Fussball

SK Rapid glaubt an Sieg gegen Red Bull Salzburg: "Werden brennen dafür"

Von APA
Rapid empfängt Salzburg.

Der SK Rapid Wien empfängt gleich zum Bundesliga-Start am Freitagabend (20.45 Uhr im LIVETICKER) den Topfavoriten Red Bull Salzburg. "Wir freuen uns auf den Meisterschaftsauftakt, weil wir wirklich daran glauben, dass wir siegen können, obwohl Salzburgnach wie vor der Titelkandidat Nummer eins ist", betonte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer am Donnerstag, an dem 19.500 Tickets weg waren.

Auch bei seinem Kapitän Stefan Schwab war die Vorfreude groß. "Heimspiel gegen Salzburg um dreiviertel neun - das ist richtig geil. Wir werden alles reinhauen, was wir haben, dass wir die Punkte da lassen", versprach der Saalfeldner. Trotz personellem Aderlass durch Transfers zahlreicher Schlüsselspieler sind die "Bullen", die auf ihren bereits siebenten Meistertitel en suite losgehen, auch für Schwab weiterhin "die stärkste Mannschaft" in der heimischen Liga.

"Wir dürfen nicht glauben, dass die irgendwie schwächer sind wie sonst. Wir sind aber jedenfalls besser als letztes Jahr, deshalb erwarten wir uns was und haben die Hoffnung beziehungsweise den Glauben, da morgen etwas zu reißen", erklärte der 28-Jährige, der in seine sechste Saison bei Rapid geht.

Dietmar Kühbauer: "Es wird ein harter Fight"

Kühbauer ist überzeugt, dass seine Burschen ein "gutes Spiel abliefern" werden. "Jeder einzelne wird brennen dafür. Und es wäre für die gesamte Liga eine unglaubliche Geschichte, wenn wir da morgen mit einem Sieg ein Zeichen setzen", meinte der 48-Jährige, wies aber gleichzeitig auch auf die Schwere der Aufgabe hin. "Es wird ein ganz, ganz harter Fight."

Für Schwab ist es auf jeden Fall "vom Kopf her sehr gut", dass Rapid den Serienmeister zuletzt am 24. Februar dieses Jahres im Heimspiel 2:0 geschlagen hat. Das bisher letzte Duell ging aber am 1. Mai im Cup-Finale in Klagenfurt mit 2:0 an die Salzburger.

Thorsten Schick wechselte vom Schweizer Meister Young Boys Bern zu den Hütteldorfern, die in der abgelaufenen Saison nur Meisterschaftssiebenter wurden, und hat sich gut eingelebt. "Die Mannschaft und das Trainerteam haben es mir sehr leicht gemacht", berichtete der 29-Jährige, der seit 20. Juni bei Rapid ist. "Man hat einfach von Tag eins irgendwie gemerkt, dass die ganzen Jungs die letzte Saison vergessen machen wollen. Ich möchte einfach meinen Teil dazu beitragen, dass wir heuer erfolgreicher sind als letztes Jahr."

Schwab ist optimistisch, dass dies gelingen wird. "Wir haben natürlich keine Doppelbelastung, die haben andere Mannschaften. Aber ich glaube, dass man nach 10, 15 Spielen mehr sagen kann, was wirklich möglich ist", erklärte der Salzburger, für den ein Platz "unter den ersten drei realistisch" ist. "Natürlich trauen wir uns einiges zu, und ich bin überzeugt davon, dass wir heuer viel, viel mehr Siege holen."

SK Rapid: Mehrere Systeme möglich

Dazu sollen neben Schick auch die anderen Neuzugänge wie Taxiarchis Fountas (bisher St. Pölten) oder Maximilian Ullmann (LASK) beitragen. "Wir haben uns wirklich Gedanken gemacht, wo können wir die Rollen verbessern. Mit dem Schicki, mit dem Taxi und auch mit dem Maxi haben wir Spieler geholt, die eine gute Mentalität haben, sehr schnelle und sehr ballgewandte Spieler sind - also ich glaube schon, dass sich da was verändert hat", merkte Kühbauer zu den Transferaktivitäten an.

"Die anderen Spieler, die hier sind, die sind ja nicht da, weil wir sie nicht wegbringen, sondern weil wir von ihnen überzeugt sind. Also ich glaube schon, dass wir da ein bisschen eine neue Energie reingebracht haben und auch mehr Tempo, das im Fußball nicht unwichtig ist", ergänzte der Ex-Internationale. Dazu könne man nun auch mehrere Systeme von "3-5-2 über 4-2-3-1 bis 4-1-4-1" spielen. "Das ist auch wichtig."

Daneben sprach der Coach noch das "Zwischenmenschliche" an. "Ein Team kann nur funktionieren, wenn es harmoniert. Wenn Harmonie gegeben ist, wenn die Jungs füreinander einstehen, dann, glaube ich, kann man auch größere Leistungen bringen. Das ist gerade bei Rapid noch wichtiger, weil der Fokus auf uns brutal gesetzt ist. Wir dürfen uns wenig Fehler erlauben", weiß Kühbauer.

Für Schwab wird es gegen die Salzburger, die auch unter ihrem neuen Trainer Jesse Marsch weiterhin "hoch attackieren, schnell umschalten und mit hohem Tempo" agieren, entscheidend sein, "wie wir uns gegen den Ball verhalten. Offensiv werden wir unsere Chancen vorfinden."

Bundesliga, 1. Spieltag: Begegnungen/Ergebnisse

DatumHeimGastUhrzeit
26.07.2019SK RapidRB Salzburg20.45 Uhr
27.07.2019FC AdmiraWAC17.00 Uhr
27.07.2019WSG TirolFK Austria17.00 Uhr
28.07.2019LASKSCR Altach17.00 Uhr
28.07.2019SK SturmSKN St. Pölten17.00 Uhr
28.07.2019SV MattersburgTSV Hartberg17.00 Uhr
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