Fussball

Offiziell! Thorsten Schick wechselt von Young Boys Bern zum SK Rapid

Von SPOX Österreich
Thorsten Schick im Young-Boys-Trikot
© getty

Lange wurde darüber spekuliert, jetzt ist es fix: Der 29-jährige Steirer Thorsten Schick wechselt zur neuen Saison vom Schweizer Meister Young Boys Bern zum SK Rapid und unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2022.

Der universell einsetzbare Allrounder - Schick kann am rechten Flügel und rechts in der Abwehr agieren - hat erfolgreich alle sportmedizinischen Tests absolviert und startet am 20. Juni in die Vorbereitung auf die neue Saison.

Nach einer starken Phase beim SK Sturm, in der Schick in 66 Spielen 31 Scorerpunkte sammelte, wechselte der Außenbahnspieler im Sommer 2016 ablösefrei zu Young Boys Bern. In der Schweiz holte Schick unter Adi Hütter und Gerardo Seoane zwei Meisterschaften.

In der laufenden Saison absolvierte Schick 26 Ligaspiele (11 Vorlagen) sowie 95 Champions-League-Minuten gegen Juventus Turin. Im ersten Duell setzte es eine 0:3-Niederlage, im zweiten Spiel besiegte YB Bern Juve mit 2:1. Die Alte Dame agierte mit Ronaldo, Dybala, Bonucci, Pjanic & Co.

Schick war absoluter Wunschspieler von Trainer Dietmar Kühbauer, wie die Hütteldorfer in einer Aussendung festhalten. "Die Verhandlungen mit Thorsten Schick waren schon vor meinem Dienstantritt sehr weit fortgeschritten und ich freue mich, dass wir diesen Transfer nun erfolgreich abschließen konnten. Thorsten war schon zu meiner Zeit als Rapid-Trainer auch auf meiner Liste, das hat damals aus verschiedenen Gründen nicht geklappt", sagt Sportdirektor Zoran Barisic.

"Umso schöner, dass er nun hier ist. Schick ist auf mehreren Positionen, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive, einsetzbar und kann sämtliche Außenpositionen bekleiden. Er ist sehr dynamisch und schnell und wird uns mit Sicherheit verstärken."

Thorsten Schick: "Habe mich ganz bewusst für diesen Schritt entschieden"

Auch Schick zeigt sich zufrieden. "Ich freue mich sehr, dass ich nun bei so einem großen Klub wie Rapid unter Vertrag stehen darf. Ich habe mich ganz bewusst für diesen Schritt entschieden, auch wenn ich mitbekommen habe, dass es hier zuletzt eine etwas turbulente und schwierige Saison war. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir in den nächsten Jahren wieder erfolgreichen Fußball spielen", sagt Schick, der die Rückennummer 13 tragen wird.

"Die Gespräche mit allen Verantwortlichen hier beim SK Rapid waren sehr positiv und haben mir bewiesen, dass sich der Verein wirklich um mich bemüht. Als ich als Gegner gegen Rapid gespielt habe, war es immer sehr schwierig, aber meist bei einer super Stimmung, ganz besonders bei den Duellen im Sturm-Dress. Viel punkten konnte ich gegen Rapid nicht, umso mehr hoffe ich, dass es künftigen Gegenspielern von mir und meinen neuen Mannschaftskollegen ähnlich ergehen wird."

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