren hinterlassen, es war sehr, sehr, sehr schmerzhaft", erzählte Innerhofer, der am Donnerstag nach dem Abfahrtstraining in Garmisch durch den Zielraum humpelte. Der Haarriss war Montag bei Untersuchungen in München festgestellt worden. Bei dieser Stressfraktur liegt keine vollständige Unterbrechung des Knochens vor. Innerhofer begab sich ins Osteo-Zentrum in Schliersee in die Therapie, wollte mit Karbonschiene in Garmisch Rennen fahren.

"Sie hat aber nicht gepasst. Ich bin getapt, habe Schmerzmittel bekommen und Spritzen." Am Training hindern konnte ihn niemand. "Weil ich ja doch tue, was ich will." Doch nun wisse er, dass er auch mit großer Menge an Schmerzmittel nicht in die Top 10 fahren könne. Auch ein zu großes Risiko will er nicht eingehen. "Das ist nicht nur ein blaues Auge." Deshalb schloss Innerhofer am Donnerstag auch aus, die Garmisch-Rennen zu fahren.

An die WM denkt der Super-G-Weltmeister von 2011 sehr wohl, auch wenn die Verletzung noch nicht ausgeheilt sein wird. "Meinen Startplatz habe ich. Ich werde sicher am Start oben stehen und es sicher probieren. Wer mich kennt, weiß, dass ich keiner bin, der schnell aufgibt." Das habe er auch in den ganzen Jahren nicht getan, als ihm die Rückenprobleme zu schaffen machten. "Weil das Rennfahren einfach meine Leidenschaft ist."

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