Fussball

Auch TSG Hoffenheim und Gladbach sind an Maximilian Wöber interessiert

Von SPOX Österreich
Wöber ist kein Australier.

Maximilian Wöbers Zeit beim FC Sevilla scheint sich dem Ende zuzuneigen. Wie man gestern erfuhr, hat Red Bull Salzburg starkes Interesse an einer Verpflichtung. Doch dabei bleibt es nicht. Im Rennen um den Innenverteidiger schalten sich laut Estadio Deportivo auch zwei Bundesligisten ein.

Es war eine kleine Sensation, als gestern Nachmittag das Gerücht aufkam, Maximilian Wöber sei bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Red Bull Salzburg. Sportdirektor Christoph Freund konnte auf Nachfrage dies weder bestätigen, noch dementieren: "Ich kann dazu gar nichts sagen. Ich habe auch gelesen, dass Samassekou schon weg ist. An Spekulationen beteiligen wir uns nicht. Ich schließe nichts aus, kann aber auch nichts bestätigen."

Auch zwei Bundesligisten sind interessiert

Im Rennen um den Innenverteidiger könnten jedoch noch einige Vereine dazwischenfunken, wie Estadio Deportivo erfahren hat. Bereits zum Deadline Day soll der FC Watford angeklopft haben, was Wöber aber abgelehnt haben soll. Weiters interessiert sollen außerdem die deutschen Bundesligisten TSG Hoffenheim sowie Borussia Mönchengladbach sein. Vor allem Letztere könnten Wöber, ähnlich wie Salzburg, mit einem Startplatz in einem internationalen Wettbewerb locken. Der neue Klub von Marco Rose sucht seit einiger Zeit einen vielseitigen Verteidiger, der sowohl links als auch im Zentrum spielen kann.

Für den ehemaligen Krone-Redakteur Peter Linden ist das aber schon Schall und Rauch. Demnach laufen die Verhandlungen mit Salzburg bereits seit zwei Wochen. Wöber soll für eine Rekordsumme von zwölf Millionen fest verpflichtet werden und einen Vierjahresvertrag unterschreiben.

Maximilian Wöber steht bei FC Sevilla auf dem Abstellgleis

Beim FC Sevilla hat der 21-Jährige einen schweren Stand. Im Winter für kolportierte zehn Millionen von Ajax Amsterdam gekommen, konnte sich Wöber aufgrund von Verletzungen nicht für die Startelf empfehlen. Mit der Rückkehr von Sportdirektor Monchi sowie dessen Anstellung von Trainer Julen Lopetegui änderten sich die Einsatzchancen für den Ex-Rapidler drastisch. Der Neo-Coach setzt nicht mehr wie sein Vorgänger auf eine Dreierkette, sondern lässt mit Viererkette agieren - und damit mit einem Innenverteidiger weniger. Zudem wurden dafür bereits mit Diego Carlos und Jules Kounde für insgesamt 40 Millionen Euro in die Abwehrzentrale investiert.

Maximilian Wöber: Leistungsdaten

VereinSpieleToreVorlagen
Rapid Wien242-
Ajax Amsterdam3912
FC Sevilla8--
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