Fussball

Wegen Pufferzone: Austria-Stadion wird für ÖFB-Cup-Finale anscheinend noch verkleinert

Von SPOX Österreich
FK Austria Wien
© GEPA

Das geplante Cup-Finale zwischen SK Rapid Wien und Red Bull Salzburger im Viola-Park der Wiener Austria lässt weiter die Wogen hoch gehen.

Bereits vor der Saison erhielt die Austria den Zuschlag, die Cup-Finali bis 2022 im heimischen Viola-Park auszutragen. Nachdem aber nun ausgerechnet Erzrivale SK Rapid Wien im Endspiel auf Red Bull Salzburg trifft, plädieren die Rapid-Verantwortlichen vehement für eine Verlegung ins Happel-Stadion.

Ursprünglich war von lediglich 14.000 Fans die Rede, die für das Cup-Finale zugelassen seien: "Das Austria-Stadion ist zu klein für ein Finale mit Rapid", meinte der Geschätsführer der Grün-Weißen Christoph Peschek gegenüber der Tageszeitung Heute.

Cup-Finale: Pufferzonen verursachen noch weniger Plätze für Zuschauer

Nun berichtet das Blatt von einem weiteren herben Rückschlag für die Bemühungen der Rapidler: der Stadionplan besage, dass sogenannte "Pufferzonen" installiert würden. So würden weniger als die eigentlich anberaumten 14.000 Fans ins Austria-Stadion passen.

Der ÖFB beharrt trotz intensiver Überredungsversuche von Rapid auf den ursprünglichen Verträgen: "Im Zuge der Entscheidungsfindung war klar, dass eine potentielle Beteiligung des SK Rapid am UNIQA ÖFB Cup Finale am Standort Viola Park zu einem erhöhten organisatorischen Aufwand führen würde, auch wenn die Ereignisse beim Wiener Derby vom Dezember 2018 damals noch nicht absehbar waren. Nach diesen Vorkommnissen ist der ÖFB nach intensivem Dialog gemeinsam mit dem FK Austria Wien zur Überzeugung gelangt, dass ein Finale mit Beteiligung des SK Rapid trotz dieser Geschehnisse plangemäß abgewickelt werden kann."

ÖFB stellt klar: ÖFB-Cup-Finale vor mindestens 17.000 Zuschauern

In einer Nachricht an SPOX stellte der ÖFB am Samstagvormittag klar, dass es sich bei angesprochener Sachlage "um keine aktuellen Zahlen" bezüglich der Zuschauerkapazität handle. Jene 14.000 Zuseher wären lediglich bei internationalen Spielen, in denen keine Stehplätze zugelassen sind, erlaubt.

"Mit dem Finaleinzug des SK Rapid hat man am Donnerstag sofort reagiert und die Gesamtkapazität bereits auf zumindest 17.000 erhöht. Zusätzlich wird derzeit geprüft, ob die Rapid zugeteilte West-Tribüne zu einer reinen Stehplatz-Konfiguration umgewandelt werden kann, was zu einer weitere Erhöhung des Fassungsvermögens führen würde", teilte der ÖFB mit.

SK Rapid Wien: Sportdirektoren der letzten Jahre

NameAmtsantrittAmtsendeAmtszeit (Tage)
Fredy Bickel10.12.201630.06.2019932
Andreas Müller01.01.201407.11.20161.041
Helmut Schulte01.01.201331.12.2013365
Alfred Hörtnagl01.01.200731.03.20111.550
Peter Schöttel01.01.200311.11.20061.410
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