Fussball

Rapid-Wunschstürmer Koya Kitagawa am Weg zum Medizin-Check

Von SPOX Österreich
Wechselt Koya Kitagawa nach Hütteldorf?

Zum Bundesliga-Auftakt gegen Meister Salzburg musste Rapid Wien eine Japan-Gala hinnehmen - in Zukunft soll es aber genau andersherum funktionieren. Denn der Japaner Koya Kitagawa ist bereits am Weg zum Medizin-Check in Hütteldorf. Dies bestätigt laut Kurier sein bald-ehemaliger Verein Shimizu - auch wenn die Destination noch verschwiegen wird.

Update

Sollte Kitagawa den Fittness-Test bestehen, wovon grundsätzlich auszugehen ist, wird er einen Vertrag bei Rapid unterschreiben. "Noch geben wir nicht an, um welchen Verein es sich handelt", schrieb sein Verein, auch wenn die Destination schon lange im Raum steht. Der Stürmer soll die Probleme in der Offensive, die bei der Niederlage gegen Salzburg offensichtlich waren, beseitigen.

Dass der 22-Jährige den Grün-Weißen weiterhelfen würde, bestätigt auch Nationalteam-Kollege Takumi Minamino. So sprach der Red Bull-Stürmer, der gegen Rapid auch am Flügel aushelfen musste, mit der Krone über seinen Teamkollegen aus der japanischen Nationalmannschaft. Koya Kitagawa beschrieb er als "beweglich, kopfballstark, hat eine starke Schusstechnik", also perfekt für den Spielstil Rapids.

Denn schon gegen die Salzburger war zu sehen, dass wenn Aliou Badji mit seinem Latein am Ende ist, auf der Bank der Hütteldorfer keine echte Alternative zu finden ist. Dagegen soll der 22-jährig Stürmer Abhilfe schaffen - was er auch tun würde, ginge es nach Minamino: "Ich bin sicher, dass er Rapid helfen könnte."

Auf eine mögliche Schwachstelle wies der Salzburg-Stürmer aber auch gleich hin: "Für mich war die Sprache das größte Problem", so Minamino. Und weiter: "Bis zum zweiten Jahr braucht man einen Dolmetscher, sonst ist man hilflos. Man muss den Trainer und die Mitspieler verstehen. Auch in der Kabine."

SK Rapid-Sportvorstand Zoran Barisic: "Ich gebe keine Wasserstandsmeldungen ab"

Zudem sei die Mentalität eine andere, was anfangs befremdlich wirken könnte, sei aber ganz normal: "Wir sind ruhiger als die Europäer. Das darf nicht falsch verstanden werden."
Wie gut es gehen kann, zeigt Minamino ebenso wie sein Landsmann Masaya Okugawa, der sich gleich in seinem ersten Spiel nach der Rückkehr nach Österreich in die Torschützen-Liste eintragen konnte.

Dies soll in absehbarer Zeit auch Koya Kitagawa auf Seiten Rapids vollbringen. Ob und wann der Transfer über die Bühne geht, ist weiterhin nicht bekannt. Geschäftsführer Sport Zoran Barisic gibt weiterhin "keine Wasserstandsmeldungen ab".

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