Fussball

Sturm-Trainer El Maestro wünscht sich Kader-Klarheit: "Stammelf sollte möglichst früh feststehen"

Von APA/RED
Sturm-Coach Nestor El Maestro mit Günter Kreissl
© GEPA

Nestor El Maestro hat das erste Kennenlernen mit seinen neuen Schützlingen absolviert. Der Neo-Coach von Sturm Graz setzte in der ersten Einheit der Sommervorbereitung am Montagnachmittag sogleich auf Intensität. Fast zwei Stunden ließ El Maestro die Profis trainieren. "Wir Spieler fanden das Training sehr intensiv", sagte Kapitän Stefan Hierländer danach.

Am Montag versammelte El Maestro die Mannschaft im Trainingszentrum Messendorf zur ersten Ansprache. Gemeinsam mit Bruder Nikon leitete er dann die Einheit. Mit Emanuel Sakic war der einzige Sommerzugang dabei. Oliver Filip kehrte von seinem Leihengagement in Wattens zurück. Es fehlten Otar Kiteishvili, Michael John Lema, Juan Dominguez (alle verlängerter Urlaub), Dario Maresic, Ivan Ljubic (beide U21-Nationalteam), der erkrankte Emeka Eze sowie Filipe Ferreira, der sich einen neuen Club suchen kann.

El Maestro stand den Medien nach dem Training Rede und Antwort. "Normalerweise schaffe ich es schnell, die Ideen rüber zu bringen. Hoffentlich gelingt mir das auch in Graz", sagte der Nachfolger von Roman Mählich. Als erstes Ziel fasste der 36-Jährige die Europa-League-Qualifikation ins Auge. Am Mittwoch erfolgt die Auslosung der zweiten Qualifikationsrunde mit Sturm, Spieltermine sind der 25. Juli und 1. August.

El Maestro: "Glaube, dass wir attraktiver auftreten werden"

"Wir haben die Europa League im Hinterkopf. Die Spieler haben ein klar definiertes Ziel, das ist eine gute Motivation", meinte El Maestro. Er sah "sehr motivierte" Spieler, die Stimmung sei gut. "Ich hatte vom ersten Training einen positiven Eindruck. Ich glaube, kann es aber nicht versprechen, dass wir attraktiver auftreten werden", betonte der Chefcoach. Gerade das eher abwartend ausgelegte Spiel im Frühjahr war einer der Hauptkritikpunkte, die Mählich den Job kosteten.

Sturm-Graz-Kader soll schmäler werden

Auf dem Transfermarkt hielt sich Sturm bisher zurück. Der Kader soll schmäler werden. Wie Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl meinte, dürfen Philipp Hosiner, Emeka Eze, Lukas Grozurek und Oliver Filip den Verein verlassen. "Sie sind Sturm-Spieler, aber wenn andere Clubs Interesse zeigen, werden wir uns deren Vorstellungen anhören", erörterte Kreissl. Auf Eze wartet man derzeit in Graz. Wie das Management des Nigerianers mitteilte, sei der Stürmer auf dem Heimaturlaub in Afrika erkrankt. El Maestro will ehebaldigst wissen, auf welche Akteure er in Zukunft zählen kann: "Ein Vorteil wäre es, wenn Leistungsträger und Stammelf möglichst früh feststehen."

Sturms mögliche Gegner in der 2. Europa-League-Quali-Runde

VereinLand
AEL LimassolZypern
BK HäckenSchweden
FC Viitorul ConstantaRumänien
Legia GdanskPolen
Lokomotive PlowdiwBulgarien
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