Fussball

SK Sturm Sportdirektor Günther Kreissl spricht über Bekim Balaj, Haugesund und Transfers

Von SPOX Österreich
Maestro und Kreissl arbeiten am Feinschliff

Vergangenen Freitag hat SK Sturm Graz mit Bekim Balaj einen neuen Stürmer verpflichtet. In einem Interview mit der Kleinen Zeitung erzählt Sportdirektor was er von seinem Neuzugang hält, wie er die Leistung gegen Haugesund bewertet und spricht über weitere mögliche Transfers.

"Wir haben an dem Transfer drei Wochen gearbeitet", meinte Kreissl stolz über seinen Neuzugang. "Es war schon immer unser Plan, einen Top-Top-Stürmer zu holen. Unser Ziel war: Er muss höhere Qualität mitbringen, als wir schon haben." Bekim besticht laut Kreissl vor allem durch seine Physis, Laufbereitschaft und Kopfballstärke. Im besten Fall wäre er bereits nächste Woche gegen den Wolfsberger AC spielbereit.

Bis dorthin könnte sich noch etwas in der Kaderplanung tun. So würde man etwa Emeka Eze bei Angeboten keine Steine in den Weg legen: "Wir können nur schauen, ob wir für den einen oder anderen eine Lösung finden und der Spieler sagt, es macht für ihn mehr Sinn, woanders zu spielen. Wenn ein Spieler das so sieht, sind wir offen." Für Eze gibt es bereits Interessenten, es bleibt aber noch offen "ob ein Wechsel realisierbar ist."

Sportdirektor Günther Kreissl: "Wir suchen für die letzte Kette"

Sollten die Blackies noch einen Spieler verkaufen können, wären auch weitere Zugänge nicht ausgeschlossen. Mit den Einnahmen soll laut Kreissl in die Verteidigung investiert werden: "Man kann nichts ausschließen. Sollte es weitere Abgänge geben, ist es möglich, dass wir noch etwas tun. Wir suchen für die letzte Kette"

Über Pleite gegen Haugesund: "Es gibt keinen Grund, uns zu zerfleischen"

Über das enttäuschende Ergebnis in der Europa-League Qualifikation sieht der Sportdirektor hinweg: "Die Leistung war so wie erwartet. Ich habe eine Mannschaft gesehen, die sich über 90 Minuten bemüht hat. Es gibt keinen Grund, uns intern zu zerfleischen. Was die weitere Saison betrifft, ist keine Depression angesagt."

Anders als sein Sportdirektor war Coach Maestro nicht zufrieden mit der Leistung seines Teams, wie er auf einer Pressekonferenz am Freitag meinte: "Von blamabel sind wir weit entfernt, aber die Leistung war enttäuschend." An mangelnder Trainingsintensität kann es nicht liegen, wie Jakob Jantscher versichert: "International ist das üblich."

Am morgigen Sonntag hat Sturm gegen SKN St.Pölten (17 Uhr im LIVETICKER) die Chance, den ersten Dämpfer aus der EL-Quali wieder auszubessern.

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