Abfahrtstraining in Cortina d'Ampezzo: Anna Veith mit großem Rückstand

Veith ehrlich: "Noch weit weg von Rennfahren"

Von APA
Freitag, 27.01.2017 | 11:46 Uhr
Anna Veith absolvierte ihr erstes Abfahrtstraining seit ihrer schweren Verletzung
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Das erste Training für die alpine Weltcup-Abfahrt der Damen am Samstag in Cortina d'Ampezzo brachte an der Spitze keine Überraschungen. Vor allem aber brachte es ein bedeutendes Abfahrts-Comeback: Anna Veith schnallte nach ihrer Verletzung erstmals wieder die Abfahrts-Ski an und freute sich über eine gelungene Rückkehr.

Veith belegte mit 3,40 Sekunden Rückstand auf die Trainingsschnellste und Abfahrtsweltcup-Führende Ilka Stuhec aus Slowenien Rang 38, Mancuso landete auf Rang 49 (+4,78). An der Spitze blieb Stuhec knapp vor ihrer Rivalin im Abfahrts-Weltcup, der Schweizerin Lara Gut (+0,05), und der fünffachen Cortina-Siegerin Lindsey Vonn (0,22). Beste Österreicherin wurde Nicole Schmidhofer als Zwölfte (1,55) knapp vor Mirjam Puchner als 14. (1,59).

Veith kommentierte ihre Rückkehr auf eine Abfahrtspiste nach knapp zwei Jahren und einer schweren Verletzung beinahe euphorisch. "Es ist voll cool. Das ist der genialste Sport überhaupt. Ich hoffe, ich kann mich in den nächsten Tagen herantasten", sagte Veith. Eine Vorentscheidung, ob sie auch das Rennen am Samstag bestreiten werde, sei das aber nicht, stellte die Salzburgerin klar. Diese Entscheidung fällt wie geplant erst nach dem zweiten Training am Freitag.

Veith: "Das muss man ehrlich sagen"

"In erster Linie war es wichtig, dass ich runtergefahren bin", meinte Veith, die sich bezüglich ihres Rückstands keinerlei Illusionen hingab. "Es war schon noch weit weg von Rennfahren, das muss man ehrlich sagen", erklärte die 27-Jährige. Das wichtigste Entscheidungskriterium für einen Start am Samstag sei ihr Gefühl zur Geschwindigkeit. "Ich muss bereit sein, dass ich Rennen fahre", sagte Veith. Zudem habe der Super-G (Sonntag) derzeit noch Vorrang.

Die Tofana ist ihrer Meinung nach perfekt für den Wiedereinstieg in die Abfahrt. "Hier herunter ist es wie eine Autobahn, es sind wenig Schläge drinnen", erklärte die Rückkehrerin. Generell fällt ihr eventuell der Wiedereinstieg in den schnellen Disziplinen leichter als im Riesentorlauf. "Von den Druckverhältnissen ist es in der Abfahrt kein Vergleich zum Riesentorlauf. In der Abfahrt ist eher die Geschwindigkeit das Thema", sagte Veith.

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