Fussball

Mario Sonnleitner über mangelnde Mentalität beim SK Rapid Wien: „Hatten viele, denen es egal war“

Von SPOX Österreich
Mario Sonnleitner fordert mehr Charakter von den Spielern

Mit dem Abfallen in den Absteiger-Pool blieb der SK Rapid Wien in der letzten Saison weit hinter seinen Erwartungen zurück. Ein Problem das dabei oft angesprochen wurde, war die mangelnde Mentalität. Im Fan-Podcast 1899fm kritisiert nun Abwehrchef Mario Sonnleitner gewisse Spieler und das Umfeld.

Obwohl der Bundesligastart kurz vor der Tür steht, hadert der 32-Jährige noch immer mit der Einstellung mancher Kollegen aus der vergangenen Saison: "Wir hatten in den letzten Jahren viele Spieler, denen es egal war, wie es dem Verein geht. Die waren in sich gekehrt und haben nur auf sich geschaut, auch wenn das oft intern angesprochen wurde." Die schwachen Leistungen waren daher auch "eindeutig eine Charakterfrage."

Dem Kurier zufolge ist die Kritik vor allem an die ehemaligen Spieler Andrei Ivan und Andrija Pavlovic gerichtet. Den Beiden wurde immer wieder mangelnde Professionalität auf und neben dem Platz vorgeworfen. So war Ivan für sein ausschweifendes Nachtleben bekannt, während Pavlovic die nötige Trainingseinstellung fehlte.

Mario Sonnleitner über Zoran Barisic

Daher sollte man bei Transfers wieder stärker ein Auge auf den Charakter der Spieler werfen: "Ich finde, man fährt besser damit, wenn man Mentalitätsspieler holt, als besonders Talentierte, die nicht an sich arbeiten wollen." Damit schlägt Sonnleitner in dieselbe Kerbe, von Sportdirektor Zoran Barisic, der Anfang Juli ankündigte: "Wir brauchen Soldaten, nicht nur brave Fußballer." Dass es nicht leicht ist, solche Spieler zu finden und zu verpflichten, gesteht Sonnleitner jedoch ein. Über den "neuen" Manager Barisic hat Sonnleitner dennoch einige lobende Worte übrig: "Er ist der richtige Mann, nachdem es seit 2016 viel verbrannte Erde gegeben hat und uns das Gemeinschaftsgefühl verloren gegangen ist."

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