Basketball

NBA: Das sind die Kings des Korbes

Von SPOX Österreich
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Basketball im Allgemeinen und die US-amerikanische NBA im Speziellen erleben derzeit in ganz Europa ein Revival, wie selbst langjährige Fans es seit den Zeiten eines Michael Jordan nicht mehr erlebt haben. Selbst Sportwetten werden schon auf NBA-Spieler angeboten - und allgemein ist das Glücksspiel so beliebt, dass auch stetig neue Online Casinos auf den Mart stoßen.

Mehr als Grund genug, mal den roten Teppich auszurollen und die 10 besten NBA-Spieler aller Zeiten zu präsentieren - natürlich nach der Anzahl der Punkte.

10. Elvin Haynes

27.313 Punkte. Das muss man erst mal schaffen. Und Elvin Haynes tat es. Er war einer der wichtigsten NBA-Glanzlichter von den späten 1960ern bis Mitte der 80er. Zunächst für San Diego/Huston. Dann für Baltimore/Washington und am Schluss nochmals für Huston. Und obwohl er seit über 30 Jahren nicht mehr gepunktet hat, ist er für die Washington Wizards nach wie vor der erfolgreichste Werfer der Geschichte - weswegen sie seine Nummer, die 11, auch einzogen.

9. Moses Malone

27.409 Punkte. Damit liegt Moses Malone auf einem verdienten neunten Platz. Kein Wunder allerdings, während seiner Profikarriere, die von 1974 bis 1995 dauerte, spielte er für nicht weniger als zehn unterschiedliche Teams quer durch die USA - wurde allerdings nur ein einziges Mal Champion. Leider verstarb er 2015, als 60-jähriger, eines natürlichen Todes aufgrund von Arterienverkalkung.

8. Shaquille O'Neal

28.596 Punkte. Damit ging Shaquille "Shaq" O'Neal in die Geschichtsbücher ein. Er, der Spitznamen wie "Diesel", "Big Cactus" oder "Green Monster" wie eine Trophäe vor sich hertrug, war zwischen 1992 und 2011 der vielleicht bestimmendste Spieler der NBA - mit Sicherheit aber der Körperlichste. Etwas, das er zusammen mit Kobe Bryant auch zu höchstem Erfolg nutzte. Doch nicht nur seine Punkte sind legendär, er hält auch mit Wilt Chamberlain einen Negativrekord: Meiste verworfene Freiwürfe. 5317 waren es, bis Shaq seine Karriere an den Nagel hing, auch, um sein zweites Steckenpferd, rappen, weiter pflegen zu können. Erst kürzlich machte er Schlagzeilen, als er behauptete, Kobe Bryant stünde vor einem Comeback.

7. LeBron James

31.038 Punkte bei Redaktionsschluss. Dies deshalb, weil LeBron James der erste aktive NBA-Spieler in dieser Liste ist. Er ist derzeit bei den Los Angeles Lakers unter Vertrag. Und schon als er 2003 bei den Cleveland Cavaliers zum ersten Mal Profiterrain betrat, zeigte er, dass er kein Spieler von der Stange ist. Die erste Saison beendete er mit dem begehrten Rookie of the Year Award in der Tasche. Bis heute wurden daraus 14 All Stars, 3 Championships und 4x mal der Titel als MVP.

6. Dirk Nowitzki

31.187. Dass die Dallas Mavericks ihren ewigen MVP auf der anderen Seite des Atlantiks suchen müssten, hätten sie vor 1999 wohl auch nicht gedacht. Der beste NBA-Spieler aller Zeiten übrigens, der nicht in den USA geboren wurde. Dirk Nowitzki, der Würzburger, holte all diese NBA-Punkte nur für die Mavericks. Doch bei ihm sind es nicht nur die Punkte alleine. Es sind die mehr als 11.000 Rebounds, 3000 Assists und 1500 Dreipunktewürfe, die ihn zu so einer Legende machen. Und nicht nur seine Fans sind der Meinung, dass er einer der wichtigsten Motoren dafür war, um die NBA auch in Deutschland interessant zu machen.

