Toni Polster: "Bundesliga-Trainer? Habe damit abgeschlossen"

Von SPOX Österreich
Toni Polster
© GEPA

Für die größte Sensation im ÖFB-Cup sorgte definitiv die Wiener Viktoria. Die Regionalliga-Truppe von Toni Polster eliminierte den übermächtigen Bundesliga-Gegner aus Hartberg mit 5:3 nach dem Elfmeterschießen.

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Dabei war die Viktoria erst kürzlich aus der Wiener Stadtliga in die dritthöchste Leistungsstufe aufgestiegen, muss aufgrund Platzmangels beim heimischen Sportplatz regelmäßig in umliegende Bezirke reisen um zu trainieren oder die Spiele abzuhalten.

Toni Polster über seinen schlechten Ruf

Keine adäquate Situation für Österreichs Rekord-Torschützen im Nationalteam Toni Polster, der die Viktoria mit kurzer Unterbrechung seit sechs Jahren trainiert. Doch Polster ist bescheiden, sein desaströser Ausflug als Bundesliga-Trainer bei der Admira, bei dem er nach drei Spielen und ebenso vielen Niederlagen wieder gefeuert wurde hat Spuren hinterlassen, wie im Interview mit dem Kurier deutlich wird: "Ich bin mit dem dritten Co-Trainer jetzt zum vierten Mal Meister geworden. Also so a ganz a Ahnungsloser kann ich nicht sein."

Denn der schlechte Ruf, der Polster als Trainer ereilt, ist für ihn unverständlich: "Lustigerweise glauben die Leut', dass der Polster nur zum Match kommt. Das ist ein völliger Irrtum." Polster sei bei jedem Training dabei, werde seine "Jungs" auch in der Regionalliga "nicht im Stich lassen." Nach dem Erfolg im ÖFB-Cup kommt ein Bundesliga-Job für den 96-fachen Teamspieler aber nicht in Frage: "Mit diesem Gedanken habe ich abgeschlossen."

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