So wird die 77. Abfahrt auf der Streif

Von SPOX Österreich
Freitag, 20.01.2017 | 10:09 Uhr
Zum 77. Mal wagen sich die Ski-Asse heuer über die Streif
© GEPA
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Superschnell, supergefährlich: So kennt man das Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel. Wie es um die angeblich gefährlichste Strecke der Welt und die österreichischen Abfahrtsläufer bestellt ist, verraten wir hier.

"Weil Wetten ist das Leiwandste, das man auch beim Schifoan kann", postet ein Wettanbieter auf Facebook. "Hey Super! Gibt's schon eine Quote auf meinen Sieg?", kommentiert Marcel Hirscher. "Ich wette 100 € auf deinen Ausfall.... hihihihi", antwortet Felix Neureuther. Didier Cuche, Hermann Maier und 8 Millionen weiteren Facebook-Usern gefällt das. ... Nein, dabei handelt es sich natürlich nicht um ein echtes Posting, sondern um eine Scherzgrafik des Wettanbieters Interwetten zum Hahnenkamm-Rennen am Wochenende.

Während mit Hirscher, Neureuther und Cuche hier für Lacher gesorgt wird, waren am Mittwoch ganz andere mit viel Ernst bei der Sache bzw. auf der Piste. Beim den zwei Trainingsläufen auf der Streif konnten sich ÖSV-Asse und die internationale Konkurrenz ein Bild machen. Im ersten Training war der Amerikaner Steven Nyman der schnellste; im zweiten Training dominierte der Norweger Aleksander Aamodt Kilde. Doch auch die Österreicher - allen voran Hannes Reichelt und Matthias Mayer - empfahlen sich für Spitzen-Plätze.

Die Streif wurde sicherer gemacht

Das klassische Hahnenkamm-Rennen, die Abfahrt von der Streif, wird heuer zum 77. Mal gefahren und steht traditionell am Samstagvormittag auf dem Programm. Nicht umsonst gilt diese Abfahrt für viele als die anspruchsvollste Strecke der Welt. Steil wie kaum eine andere Abfahrt, erreicht man auf der Streif bis zu 130 Stundenkilometer. Die höchste je erreichte Geschwindigkeit von 153 km/h schaffte übrigens der Österreicher Michael Walchhofer, der Streckenrekord von 1.51.58 stammt aus dem Jahr 1997 und ebenfalls von einem Österreicher, nämlich Fritz Strobl.

Derartige Rekorde sind heuer wohl kaum zu erwarten, denn nach Stürzen in der Vergangenheit, wurde in den letzten Jahren nachgebessert, um die Streif sicherer zu machen. Derartige Geschwindigkeits-Ausritte dürften damit der Vergangenheit angehören. Dennoch steht einem spannenden Rennen nichts im Wege. Die Pisten jedenfalls sind gut präpariert, und auch schneetechnisch ist die Strecke dieses Jahr in sehr gutem Zustand, wie die TT schon Anfang des Monats berichtete. Die ersten Trainingsergebnisse der Österreicher sind ebenfalls vielversprechend - mit etwas Glück könnte also am Samstag auch ein heimisches Ski-Ass vom Stockerl winken.

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