Fussball

Lukas Spendlhofer und Rene Swete über das Derby Sturm Graz gegen TSV Hartberg

Von SPOX Österreich
Spendlhofer jubelt mit Sakic

Am heutigen Sonntag treffen der beiden steirischen Klubs Sturm Graz gegen TSV Hartberg das erste Mal in dieser Saison aufeinander. Ein Spiel zwischen David und Goliath? Sturms Abwehrchef und Hartbergs Rene Swete sprachen in der Steirerkrone über das Derby.

Seit nun gut einem Jahr gibt es wieder ein Steirer-Derby. Dabei fällt die Favoritenrolle relativ klar auf die Blackies, obwohl die Hartberger im letzten Aufeinandertreffen die Nase vorne hatten. Für Hartbergs Kapitän Rene Swete steht deshalb fest: "Über die Favoritenrolle brauchen wir in diesem Spiel nicht diskutieren. Den Ball muss ich Sturm zuspielen."

Lukas Spendlhofer: "Ein richtiges Derby ist es für mich nicht"

Mit vier Siegen in fünf Spielen sind die Blackies unter Neo-Trainer Nestor El Maestro sehr gut in die Saison gestartet. Lukas Spendlhofer hat dennoch Respekt vor den Hartbergern: "Ich glaube schon, dass wir als leichter Favorit gehandelt werden. Aber die Hartberger haben wieder eine super Mannschaft beisammen." Dabei traut er den Oststeirern wieder zu, nichts mit dem Tabellenende zu tun zu haben: "Ich gehe davon aus, dass sie diese Saison mit dem Abstieg nichts am Hut haben und eine gute Rolle in der Meisterschaft einnehmen werden." Von einer außerordentlichen Derby-Stimmung will der Innenverteidiger dennoch nicht sprechen: "Ein richtiges Derby ist es für mich sicher nicht. Das wären nur die Duelle gegen den GAK."

Erich Korherr: "Herrscht sicher kein Krieg"

Von beinharter Rivalität, wie etwa mit dem GAK kann man nicht sprechen, denn immerhin arbeiten die beiden Vereine schon mehrere Jahre sportlich zusammen. Hartbergs Sportmanager Erich Korherr schlägt in einem Kleine Zeitung-Interview in die selbe Kerbe: "Zwischen den Vorständen herrscht sicher kein Krieg." So seien die Grazer auch eine großes Vorbild für die Hartberger: "Sturm ist die klare Nummer eins in der Steiermark und wir werden nie das erreichen, was sie erreicht haben. Aber im kleinen Rahmen können wir uns sicher etwas abschauen. Egal, ob es bei den Fangruppen oder bei der wirtschaftlichen Arbeit ist."

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