1860-München-Regisseur Michael Liendl bei SPOX

Österreich-Rückkehr? "Nicht schlimm"

Dienstag, 25.04.2017 | 17:28 Uhr
Michael Liendl
Advertisement
Premier League
Sa18:30
Liverpool - Chelsea - Der Kampf um die CL-Plätze
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Crotone
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Chelsea -
Newcastle
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Premier League
Brighton -
Liverpool
Championship
Millwall -
Sheffield Utd
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man United
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Championship
Bristol City -
Middlesbrough
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Ligue 1
Monaco -
Angers
Ligue 1
Nizza -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Amiens
Ligue 1
Troyes -
Guingamp
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Vitesse
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Serie A
FC Turin -
Atalanta
Premier League
Leicester -
Burnley (Delayed)
Premier League
Everton -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Swansea (Delayed)
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Inter Zapresic
Primera División
Eibar -
Espanyol
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Primera División
Las Palmas -
Real Betis
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal
Serie A
Crotone -
Udinese
Championship
Birmingham -
Wolverhampton
Primera División
Girona -
Alaves
Serie A
Hellas Verona -
Genua
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Auckland City
Indian Super League
Chennai -
Kalkutta

Vier Spiele vor Saisonende wird die Luft für 1860 München dünn. Zwar war die Leistung zuletzt gut, aber nach einer unglücklichen Niederlage gegen Kaiserslautern spitzt sich der Abstiegskampf zu. Im Gespräch mit SPOX äußert sich Michael Liendl über seinen polarisierenden Spielstil, das Saisonfinale und seine Zukunft.

Nur wenige Fußballer in Deutschlands zweiter Liga streicheln den Ball wie Michael Liendl. Und nur wenige Spieler in Deutschlands zweiter Liga polarisieren wie der Österreicher. Zwei Thesen, die sich momentan halten lassen. "Liendl - ungeliebt, unverzichtbar", titelte die Rheinische Post vor rund einem Monat. Und behandelte dabei ein Kuriosum: Der 31-jährige Standardspezialist ist zwar Top-Scorer bei 1860 München, aber nicht immer gesetzt. Acht Tore und vier Vorlagen kann der zentrale Mittelfeldspieler nach 24 Spielen verbuchen. Spiele, in denen er nicht immer in der Startelf stand.

Und trotzdem wird er mit bizarren Aussagen konfrontiert. "Liendl ist ein guter Fußballer, aber läuferisch leider nicht so gut", richtete ihm etwa sein portugiesischer Trainer Vítor Pereira über die Medien aus. Recht sinnbildlich für die Münchner. Denn Nebenkriegsschauplätze werden bei den Löwen regelmäßig eröffnet. Der milliardenschwere jordanische Investor Hasan Ismaik träumt zwar von der Champions League, pflegt aber eine erstaunliche Hire-and-Fire-Politik, entzog unbequemen Medien die Akkreditierung und soll gar während eines Heimspiels jubelnde Gästeanhänger von der Ehrentribüne verwiesen haben.

"1860 geht an keinem spurlos vorbei"

"Es ist ja kein Geheimnis, dass bei 1860 immer wieder Sachen passieren, die an die Öffentlichkeit kommen. 1860 ist ein polarisierender Traditionsverein, der an keinem spurlos vorbei geht", sagt Liendl im Gespräch mit SPOX und spricht dabei aus Erfahrung. "Hier ist immer etwas los. Damit muss man umgehen können, wenn man zu diesem Verein wechselt."

Erlebe die internationalen Top-Ligen bei DAZN im LIVE-Stream. Hol dir deinen Gratismonat!

Mit der Kritik an seinem Spiel kann er mittlerweile gut umgehen, wie er sagt. "Ich versuche meinen Job gut zu machen. In meinen zwei Jahren bei 1860 war ich einmal zweitbester Scorer, jetzt bester. Dem einen gefällt mein Spielstil, dem anderen nicht. Damit habe ich kein Problem", so Liendl und verteidigt seine Laufleistung: "Im Winter habe ich eine Statistik gelesen, wonach ich in meiner Mannschaft am drittmeisten laufe. Man hat nicht fast immer die meisten Ballkontakte, wenn man nicht läuft." Und besonders wichtig: "Die Fans geben mir das Gefühl, dass sie mich gerne am Platz sehen."

"Wir haben genug Qualität"

Auf dem Platz stand Liendl auch am vergangenen Freitag gegen Kaiserslautern. Als Kapitän wohlgemerkt. Die Münchner dominierten weitestgehend, verloren aber mit 0:1. Weil Stürmer Christian Gytkjaer am Betzenberg nach einer Standardsituation ins eigene Tor köpfte. 1860 München steckt mitten im Abstiegskampf. "Wir haben gut kombiniert, den Ball laufen lassen und waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Davon haben wir aber nichts, wenn wir das Tor nicht machen", sagt Liendl, der aber zuversichtlich ist, dass die Sechziger oben bleiben. Warum? "Weil wir genug Qualität haben."

Vier Ligaspiele sind noch offen. Dann läuft Liendls Vertrag in München aus. Wie es dann weitergeht, ist nicht entschieden. "Noch ist nicht klar, in welcher Liga wir spielen werden. Das ist auch ein entscheidender Faktor und verzögert die Planungen. Ich lasse die vier Spiele auf mich zukommen, dann werden wir sehen, was passiert." Vorstellbar wäre auch ein Abenteuer. USA, Australien, China? "Das kann ich mir quer durch alles vorstellen." Möglich ist auch ein Wechsel in die Heimat. "Ich habe in Österreich gute Erfahrungen gemacht. Ich würde es überhaupt nicht schlimm finden, wenn ich zurückkehre."

Michael Liendl im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung