Fussball

Wolfsberger AC: Wegen "Waldprojekt" auf Stadionsuche

Von SPOX Österreich
Das Wörthersee-Stadion ist bis Herbst nicht verfügbar, somit braucht der WAC eine Alternative.
© GEPA

Dietmar Riegler, Präsident des Wolfsberger AC, äußerte sich bei "Talk und Tore" auf Sky zur Stadionproblematik der kommenden Saison, sollte der WAC die Europa League erreichen. Denn aufgrund eine Kunstprojekts, bei dem Bäume im Wörthersee-Stadion gepflanzt werden, ist die bevorzugte Destination nicht verfügbar.

Eine Teilnahme an der Europa League in der kommenden Saison scheint für den WAC immer realistischer. Mit 25 Punkten auf Rang drei platziert - und damit vier Punkte vor der Wiener Austria auf Rang fünf - kann WAC-Präsident Dietmar Riegler bereits vorsichtig mit dem internationalen Wettbewerb planen.

Deshalb hat man sich in Kärnten bereits Gedanken um das mögliche Stadion gemacht, denn die heimische Lavanttal-Arena ist für europäische Wettbewerbe nicht zugelassen. Destination Nummer eins war, wie schon beim Spiel gegen Borussia Dortmund, das Wörthersee-Stadion in Klagenfurt.

Problem: Jenes ist bis Herbst diesen Jahres nicht mehr verfügbar, da aufgrund eines Kunstprojekts Bäume am Spielfeld gepflanzt werden, also ein künstlicher Wald entstehen soll.
"Das Projekt wurde schon 2018 freigegeben. Es ist schade, dass damals keiner gedacht hat, dass der WAC vielleicht so weit kommen könnte", so Riegler bei "Talk und Tore".

Wolfsberger AC am Weg nach Graz?

Der WAC hätte das Stadion sehr gerne genutzt, wohl auch wegen der hohen Kapazität bei etwaigen attraktiven Gegnern, wie Riegler ebenfalls nochmal betonte: "Das Klagenfurter Stadion ist eines der schönsten in Österreich."

Die Linzer Gugl war der ursprünglicher Plan, mittlerweile scheint aber nur mehr die Merkur Arena in Graz-Liebenau ein realistisches Ziel zu sein. Wie es um den Fortschritt dieses Bestrebens steht, dazu äußerte sich Riegler nicht.

Sollte der SK Sturm Graz hingegen ebenfalls die Europa League erreichen, wonach es derzeit aussieht, könnte ein Engpass entstehen. Im schlimmsten Fall teilen sich der Grazer AK, Sturm Graz und der WAC binnen kürzester Zeit dasselbe Stadion, was organisatorisch ebenso ein Aufwand werden würde, wie die Instandhaltung des Rasens.

 

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