Fussball

FK Austria Wien: Transfer-Flaute wegen der Generali Arena?

Von SPOX Österreich
Markus Kraetschmer nimmt zur Kritik von Rapid Stellung.
© GEPA

FK Austria Wien hat die Bundesliga-Lizenz für die kommende Saison lediglich unter Auflagen bekommen. Die Violetten müssen das Budget überarbeiten und bis Oktober einen Liquiditätsplan erstellen. Grund dafür ist das neue Stadion, bei dem noch Rechnungen ausstehen. Große Transfers könnten daher im Sommer ausbleiben.

Zudem ist die Austria nach wie vor auf der Suche nach einem Trainer für die kommende Saison. Sollte ein kompetenter Mann installiert werden, dürfte auch dieser Posten Geld kosten. "Fakt ist, dass wir nach Peter Stöger bei der Trainerwahl nicht gerade glücklich agiert haben, Thorsten Fink eine Zeit lang ausgenommen. Ich hoffe, wir lernen dazu", sagte Austria-Vorstand Markus Kraetschmer gegenüber dem Standard.

Der klingende Name El Maestro kursiert seit einigen Wochen, vier weitere sollen auf der FAK-Shortlist stehen. Die Kaderplanung für die kommende Saison hat begonnen, ohne sich auf einen Trainer festgelegt zu haben. "Nach der Saison werden die Zeugnisse verteilt", sagte Kraetschmer.

Markus Kraetschmer: Austria stellt drittgrößtes Budget

Ein großes Ziel für den Rest der Saison bleibt der Sprung in die Europa-League-Qualifikation. "Der Europacup ist eben eine Bühne, um handeln zu können. Spieler werden interessant, sie können sich aufdrängen, man hat dann bei Transfers mehr Spielraum. Und mit Sponsoren ist es auch einfacher", bestätigte Kraetschmer, der aufgrund der Posse um das Cup-Finale unter Kritik der eigenen Fans geraten ist.

Sollten die Wiener im nächsten Jahr nicht international vertreten sein, würde "der Gütel enger geschnallt" werden. Laut Standard schrumpfte das Budget bereits jetzt von 36 auf 31 Millionen Euro. "Aber auch in diesem Fall hätten wir das drittgrößte Budget", beruhigte Kraetschmer. Große Transfers werden allerdings immer unwahrscheinlicher.

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