Fussball

SKN St.Pölten droht Transfersperre auch für Nachwuchs

Von SPOX Österreich
Prekäre Lage beim SKN

Dem SKN St. Pölten steht der nächste Rückschlag bevor. Nach nun sieben Wochen Anhörung beim Internationalen Sportsgerichtshof CAS droht dem Klub neben der Transfersperre bei den Profis ebenso eine Sperre beim Nachwuchs.

Eigentlich rechnete der Verein mit einem schnellen Urteil vom Sportgerichtshof CAS: "Es ist viel zäher als erhofft und eine heikle, prekäre Situation für den ganzen Verein", so SKN-Manager Andreas Blumauer.

Die Transferpläne für diesen Sommer mussten deshalb ohnehin ad acta gelegt werden. Nun könnte es auch den Nachwuchsbereich treffen. "Wenn wir kein Verletzungspech haben, wird es sich bei den Profis und bei den Juniors ausgehen. Aber am schlimmsten wirkt sich die Sperre bei den Jugendmannschaften aus." Denn wenn sich bis zum Ende des Transferfensters im September nichts ändert, droht dem SKN eine Kettenreaktion.

Blumauer: "Sehr wahrscheinlich, dass wir sogar einzelne Alterklassen schließen müssen."

Die fehlenden Neuzugänge im Nachwuchs und bei den Amateuren müssen durch Spieler aus den anderen Altersklassen kompensiert werden: "Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir dann sogar einzelne Altersklassen schließen müssen. Es geht kaum anders, weil wir für manche Jahrgänge zu wenige Spieler haben", erklärt Blumauer. Schwacher Trost: Dem Kurier gab der CAS die Auskunft, dass "eine Entscheidung den Parteien vielleicht bald mitgeteilt wird."

Ende Jänner war der Verein aufgrund von Komplikationen beim Transfer um Alhassane Keita und seinem Ex-Klub Aradippou mit einer Transfersperre verhängt worden. Seitdem war es den St.Pöltener nicht erlaubt, neue Spieler zu verpflichten.

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