Fussball

Christoph Riegler zu SK Rapid Wien: "Wäre Belohnung für die Arbeit"

SID
Christoph Riegler
© GEPA

Bereits letzte Woche wurde von SPOX vom Interesse des SK Rapid Wien an St. Pölten-Torhüter und Bundesliga-Aufsteiger Christoph Riegler berichtet (hier entlang).

Überragende Leistungen von Riegler und die unsichere Zukunft von Rapid-Stammkeeper Richard Strebinger, der beim 1:0-Sieg gegen Wacker Innsbruck sogar auf die Ersatzbank verbannt wurde, scheinen den St. Pölten-Keeper in die Pole Position um den Einser-Kandidaten zwischen den grün-weißen Pfosten zu bringen. Bei laola1.at zeigt sich Riegler, der bereits als Teenager schon einmal in Grün-Weiß spielte, erfreut, aber unbeeindruckt: "Natürlich stärkt es das Selbstbewusstsein, aber ich schaue einfach, dass ich Woche für Woche meine Leistung abrufe." Zum Rapid-Gerücht bezieht Riegler gelassen Stellung: "Die ganzen Nebengeräusche sind gut und schön, aber ich beschäftige mich nicht viel damit."

Christoph Riegler: Vertrag läuft 2020 aus

Jürgen Macho, Torwart-Trainer bei den Niederösterreichern, sieht die Gerüchte um Riegler "zwangsläufig": "Angebote größerer Klub gibt es, wenn man gute Leistungen über einen längeren Zeitraum bringt - und heuer waren die vom Start weg gut." Ohne den Rückhalt wäre St. Pölten vermutlich nicht in die Meistergruppe aufgestiegen, manche Paraden Rieglers werden definitiv in verschiedenen Bundesliga-Rückblicke zu sehen sein.

Dessen ist sich auch Coach Ranko Popovic bewusst, der mit einem Abgang zu rechnen scheint: "Wir müssen alle so denken. Wenn du ein Kind hast, dass in einem kleinen Ort in die Universität geht und dann ein Angebot von Oxford, Cambridge,oder einer prominenten Uni hat, wo alles bezahlt wird: Würdest du als Vater dann 'Nein' sagen? Darüber muss man froh sein. Dass ist auch eine Entwicklung und Belohnung für die Arbeit der Leute, die mit ihm gearbeitet haben und ihn in die Situation gebracht haben. Aber für ihn selber auch." Für St. Pölten würde ein Transfer aber wohl ordentlich Kohle in die Vereinskasse spülen: das Arbeitspapier des 27-Jährigen läuft bis 2020. Sollten die Niederösterreicher Geld mit ihm machen wollen, müssten sie ihn in diesem Sommer verkaufen.

 

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