5. Wilt Chamberlain

31.419 Punkte. Eine mehr als verdiente Zahl für einen Spieler, der, obwohl er bereits 1999 verstarb, bis heute als einer der offensivsten NBA-Player gilt. Wilt Chamberlain war eine Rakete und spieltechnisch seiner Zeit weit voraus. 1958 startete er, nach Rekord-Erdrutschen in seiner High School (bei der er einmal während 32 Spielminuten 90 Punkte holte) nicht in der NBA, sondern bei den Harlem Globetrotters. Erst ein Jahr später ging es bei den Philadelphia/San Francisco Warriors los. Und bis auf einen Wechsel zu den Philadelphia 76ers und den Lakers blieben es die einzigen Stationen seiner Spielerkarriere. Auch er starb zu früh an Herzversagen.

4. Michael Jordan

32.292. "Air Jordan", "His Airness". Muss man zu Michael Jordan noch viel sagen? Immerhin sagt selbst die NBA, obwohl vor ihm noch drei Spieler mit mehr Punkten stehen, dass er "der beste aller Zeiten" sei. Für den Sportsender ESPN gilt er gar als Sportler des Jahrhunderts. Und das, obwohl auch er keiner war, der häufig wechselte. Von 1984 bis 1998 (Unterbrechung zwischen 1993 und -95) spielte er für die Chicago Bulls (mit denen er sechs Meisterschaften einheimste), hing 2001-03 noch zwei Jahre bei den Washington Wizzards dran. Doch Jordan war mehr als ein gnadenlos guter Spieler und buchstäblicher Überflieger. Er war auch eine Marke, eine Werbeikone, der in den 90ern die ganze NBA als Lokomotive auf der Beliebtheitsskala nach oben zog.

3. Kobe Bryant

33.643 Punkte (falls er nicht wirklich ein Comeback macht). Auch Kobe brauchte nur ein Team, um zwischen 1996 und 2016 auf diese Traumsumme zu kommen, die Lakers. Und wie es sich für einen so guten Spieler fast schon gehört, hatte Bryant auch diese gewisse Arroganz, die er (wie Muhammad Ali) auch mit entsprechenden Leistungen untermauern konnte. Entweder man liebt oder hasst ihn. Doch Respekt muss man ihm auf jeden Fall zollen - auch deshalb, weil er wohl der einzige NBA-Spieler mit einem Oscar sein dürfte. Für "Dear Basketball", einen Kurzfilm, für das er das Drehbuch schrieb und sich selbst vertonte.

2. Karl Malone

36.928 Punke. Angesichts einer solchen Summe innerhalb einer 19-jährigen Profikarriere verwundet es irgendwie nicht, dass Karl Malone schnell den Spitznamen "Mailman" (Briefträger" weghatte. Denn er lieferte seine Punkte so zuverlässig wie ein alltäglich kommender Postbote ab. Und das beinahe ausschließlich für die Utah Jazz, für die er von 1985 bis 2003 spielte. Seine Karriere beendete er mit einer Saison bei den Lakers.

1. Kareem Abdul-Jabbar

38.387 Punkte. Und dazu noch Inhaber der US-Presidential Medal of Freedom. Das ist Kareem Abdul-Jabbar, der als Ferdinand Lewis Alcindor geboren wurde. Seinen Punkte-Amoklauf begann er 1969 bei den Milwaukee Bucks, wo er gleich zum NBA Rookie of the Year avancierte. Mit 24 Jahren war er schon MVP, konvertierte erst zum Islam, ging dann 1975 zu den Lakers, wo er schließlich bis 1989 spielte. Was ihn vor allem ausmachte, waren seine konstant hohen Leistungen.

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